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The Evil Within
The Evil Within (Bild: Golem.de)

Düstere Grafik und Fazit

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Die Grafik von The Evil Within geht sehr eigene Wege: Das Spiel setzt konsequent auf fast monochrome und teils sehr düstere Farbpaletten, auf fast übertrieben wirkende Partikeleffekte und aus bewusst künstliche aussehende Feuer- und Spezialeffekte. Offensichtlich soll das Ganze wie ein Traum wirken - und das tut es auch. Manchmal sind die düsteren Farben und das viele Schwarz übrigens ein spielerischer Nachteil, weil es wegen der quasi nie vorhandenen Fernsicht nicht immer möglich ist, sich in den meist halboffenen Umgebungen zu orientieren - uns hat auch deshalb eine Kartenfunktion gefehlt.

Trotz der reduzierten Farben und Effekte (und trotz der Balken) ist unsere Playstation-4-Fassung übrigens zum Teil dezent ins Ruckeln geraten. Die von den Entwicklern versprochene Bildrate von 30 fps hält das Programm nicht durchgehend.

  • Im direkten Kampf mit so vielen Gegnern hat Castellanos fast keine Chance. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Motorsäge macht den Weg frei zum nächsten Abschnitt. (Screenshot: Golem.de)
  • Fallen kann der Detective auf Knopfdruck entschärfen - wenn er sie sieht. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Untoter marschiert langsam auf Detective Castellanos zu ... (Screenshot: Golem.de)
  • In manchen Situationen muss der Held direkte Angriffe abwehren. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Entwickler haben viele fies aussehende Gegner geschaffen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Rollenspielsystem erlaubt echte Verbesserungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Inventar verwaltet der Spieler Waffen und weitere Extras. (Screenshot: Golem.de)
  • Tafeln erklären neue Funktionen und Ausrüstungsgegenstände. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Knopfdruck schaltet der Detective seine Laterne ein ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... die schöne Echtzeit-Lichteffekte auf Lager hat. (Screenshot: Golem.de)
Auf Knopfdruck schaltet der Detective seine Laterne ein ... (Screenshot: Golem.de)

The Evil Within ist für Windows-PC, Playstation 3 und 4 sowie für Xbox 360 und One erhältlich. Der Preis liegt je nach Plattform bei 40 bis knapp 60 Euro. Hierzulande erscheint das Programm sehr gut lokalisiert und laut Publisher Bethesda ohne inhaltliche Schnitte gegenüber der internationalen Fassung. Einen Multiplayermodus gibt es nicht. Die USK hat eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt.

Fazit

Natürlich gibt es in The Evil Within richtig eklige Szenen mit unfassbaren Massen an Blut und anatomischen Details, die nicht nur Vegetariern den Appetit verderben können - das gehört sich schließlich so in einem Horrorspiel dieser Art. Der teils derbe Splatter ist aber vergleichsweise geschmackvoll in Szene gesetzt, mit getragener Musik, einigen sehr schönen Levels, berührenden Zwischensequenzen und einer Handlung, bei der wir wissen wollen, was als nächstes passiert.

Vor allem aber bietet The Evil Within eine gelungene Mischung aus taktischer Action mit Schleich- und gelegentlichen Knobelpassagen. Uns hat es Spaß gemacht, gezielt die Möglichkeiten von Schrotflinte und Qualenarmbrust zu verbessern und dann recht bald zu merken, welche Möglichkeiten die Waffen beim Kampf gegen Zombies und die größeren Bosse bieten.

Schade, dass einige unnötige Mängel im Detail den Spielspaß einschränken. Die Entwickler hätten merken müssen, dass die dicken schwarzen Balken am Bildschirmrand an vielen Stellen die Sicht auf ärgerliche Weise einschränken. Oder dass eine umständlich-zeitraubende Speicherfunktion in einem derart schwierigen Titel, in dem man öfter mal ohne eigenes Verschulden stirbt, einfach eine blöde Idee ist. So ist The Evil Within nicht das erhoffte Meisterwerk, sondern nur ein gutes Spiel für in vielerlei Hinsicht nervenstarke und erwachsene Genrefans geworden.

 Kampf mit der Kamera

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Breakaway184 17. Feb 2016

Ok, das einzige was wirklich blöd ist, ist das Speichern..

0vi 20. Okt 2014

ich kann die teils schlechten kritiken zu diesem spiel nicht nachvollziehen. in erster...

HerrMannelig 19. Okt 2014

https://www.youtube.com/watch?v=hEZ7hGgOfic das kam heute passend zum Thema

Nolan ra Sinjaria 16. Okt 2014

Das erklärt, warum die Menschheit böse ist, schließlich ist ja jeder für sich ein...

Sharkuu 15. Okt 2014

die seite ist auf jedenfall interessant, aber ich weiß nciht, ob der pc hier zu schlecht...



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