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Spiellänge und Story

Übrigens: Wie lang The Witcher 3 wirklich ist, wagen wir nicht ernsthaft einzuschätzen - auch nach vielen Dutzend Stunden können wir nicht mit Bestimmtheit sagen, ob wir nicht doch noch ein paar weitere sehr lange Questreihen übersehen haben. Die Entwickler selbst gehen für das gesamte Spiel von bis zu 200 Stunden aus. Wir glauben, dass das stimmen könnte, dann allerdings inklusive aller Sammelaufgaben, die irgendwann nur noch für ganz eingefleischte Trophäenjäger interessant sind.

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Noch ein paar Worte zur Story, über die wir hier aber nicht allzu viel verraten wollen: Neben dem Krieg spielt noch ein anderes Element eine entscheidende Rolle, nämlich eine junge Frau namens Ciri. Die lernt der Spieler gleich zu Beginn kennen, aber nach ein paar überraschenden Wendungen und einer längeren Suche ist sie dann von großer Bedeutung - was sich auch daran zeigt, dass der Spieler sie an bestimmten Stellen sogar steuern kann.

  • Ab und zu darf Geralt von Riva in schicker Kleidung seinen gesellschaftlichen Pflichten nachgehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit seiner Hexer-Spezialsicht verfolgt Geralt eine Spur. (Screenshot: Golem.de)
  • In Kneipen wartet ein (optionales) Sammel-Kartenspiel. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Talentbaum kann der Spieler unter anderem die Kampffertigkeiten verbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte sind Stellen für die Schnellreise eingezeichnet. (Screenshot: Golem.de)
  • Texturen sind in Gebäuden teils äußerst detailreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine lauschige Siedlung birgt Gefahren und Überraschungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Pferd Plötze ist Geralt ein treuer Begleiter - und ein Teil des Inventars. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Spiel bietet viele schön gemachte Zwischensequenzen. (Screenshot: Golem.de)
Im Talentbaum kann der Spieler unter anderem die Kampffertigkeiten verbessern. (Screenshot: Golem.de)

Abseits der Haupthandlung kann der Spieler einen großen Teil der riesigen Welt frei erkunden. Die Fantasywelt ist in mehrere Regionen unterteilt. Die Waldgegend Novigrad und eine in Inseln unterteilte Umgebung namens Skellige sind wirklich riesig - jede zumindest gefühlt so groß wie Skyrim. Die anderen Gebiete sind wesentlich kleiner, was aber schlicht dem Gamedesign und dem Ablauf der Kampagne geschuldet ist. In den großen Regionen - in denen es keine weiteren Ladezeiten gibt - können wir uns an sich frei bewegen. Allerdings sorgen die Entwickler durch Tricks wie sehr viel höherstufige Monster und teure Überfahrten dafür, dass wir uns einigermaßen an einen grob vorgegebenen Ablauf halten - die ganz große Freiheit wie in Skyrim bietet The Witcher 3 also nicht.

In den Gebieten sind wir zu Fuß, mit einer Schnellreisefunktion sowie mit unserem treuen Pferd Plötze unterwegs. Das hat übrigens eine praktische Zusatzfunktion: Es trägt einen Teil unseres Inventars, auf das wir als Hexer auch dann zugreifen können, wenn der Gaul mal nicht in der Nähe ist. Die Navigation in den Weiten funktioniert mit Hilfe von Karten und einer gestrichelten Linie zur jeweils aktiven Quest auf der Mini-Map am Bildschirmrand recht gut. Auf den Tag- und Nachtwechsel müssen wir übrigens keine allzu große Rücksicht nehmen: Auch nach Sonnenuntergang ist ein Wald nur mäßig finster, und alle questrelevanten NPCs stehen uns rund um die Uhr zur Verfügung.

Keine überflüssigen Gespräche

Überhaupt haben sich die Entwickler von CD Projekt Red im Zweifel fast immer für Komfort entschieden. Nicht nur beim Inventar und den NPCs, sondern auch bei weiteren Funktionen, etwa den eingeblendeten Pflanzensammelstellen für das später wichtige Brauen von Tränken. Und in Dörfern und Städten lernen wir schnell, dass die relevanten Figuren markiert sind, so dass wir gar nicht erst mit jedem Bürger ein Gespräch anfangen müssen. Angenehm: Wenn wir in einer Quest einen Gegenstand besorgen müssen, der sich schon im Inventar befindet, dann merkt das Programm das und schickt uns nicht erst durchs Gelände - das schaffen nicht alle Rollenspiele.

Ebenfalls recht unkompliziert ist das Kampfsystem. Mit unseren zwei Schwertern können wir schnelle kurze oder etwas kräftigere Schläge austeilen. Dazu kommen einfache Hexer-Zaubertricks, mit denen wir Gegner zurückstoßen oder in Flammen setzen können, sowie Ausweichmanöver und später einfache Kombos. Im vorgegebenen, zweitniedrigsten der vier Schwierigkeitsgrade ist The Witcher 3 damit für erfahrene Spieler fast zu einfach, vor allem im späteren Verlauf mit ausgebauten Talentbäumen und guten Waffen.

Allerdings sind die Kämpfe nicht immer ganz perfekt ausbalanciert: Es kann passieren, dass Geralt ohne große Vorwarnung in einem Faustkampf mit einen Standardgegner stirbt, den er im nächsten Durchgang ohne Schwierigkeit selbst sofort zu Boden schickt - auch deshalb empfiehlt es sich, zusätzlich zu den (sehr gut und fair) automatisch angelegten Savegames regelmäßig manuell zu speichern, was komfortabel sogar auf Konsole funktioniert.

 The Witcher 3 im Test: Wunderschönes WohlfühlabenteuerFehler und Fazit 
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TTX 20. Mai 2015

Schlimm :( früher war Konsole einfach rein werfen und gamen, heut hat jeder andere Bugs XD

TTX 20. Mai 2015

Ja bitte mehr Cusual Gameplay :) damit bald alle völlig verblöden :D

Sharkuu 19. Mai 2015

sie haben halt den döhler :D

throgh 18. Mai 2015

Schön und das sagt jetzt was: Sind das Alles bessere Menschen, weil sie mehr Geld auf...

gisu 18. Mai 2015

Das grafische Endergebnis vielleicht, nicht aber die Performance. Siehe GTA5, bei...


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