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Test Total War Rome 2: Strategie mit epischen Dimensionen

Viele Völker, riesige Schlachten zwischen mehreren Parteien und spannende neue Funktionen offenbart der neue Teil der Total-War-Reihe - aber auch altbekannte KI-Schwächen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Rome 2
Artwork von Rome 2 (Bild: Sega)

Einen großen Sprung zurück in die Vergangenheit unternimmt Total War: Während Fans der Reihe zuletzt in Shogun 2 im Japan des 16. Jahrhunderts unterwegs waren, geht es nun ins Jahr 272 vor Christus. Da fängt die Kampagne von Rome 2 an, dem jüngsten Teil der Total-War-Reihe von Creative Assembly. Während sich die letzten Serienteile um lokal und historisch begrenzte Konflikte drehten, ist Rome 2 wieder deutlich epischer: Spieler treten als Oberbefehlshaber der römischen Streitkraft, wahlweise aber auch als Chef der Truppen von Ägypten, Karthago, Makedonien oder vier weiterer spielbarer Fraktionen an, alle mit eigenen militärischen oder wirtschaftlichen Stärken und Schwächen. Insgesamt gibt es sogar 117 Fraktionen - die meisten dürften selbst sehr Geschichtsinteressierten kaum bekannt sein.

Inhalt:
  1. Test Total War Rome 2: Strategie mit epischen Dimensionen
  2. Multiplayer, Grafik und Fazit

Am grundsätzlichen Spielprinzip der Total-War-Reihe ändert sich in Rome 2 nichts: Der Spieler zieht auf einer Weltkarte seine Runden beim Aufbau von Siedlungen und der Platzierung der Truppen. Wenn es zum Kampf kommt, wechselt das Programm in den Schlachtfeldmodus, in dem der Spieler als Oberbefehlshaber seine Armeen in den Kampf steuert. Dazu kommen weitere Elemente wie Diplomatie, Handel und Wirtschaft sowie Forschung. Das alles funktioniert trotz vieler Detailänderungen ähnlich gut wie in früheren Serienteilen. Auch die bei Serienprofis unbeliebte Tatsache, dass jeder Zug nun einem Jahr entspricht, wirkt sich in der Praxis nicht negativ aus.

  • Rome 2 (Screenshots: Golem.de)
  • Rome 2
  • Rome 2
  • Rome 2
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  • Rome 2
  • Rome 2
Rome 2 (Screenshots: Golem.de)

Die meisten größeren Neuerungen machen einen positiven Eindruck. So lassen sich nun mehrere Regionen zu einer Provinz zusammenfassen, die der Spieler dann als Ganzes verwaltet - was den Aufwand beim Mikromanagement deutlich reduziert. Außerdem lassen sich dann Edike veröffentlichen, also für die ganze Provinz geltende Befehle, die zu Verstärkungen etwa der Kampfkraft führen.

Größere Auswirkungen hat auch die Verzahnung von Land- und Seeschlachten. Eine Armee kann nun von Land aus Schiffe beschießen. Umgekehrt können aber auch Schiffe ans Ufer segeln und dort mit ihren Truppen an den Kämpfen teilnehmen.

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Auch bei den Echtzeitgefechten hat sich einiges getan. Allerdings fangen hier die größeren Probleme an. So ist es nun beispielsweise möglich, dass sich mehrere Soldaten gleichzeitig mit einzelnen Feinden anlegen. Allerdings hat die KI massive Schwierigkeiten, damit zurechtzukommen, kann sich immer wieder nicht entscheiden, was sie tun soll - und tut dann oft gar nichts, was für den Spieler bedeutet, dass er sehr auf die tatsächlichen Vorgänge am Boden aufpassen muss.

Multiplayer, Grafik und Fazit 
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nolonar 12. Sep 2013

Ach... Habe letztens Just Cause 2 für ¤3 gekauft. Das Ding stürzt bei mir alle 10-30...

nolonar 12. Sep 2013

Die KI kennt aber auch einige Exploits und nutzt diese sogar aktiv aus. Z.B: Wenn du...

ndakota79 11. Sep 2013

Gibts denn ne Demo zu Rome 2?

Aerouge 11. Sep 2013

Geht doch... musste bisher 3 mal Refunden ... bei ner Gamelibrary um die 300 Titel ist...

nomisum 10. Sep 2013

Ja, korrekt. Und leider muss man sich wieder vorher festlegen, ob man gegeneinander oder...


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