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Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von The Elder Scrolls Online
Artwork von The Elder Scrolls Online (Bild: Zenimax Online)

Der daedrische Fürst Molag Bal ist kein netter Kerl! Mit dunklen Machenschaften versucht der Oberbösewicht von The Elder Scrolls Online (Teso), die Fantasywelt Tamriel zu unterjochen und alle Bewohner zu Sklaven zu machen. Also auch uns - was wir uns, genauso wie viele andere Spieler auf den zwei Megaservern in Europa und den USA, natürlich nicht gefallen lassen. Teso spielt rund 1.000 Jahre vor den Ereignissen von Skyrim und rund 800 Jahre vor Morrowind und Oblivion, den drei letzten Spielen der Rollenspielserie The Elder Scrolls.

Inhalt:
  1. Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
  2. PvP-Schlachten in Cyrodiil
  3. Kampfsystem mit Echtzeit-Elementen
  4. Abokosten und Fazit

Wer als Level-1-Jungspund das Tutorial des MMORPGs von Zenimax Online absolviert hat, landet je nach gewähltem Volk in einer sonnigen Palmenlandschaft oder im ewigen Eis der nördlichen Regionen von Tamriel - oder irgendwo dazwischen. The Elder Scrolls ist vom Start weg stark auf Einzelspieler zugeschnitten, die weitgehend ohne Kontakt zu anderen von Menschenhand gesteuerten Helden auskommen können. Dann absolviert der Spieler eine Quest nach der anderen. Angenehm: Das Journal ist selten überfüllt, meist hat der Spieler in der mit "T" durchklickbaren Auswahl um die fünf aktive Aufgaben im Angebot. Ähnlich wie in anderen MMORPGs sind zum Level passende und noch zu schwierige Quests farblich unterschiedlich markiert.

  • Ein menschlicher Mitstreiter legt sich mit einem computergesteuerten Flammenzauberer an.  (Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafik erinnert teils deutlich an Skyrim. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Prophet ist Teil der Haupthandlung und unterstützt den Spieler im Kampf gegen das Böse. (Screenshot: Golem.de)
  • In Gesprächen bekommt der Spieler seine Aufträge und erfährt einiges über Tamriel. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer lange spart, kann sich irgendwann ein Pferd als Reittier kaufen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte sind relevante Punkte markiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tag- und Nachtwechsel haben keine spielerischen Auswirkungen, sehen aber gut aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch in Höhlen verbringt der Spieler viel Zeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer stirbt, kann sich auf Knopfdruck an Ort und Stelle wiederbeleben lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Charaktermenü lassen sich Punkte in Fähigkeiten investieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einigen NPCs hat es der Spieler etwas länger zu tun. (Screenshot: Golem.de)
Ein menschlicher Mitstreiter legt sich mit einem computergesteuerten Flammenzauberer an. (Screenshot: Golem.de)

Die Aufträge sind in - teils längere - Rahmenhandlungen eingebettet, die wie der allergrößte Teil der Hauptstory durch Gespräche mit NPCs erzählt werden. Entwickler Zenimax Online hat sich spürbar bemüht, die Texte kurz und knackig zu halten und trotzdem noch interessante Inhalte zu erzählen. Das ist im Grunde gelungen: Die Geschichten sind tatsächlich spannend, und der Spieler erfährt viel über die Hintergründe von Tamriel und die Geschichte der Welt. Trotzdem dürfte der Anteil der Spieler, der sich wirklich damit beschäftigt, sehr klein sein - wer Erfahrungspunkte sammeln will, für den kann die Handlung auch in Elder Scrolls eher unwichtig sein.

Ein weiteres Problem für die Immersion ist, dass Spieler selten allein in instanzierten Gebieten unterwegs sind. Wer also gerade vermeintlich Heldentaten verbringt, wird durch zahlreiche andere Heroen in seiner Nähe allzu deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass jeder andere Spieler die gleichen Abenteuer erlebt.

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Auch in Teso gibt es die schon aus anderen MMORPGs bekannte, aber immer noch skurrile Situation, dass man einen Oberschurken erledigen soll, aber der Boden bereits mit Leichen ebendieses Fieslings gepflastert ist. Der Spieler darf ihn schließlich auch erledigen, sobald er in der Warteschlange an der Reihe ist. Immerhin hat sich dieses Problem seit dem Start des Spiels Anfang April 2014 etwas entspannt, weil sich die Spieler besser in der Welt verteilen.

So absolvieren wir eine Quest nach der anderen - erst in einer etwas größeren Siedlung kommt es vor, dass wir mit der "T"-Taste zwischen mehr als fünf oder sechs gleichzeitig auswählen können. Dabei fällt positiv auf, dass es keinen Auftrag gibt, bei dem wir ähnlich wie in World of Warcraft einfach nur 50-mal Monster A und dann vielleicht sogar noch die doppelte Menge von Monster B ausschalten müssen. Teso ist in dieser Hinsicht abwechslungsreicher - aber dafür gibt es viele Botengänge und Missionen, für die wir längere Zeit nur durch die Welt rennen, was auf Dauer auch eintönig wird.

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PvP-Schlachten in Cyrodiil 
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motzerator 30. Apr 2014

Du meinst, das sollen Katzenohren sein. Aber Katzen haben doch keine Mimik. Die grinsen...

Anonymer Nutzer 24. Apr 2014

jaja - weißt ja was das ist. Kaputtleveln ist vielleicht übertrieben, und es ist gut und...

Sharra 24. Apr 2014

Ja natürlich ist es so. Aber: Nehmen wir mal das Beispiel Guild Wars. Du zahlst 1x und...

TheAerouge 23. Apr 2014

Tja im Vergleich zu einem "richtigen" MMORPG wie Eve Online oder Ultima Online, sind...

Elgareth 22. Apr 2014

Also bei mir kam einmal ein Kurier mitten in eine Geisterinvasion bei der Stadt vor der...


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