Test Toren: Turmbau zu Babel plus Drache

Ein Turm, ein Drache und ein kleines Mädchen, in dessen Händen das Schicksal der Welt liegt: In Toren muss der Spieler in einer düsteren Fantasywelt die Menschheit retten - und sich trotz toller Ideen vor allem mit den Ungereimtheiten des Indie-Action-Adventures herumschlagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Toren
Artwork von Toren (Bild: Swordfish Games)

Schuld ist mal wieder die Gier der Menschheit: Mit einem riesigen Turm wollte sie im Action-Adventure Toren den Mond erreichen und so ihre Macht demonstrieren. Der Plan ging gründlich schief - und jetzt steht der Turm vor dem Zusammenbruch und wird zu allem Überfluss auch noch von einem riesigen Drachen bewacht, der niemanden rauslässt.

Stellenmarkt
  1. Digital Operation Manager (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) Netzwerktechnik
    Bayerische Versorgungskammer, München (Home-Office möglich)
Detailsuche

In dieser Traumwelt steuert der Spieler ein kleines Mädchen namens Moonchild. Sie ist die einzige Person, die die Katastrophe noch abwenden kann, indem sie sich nach und nach in dem Turm nach oben bewegt und dabei zahlreiche Gefahren aus dem Weg räumt.

  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
  • Toren (Screenshots: Golem.de)
Toren (Screenshots: Golem.de)

Während ihres Abenteuers altert die Heldin - zu Beginn des Spiels wird kurz ein Baby gesteuert, dann ein Kind, später eine junge Frau. Die Aufgaben ähneln sich aber in allen Altersabschnitten. Es gilt, kleine Rätsel zu lösen, Fallen auszuweichen, mit dem Schwert zu kämpfen und in Traumsequenzen Aufgaben zu bewältigen. Der Schwierigkeitsgrad ist niedrig, allerdings gibt das Spiel nur wenig Hinweise, was als nächstes zu tun ist - meist muss man ein bisschen herumprobieren, um die Lösung zu finden.

Das geschieht allerdings risikolos. Nach dem Ableben der Heldin kann direkt weitergespielt werden. Dann werden Balken verschoben, um Zugang zu neuen Bereichen zu bekommen, kleinere Monster erlegt, Tasten gedrückt und Figuren nachgezeichnet, um vorwärts zu kommen. Zwischendurch wartet immer wieder der Drache - dann gilt es etwa, sich hinter Säulen vor seinem Feuer zu verstecken.

Golem Karrierewelt
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    08./09.09.2022, virtuell
  2. Deep-Dive Kubernetes – Observability, Monitoring & Alerting: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zwar gibt es diverse Zwischensequenzen, die Story ist dennoch verwirrend. Viele Erklärungen gibt es nicht, wirkliche Spannung will sich angesichts der kryptischen Textfetzen und der esoterisch anmutenden Musik kaum einstellen. Dafür kann die Atmosphäre punkten: Die Szenerie ist wie eine dunkle Märchenwelt gestaltet und enthält viele schöne Details.

Leider drücken technische Probleme die Motivation: Diverse Grafikfehler bestimmen das Bild, zudem gibt sich die Kamera immer wieder störrisch, so dass Moonchild gerne auch mal an Positionen steht, die die Kamera gar nicht einfängt.

Toren stammt von dem brasilianischen Indie-Developer Swordtales. Es ist für Playstation 4 und Windows-PCs über die bekannten Download-Shops verfügbar und kostet rund 10 Euro. Der Titel kann am PC mit Tastatur und Maus oder Gamepad gesteuert werden. Die Entwickler raten zu Letzterem, im Test haben beide Varianten ähnlich gut funktioniert.

Fazit

Toren hat sich viel vorgenommen, und die Grundidee und die Atmosphäre können überzeugen. Erzähltechnisch und spielerisch bietet der Titel aber zu wenig. Selbst wer über die technischen Mankos hinwegsieht, wird kaum länger als zwei mäßig unterhaltsame Stunden benötigen, weil die Rätsel zu einfach und zu monoton sind, und sich schnell wiederholen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pico Neo 3 Link im Test
Günstig wie Metas Quest 2 und ohne Facebook-Zwang

Nahezu identische Hardware ohne Facebook: Das Pico Neo 3 Link ist für VR-Neulinge, die jedoch auf Bytedance' Ökosystem wetten müssen.
Ein Test von Achim Fehrenbach

Pico Neo 3 Link im Test: Günstig wie Metas Quest 2 und ohne Facebook-Zwang
Artikel
  1. Autonomes Fahren: Fahrerlose Taxis treffen sich und blockieren eine Kreuzung
    Autonomes Fahren
    Fahrerlose Taxis treffen sich und blockieren eine Kreuzung

    Fahrerlose Autos haben manchmal ihren eigenen Willen und können einen Stau verursachen.

  2. US-Streaming: Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat
    US-Streaming
    Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat

    Netflix hat zunehmend Probleme, neue Abonnenten zu halten. Der Anteil an Neukunden, die nach einem Monat wieder kündigen, steigt.

  3. Rockstar Games: Viele Details zu GTA 6 geleakt - oder gefälscht
    Rockstar Games
    Viele Details zu GTA 6 geleakt - oder gefälscht

    Ein gangbasierter Onlinemodus, drei spielbare Charaktere in der Kampagne: Ein möglicher Leak zu GTA 6 sorgt für Diskussionen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gigabyte RX 6800 679€ • Samsung SSD 2TB (PS5-komp.) 249,90€ • MindStar (Zotac RTX 3090 1.399€) • Nanoleaf günstiger • Alternate (TeamGroup DDR4-3600 16GB 49,99€, Be Quiet Silent Tower 159,90€) • iPhone SE (2022) günstig wie nie: 481,41€ • Switch OLED günstig wie nie: 333€ [Werbung]
    •  /