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Test Titanfall: Multiplayer-Spektakel mit Maschinenmännern

Season Pass und Fazit

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Die Xbox-One-Version von Titanfall belegt zusammen mit dem rund 840 MByte großen ersten Patch circa 16,4 GByte auf der Festplatte. Das Programm berechnet die Grafik intern in der Auflösung 792p (1408x792 Pixel) und passt das Ergebnis dann an den Fernseher an - also normalerweise auf 1.080 (1.920 x 1.080 Pixel). Trotz der für heutige Zeiten vergleichsweise niedrigen nativen Auflösung kommt es bei besonders heißen Gefechten mit vielen gleichzeitig sichtbaren Teilnehmern immer wieder zu spürbaren Rucklern, die allerdings in der Praxis vergleichsweise wenig stören. Der Preis liegt bei rund 60 Euro. Außerdem ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei Xbox Live Gold nötig, die je nach Laufzeit ab rund 5 Euro im Monat kostet.

Die PC-Fassung des Programms belegt rund 48 GByte auf der Festplatte. Das liegt nach Angaben der Entwickler daran, dass die Audiodateien anders als bei der Konsolenversion entpackt vorliegen, damit der PC-Prozessor sie ohne Dekomprimierung beim Spielen verarbeiten kann. Auch wegen solcher Tricks sind die Systemvoraussetzungen recht moderat: Laut Hersteller ist als CPU mindestens ein Intel Core 2 Duo mit 2,4 GHz oder ein AMD Athlon X2 mit 2,8 GHz nötig. Die Grafikkarte muss über 512 MByte VRam verfügen, als Beispiel wird eine Radeon HD 4770 oder eine Geforce 8800GT genannt, außerdem müssen mindestens 4 GByte RAM im Rechner stecken. Der Spieler benötigt ein Nutzerkonto bei Origin.

  • Nach vorne verteidigt sich ein gegnerischer Titan per Schutzschild - wir greifen deshalb von hinten an. (Screenshot: Golem.de)
  • Als Soldaten haben wir einen hoch gelegenen Aussichtspunkt eingenommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn unsere Gesundheit leidet, sehen wir das an den Einfärbungen am Bildschirmrand. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Titan nimmt eine feindliche Stellung unter Beschuss. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Spielmodus "Hardpoint" nehmen wir eine Stellung ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kampgane bietet nur sehr kurze, wenig erzählende Mini-Zwischensequenzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Titanisches Duell in einem Wüstenlevel (Screenshot: Golem.de)
  • Wie bei dieser Capture-the-Flag-Partie sehen wir wichtige Leveldetails teils immer. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Titan vom Modell Stryder im Detail (Screenshot: Golem.de)
  • Das Zusammenstellen der Partien erfolgt fast vollständig automatisch. (Screenshot: Golem.de)
Titanisches Duell in einem Wüstenlevel (Screenshot: Golem.de)

Beide Versionen sind vollständig übersetzt und synchronisiert. Wir finden, dass die deutschen Sprecher im Vergleich zum US-Original etwas zu künstlich klingen. Das Programm erscheint hierzulande ohne inhaltliche Schnitte mit einer USK-Freigabe ab 18 Jahren. Am 27. März 2014 will Publisher Electronic Arts eine Ausgabe für die Xbox 360 veröffentlichen. Respawn hat erklärt, dass es über eine Mac-Fassung nachdenke. Nach Andeutungen von Sony könnte es außerdem eine Umsetzung für die Playstation 4 geben - inwieweit das Wunschdenken ist, bleibt abzuwarten.

Über EA ist ein Season Pass für rund 25 Euro erhältlich, der Zugriff auf drei kostenpflichtige Download-Erweiterungen enthalten soll. Zu deren Inhalt oder Erscheinungsterminen liegen noch keine Informationen vor.

Fazit

Es hat vermutlich niemand ernsthaft damit gerechnet, dass ein erfahrenes Team wie Respawn Entertainment ein Projekt wie Titanfall in den Sand setzt, und das ist auch nicht passiert: Das Spiel ist ein angenehm schneller, extrem gut ausbalancierter und langfristig motivierender Multiplayer-Shooter geworden. Trotz aller Unterschiede erinnert das Spielgefühl als Infanterist sehr an Call of Duty, plus eben die Titanen - die nicht nur spektakulär animiert sind, sondern sich auch klasse steuern lassen und vom ersten Moment an Spaß machen.

Schwächen gibt es aber trotzdem, und zwar nicht nur Details wie die noch fehlenden Privatspiele oder die sehr langen Pausen zwischen den Partien. Vor allem die geringe Zahl der Multiplayermodi stört uns: Mehr als fünf Varianten der üblichen Deathmatch- und Domination-Modi hätten es schon sein dürfen. Warum keine größeren Szenarios mit Teamaufgaben, warum keine wirklich spannende Mehrspielerkampagne? In diesem Punkt sollte Respawn beim vermutlich sicheren Nachfolger am ehesten nachbessern.

Trotzdem: Wer schnelle Onlinegefechte wie in Call of Duty mag, aber Lust auf eine sinnvolle Neuerung wie die Titanen hat, sollte dem Programm eine Chance geben.

 Bewegliche Fußsoldaten

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Borengal 17. Mär 2014

Ich finde es auch nur "Naja". Generell macht es schon Spaß aber es gibt ein paar Sachen...

Anonymer Nutzer 16. Mär 2014

Das sehe ich auch so. Die aktuellen Multiplayer Online Zwang Spiele sind Müll. Wenn...

capprice 14. Mär 2014

Hat mir geholfen, vielen Dank :)

Kelvino 14. Mär 2014

Ich habe die letzten Jahre immer zwischen 28 und 33 Euro für ein Jahr Xbox live Gold...

likimeya 14. Mär 2014

La vida es mejor con un Titán. Preisdiskriminierung und die andere Seite der Medaille...



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