Abo
  • Services:

Nicht jeder Schuss ein Treffer

In Schießereien geht es genauso packend zu. Mit dem schnellen Dauerfeuer der meisten heutigen Actionspiele hat The Last of Us nichts gemein. Hier wirken die Kämpfe realistischer, da sowohl Joel als auch seine Gegner häufig danebenschießen und eher einzelne Schüsse abgeben, um danach gleich wieder Deckung zu suchen. Ein bis zwei Treffer können schon den Tod bedeuten und Munition ist wie gesagt rares Gut. Selbst beim Herumballern empfindet der Spieler also ein konstantes Gefühl der Anspannung, die er sich in diesen Momenten nicht von der Seele ballern kann.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Joel kann fließend in den Nahkampf übergehen, überhaupt wirkt das gesamte Kampfsystem wie aus einem Guss. Es ist enorm fordernd, lässt aber nie verzweifeln. Dass Joel erst zeitraubend Verbandszeug aus seinem Rucksack holen muss, um sich zu heilen, trägt unter anderem zum realistischen Flair der Spielwelt bei. Auch zum Bombenbasteln oder um aufgesammelte Briefe zu lesen, muss er in seinem Gepäck herumkramen. Eine Handvoll Hilfsmittel aus gesammelten Materialien bauen zu können, ist nützlich, kommt aber nicht zu häufig vor und kann im Prinzip auch vernachlässigt werden.

Für Joel und Ellie geht es in jeder Konfrontation ihrer Reise gleich um Leben und Tod. Das färbt auf den Spieler ab, wenn er beim vorsichtigen Erkunden von Ruinen, Städten und Tunnelsystemen hinter jeder Ecke Monster oder Plünderer erwartet. Obwohl das gar nicht so oft passiert, wie man meint. Naughty Dog verzichtet fast komplett auf billige Schreckeffekte, häufig passiert über weite Strecken gar nichts Besonderes. Der dezent im Hintergrund trommelnde Soundtrack und der Eindruck verwüsteter Kulissen reicht oft schon aus, um den Puls in die Höhe zu treiben.

  • The Last of Us (Bilder: Sony)
  • The Last of Us
  • The Last of Us
  • The Last of Us
  • The Last of Us
  • The Last of Us
  • The Last of Us
  • The Last of Us
  • The Last of Us
The Last of Us

Das Abenteuer wirkt echt, die Welt wirkt echt und die Angst wirkt echt - vielleicht auch deswegen so intensiv, weil Joel und Ellie von Level zu Level menschlicher erscheinen und sich der Spieler deswegen immer mehr um sie kümmert. Die Art, wie die beiden sowohl in Zwischensequenzen als auch im laufenden Spielgeschehen auf Erlebtes reagieren und miteinander sprechen, macht sie als Figuren lebendig. Ihre kleinen Konflikte sind kaum dramaturgisch überzeichnet, es gibt keine aufgezwungen wirkenden One-Liner - wir glauben, dass sich so auch echte Menschen in einer sehr extremen Überlebenssituation verhalten könnten. Umso erfreulicher, dass die deutsche Synchronisation so toll geworden ist, dass die angebotene Originaltonspur auch für multilinguale Spieler keine Pflichtwahl sein muss.

Wie von den Entwicklern der Uncharted-Serie zu erwarten, sieht The Last of Us hervorragend aus. Lichteffekte, detaillierte Umgebungen und Animationen sind besonders für Konsolenverhältnisse beeindruckend. Die Framerate schwankt besonders in actionreichen Szenen mit mehreren Gegnern ab und zu, über die gesamte Spielzeit gesehen kam uns das Geschehen trotzdem nicht störend ruckelig vor. Die in modifizierter Spielengine berechneten Zwischensequenzen zeigen bei Gesichtern eine zuvor nicht gesehene Qualität, Emotionen werden in jedem Moment glaubhaft dargestellt, und zwar, ohne dass sich die Entwickler dabei mit zu viel Hyperrealismus im Uncanny Valley verlaufen.

Nur ganz selten fallen nachträglich ins Bild springende Details an der Levelarchitektur auf, Aliasing-Effekte gibt es dagegen häufiger zu sehen. Darüber hinaus beträgt die Ladezeit beim Spielstart oft mehrere Minuten. Läuft The Last of Us einmal, bekommt der Spieler dafür keinen Ladebildschirm mehr zu sehen, solange er das Spiel nicht ausmacht und wieder ganz neu startet.

 Survival, Stealth, ActionEine Petrischale voll Facebook-Freunde 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate bestellen
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

Vradash 19. Jun 2013

Nur eine Frage der Zeit, bis das Ding mutiert und mit dem Menschen kompatibel wird...

kikimi 18. Jun 2013

Naja, wenn es denn 50h Story wäre. 50h Spieldurchlauf besteht in den seltensten Fällen...

froZn1991 18. Jun 2013

also leute das spiel macht einfach nur mega spaß ! man lässt sich mitreißen und...

Anonymer Nutzer 18. Jun 2013

Und natürlich hast du einfach eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit am PC eher die...

gogotox 17. Jun 2013

Dann kann man sich auch gleich eine normale PS3 kaufen. Ab irgendeinem Punkt gehts...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 und Pixel 3 XL - Hands on

Google hat die neuen Pixel-Smartphones vorgestellt. Das Pixel 3 und das Pixel 3 XL haben vor allem Verbesserungen bei den Kamerafunktionen erhalten. Anfang November kommen beide Geräte zu Preisen ab 850 Euro auf den Markt.

Google Pixel 3 und Pixel 3 XL - Hands on Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /