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Survival, Stealth, Action

Entwickler Naughty Dog nimmt sich viel Zeit, den Spieler in die Atmosphäre der Endzeit-Welt eintauchen zu lassen. Einmal in Fahrt, entwickelt sich die mehrere Jahreszeiten umspannende Reise von Boston bis über die Rocky Mountains dann aber schnell zu einem Dauerkampf ums Überleben, der kaum Rast zum Durchatmen lässt.

  • The Last of Us (Bilder: Sony)
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The Last of Us (Bilder: Sony)
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Während sich der Spieler durch lineare Level bewegt, bieten sich ihm links und rechts des Pfades immer wieder Gelegenheiten, zusätzliche Vorräte zu sammeln. Besonders Munition wird schnell knapp, wenn nicht gewissenhaft jede Schublade geöffnet und jede Leiche inspiziert wird. Das geht eigentlich immer sehr fix, da das Spiel schon aus der Ferne anzeigt, ob Interaktionspunkte oder greifbare Objekte in der Nähe liegen. Der eigentliche Knackpunkt ist das Abwägen, ob weiteres Erkunden das Risiko eines Kampfes wert ist. Weitere Gegner ausschalten, vorsichtig an ihnen vorbeischleichen oder lieber direkt zum nächsten Level-Abschnitt flüchten? Auf den höheren Schwierigkeitsgraden haben wir uns diese Fragen sehr häufig stellen müssen.

Wenig Sorgen muss sich der Spieler um Ellie und andere K.I.-Begleiter machen, die sich dem Duo zwischenzeitlich anschließen. In brenzligen Situationen helfen sie dem Spieler beherzt aus der Klemme, ansonsten verhalten sie sich angenehm passiv und kommen eigentlich nie in Schwierigkeiten. Naughty Dog hat hier dem Komfort des Spielers Vorrang gegeben, so dass patrouillierende Feinde sogar komplett blind an Ellie und Co. vorbeilaufen, selbst wenn sie direkt vor ihnen stehen. Was beim Schleichen einzig zählt, ist, ob der Spieler entdeckt wurde - unrealistisch, aber immerhin fair.

Selbiges Urteil fällen wir auch insgesamt über das Stealth-Action-Gameplay von The Last of Us. Nur wenige Meter entfernt an einem blinden, dafür aber mit sehr gutem Gehör ausgestatteten Clicker-Zombie vorbeizuschleichen ist immer wieder ein spannendes Erlebnis. Die Krankenschwestern aus Silent Hill lassen grüßen. Jedes unerwartete Zucken des Infizierten lässt uns den Atem stocken, wohlwissend, dass in den Nebenzimmern weitere Monster ihre Runden drehen. Werden die alle gleichzeitig auf uns aufmerksam, ist der Kampf eigentlich schon verloren.

Selbst dann macht es dank häufig gesetzter Speicherpunkte Spaß, den Abschnitt neu zu laden und eine bessere Taktik auszuarbeiten. Das bedeutet oft, längere Zeit an einer Stelle auszuharren, um die Bewegungen der Feinde mit Joels Lauschfähigkeit durch Wände hindurch zu studieren und den richtigen Moment für einen Vorstoß abzuwarten. Dass Infizierte, Plünderer und Soldaten ihre Marschrouten immer mal wieder variieren und so für Überraschungsmomente sorgen, hebt The Last of Us dabei von anderen Stealth-Titeln wie Splinter Cell ab. Hundertprozentige Berechenbarkeit gibt es nicht, die Ungewissheit schleicht im Hinterkopf mit.

 Test The Last of Us: Meisterwerk der Playstation-3-EndzeitNicht jeder Schuss ein Treffer 
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Vradash 19. Jun 2013

Nur eine Frage der Zeit, bis das Ding mutiert und mit dem Menschen kompatibel wird...

kikimi 18. Jun 2013

Naja, wenn es denn 50h Story wäre. 50h Spieldurchlauf besteht in den seltensten Fällen...

froZn1991 18. Jun 2013

also leute das spiel macht einfach nur mega spaß ! man lässt sich mitreißen und...

Anonymer Nutzer 18. Jun 2013

Und natürlich hast du einfach eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit am PC eher die...

gogotox 17. Jun 2013

Dann kann man sich auch gleich eine normale PS3 kaufen. Ab irgendeinem Punkt gehts...


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