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Test Thief: Lehrling statt Meisterdieb

In der Neuauflage von Thief kehrt Meisterdieb Garret nach einer Dekade zurück - sarkastisch wie früher, aber mit frischer Optik und leicht überarbeiteter Spielmechanik.

Artikel veröffentlicht am ,
Garret ist ein Meister des Taschendiebstahls.
Garret ist ein Meister des Taschendiebstahls. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Zehn Jahre ist es her, seit Meisterdieb Garret zuletzt durch die Schatten gehuscht ist - eine komplette Konsolengeneration hat er ausgelassen. Nun wagt Eidos Montreal einen Neuanfang, ähnlich wie schon Crystal Dynamics im vergangenen Jahr mit dem Reboot von Tomb Raider. Die Thief-Reihe begründete noch vor Splinter Cell das Stealth-Genre. Der erste Thief-Teil wurde 1998 vom mittlerweile aufgelösten Studio Looking Glass entwickelt, kombinierte eine ungewöhnliche Spielmechanik mit einer dichten Atmosphäre und überzeugte optisch sowie akustisch.

Inhalt:
  1. Test Thief: Lehrling statt Meisterdieb
  2. Der Bogen im Schatten
  3. Die neunbeinige Katze
  4. Technik und Fazit

War Dark Project - wie Thief in Deutschland vermarktet wurde - einst ein Vorreiter, ist der Reboot der Reihe von anderen Spielen beeinflusst: So weist Garrets neues Abenteuer Parallelen zu Assassin's Creed, Dishonored und Dark Messiah auf. Der Entwicklungsprozess von Thief wurde von der Fangemeinde mit Argusaugen beobachtet, die vorgegebenen Sprungmöglichkeiten und das abgeschaffte Erfahrungssystem sorgten für Diskussionsstoff.

Zurück im Glockenturm

Thief beginnt seine von den Vorgängern unabhängige Geschichte mit einem rasanten Prolog: Ein Beutezug Garrets und seines einstigen Schützlings Erin geht gewaltig schief - die Prinzipien des Meisterdiebs gepaart mit der Gewaltbereitschaft der uns unsympathischen jungen Frau lassen das Unglück seinen Lauf nehmen. Ein Jahr später kehrt Garret in die namenlose, viktorianisch angehauchte Stadt zurück und wird Zeuge vieler Veränderungen: Baron Northcrest will die industrielle Revolution vorantreiben und unterdrückt das hungernde und unter der Schwermut-Krankheit leidende Volk, der als Stimme des Volkes bezeichnete Orion ruft zum Kampf gegen Korruption und Gewalt auf.

  • Der Glockenturm ist der Ausgangspunkt aller Missionen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Garret hortet darin zudem besondere Beutestücke. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ein Blick durch das Schlüsselloch verhindert ungewollte Zusammenstöße mit Wachposten. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Taschendiebstahl ist nur ein simpler Tastendruck. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wertvolle Gegenstände sind oft gut verwahrt und ihr Tresor mit Rätseln geschützt. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Bis auf wenige Ausnahmen ist Thief grau-braun. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Händler Basso ist ein alter Bekannter. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Krematorium wird von Ascheflocken umweht. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Diebesfänger-General würde Garret am liebsten tot sehen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Northcrest Manor ist der Wohnsitz des Barons. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Baron Northcrest möchte die Industrialisierung voran treiben. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Kratzer verraten, wo Garret klettern darf. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Bei größeren Kletterpartien wechselt Thief in eine Schulterperspektive. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Neben weichen Schatten zeigt das Spiel auch grobe Riesenpixel. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Plastersteine sind mit zusätzlichen Polygonen tesselliert. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Feuerdarstellung der Unreal Engine 3 ist schick. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Hunde schlagen bellend Alarm. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ein Erstickungspfeil sorgt für Ruhe. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Seilpfeile eröffnen neue Klettermöglichkeiten. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mit Seilen erreicht Garret so Dächer wie das dieses Hauses. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Eine Nebenmission führt den Meisterdieb in den Keller eines irren Sammlers. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Rätsel wie dieses Runenbrett hätten wir uns häufiger gewünscht. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Königin der Diebe gibt Garret gegen Geld Punkte um die Fokusfähigkeit zu verbessern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Heilanstalt ist ein gruseliger Ort. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Thief mit HUD und Fokusmodus (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Thief mit HUD (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Thief ohne HUD (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Der Glockenturm ist der Ausgangspunkt aller Missionen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Garret interessiert sich für all dies zu Beginn wenig, stattdessen besorgt er sich beim Händler Basso - ein alter Bekannter aus den Vorgängerspielen - einen Auftrag, um an Geld zu kommen. Missionen starten wie in früheren Thief-Teilen im Glockenturm, die in einzelne Gebiete unterteilte Stadt liegt dem Meisterdieb zu Füßen. Sobald die Nacht hereinbricht und fahles Mondlicht zwischen den Wolken erscheint, macht sich Garret auf leisen Sohlen auf den Weg.

Der Bogen im Schatten 
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avon 02. Mär 2014

Gut, Minecraft Grafik wäre zwar doch etwas hart, aber grundsätzlich stimme ich dir zu...

MrReset 26. Feb 2014

Ich benutze weder STEAM noch irgendwelches russisches DRM. Ach ja, und STEAM wurde ja...

WonderGoal 26. Feb 2014

Das müsste man denken. Ich habe an der Uni mal ein Brettspiel mit Java und Swing...

ndakota79 25. Feb 2014

Seltsam, dass die so starke KI dann nicht auf einem hohen Schwierigkeitsgrad Verwendung...

Gungosh 25. Feb 2014

Ich freu mich mal mit! Thief hat mir früher viel Spaß gemacht, die Irrenanstalt z.B. war...


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