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Artwork von The Crew
Artwork von The Crew (Bild: Ubisoft)

Test The Crew: Gebremster Rennspaß in den Sandbox-Staaten

Artwork von The Crew
Artwork von The Crew (Bild: Ubisoft)

Von der Ostküste bis zum Pazifik: In The Crew kann der Spieler eine immer noch riesige Kleinausgabe der USA frei befahren und sich in schick inszenierten Rennen beweisen. Ärgerlich nur, dass die Abenteuer am Lenkrad durch unnötigen Ballast und eine schlechte Nutzerführung ausgebremst werden.
Von Peter Steinlechner

Der Blick aus dem Autofenster macht in Salt Lake City wenig Spaß: Auf den Straßen liegt Schnee, der Himmel ist grau. Nichts wie weg! Und tatsächlich - nach einer guten Viertelstunde sieht die Sache schon anders aus: Wir rauschen aus den Bergen hinunter in die warme Wüste und sehen schließlich in der Ferne den Stratosphere Tower, das Wahrzeichen von Las Vegas. Noch ein paar Minuten Vollgas, dann fahren wir in The Crew endlich über Straßen, auf die die Sonne scheint und die von Palmen gesäumt sind. Herrlich!

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Momente wie dieser gehören zu den besten in dem Rennspiel, das der französische Entwickler Ivory Tower im Auftrag von Ubisoft programmiert hat. In The Crew können wir eine riesige Welt erkunden, die eine zusammengeschnurrte Version der USA darstellt. Es gibt immer noch erstaunlich große und gut aussehende Umsetzungen von Städten wie New York, Los Angeles und Chicago, riesige Wüsten und wilde Berglandschaften, Flüsse und Wälder. Je nach Auto und Strecke benötigt ein Spieler rund eineinhalb Stunden - eher etwas mehr -, um von Küste zu Küste zu gelangen.

  • Nach einer langen Fahrt kommen wir in Las Vegas an. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Hauptfiguren machen einen Deal und wir fahren als Undercover-Cop. (Screenshot: Golem.de)
  • In einer Mission müssen wir die Polizei abschütteln. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte ist wenig übersichtlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Wunsch fahren wir in der Cockpit-Perspektive. (Screenshot: Golem.de)
  • Quer durch die USA: Der Weg führt auch an Industrieanlagen vorbei. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptquartier tunen wir unsere Autos. (Screenshot: Golem.de)
  • Die "Abrechnung" nach einem Rennen ist alles andere als übersichtlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Erfahrungspunkten können wir im Spielverlauf einige Werte steigern. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Licht-und Schatteneffekte bei Nacht machen nicht viel her... (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Rennen in einem alten Fabrikgelände, die KI-Fahrer stellen sich ganz okay an. (Screenshot: Golem.de)
  • Rechts oben sehen wir, wie viele Koop-Mistreiter ihre Teilnahme zugesagt haben. (Screenshot: Golem.de)
  • Seitenansicht auf unser Auto in Salt Lake City. (Screenshot: Golem.de)
Nach einer langen Fahrt kommen wir in Las Vegas an. (Screenshot: Golem.de)

Die Kampagne beginnt stilgerecht in der Autostadt Detroit. Dort geraten wir nach einem kurzen Prolog unschuldig in die Fänge des FBI. Unser Job, um nicht im Knast zu landen: Wir, der Straßen-Rennfahrer Alex, müssen einer Agentin namens Zoe dabei helfen, einen korrupten Polizisten und seinen Verbrecherkumpel zu überführen. Dazu müssen wir undercover in der Autogang "510" aufsteigen - deren Boss können wir erst treffen, wenn wir uns die sagenumwobene goldene 510er-Tätowierung mit allen Extras verdient haben.

Diese klischeehafte, aber nicht weiter störende Handlung wird mit ein paar gut gemachten Zwischensequenzen, vor allem aber mit den Story-Missionen erzählt. Die finden alle im Auto statt - aussteigen können wir nicht. Stattdessen müssen wir in Straßen- oder Offroad-Rennen gewinnen, einen Ganoven vor der Polizei in Sicherheit bringen, Supersportwagen mit möglichst wenigen Kratzern von A nach B fahren oder einen Konkurrenten von der Straße schubsen. The Crew ist - trotz offener Spielwelt - letztlich ein reines Rennspiel, das gefühlt nur sehr wenig mit einem Titel wie GTA 5 gemein hat.

Eine der wenigen Parallelen ist, dass viele der Rennen und Verfolgungsjagden nicht auf separaten Pisten stattfinden, sondern direkt in der Welt, in der auch computergesteuerte Passanten herumlaufen und Autos fahren. Wir haben mehr als eine Mission mehrfach spielen müssen, weil wir mit einem Superflitzer frontal in einen Lkw gerast sind. Immerhin werden wir dann trotz sichtbarer Schäden ohne Nachteile auf die Spur zurückgesetzt und können weiterfahren. Aber zu viele derartige Karambolagen kosten einfach Zeit. Der Schwierigkeitsgrad ist auch deshalb nicht sehr einheitlich: Einige Missionen haben wir im ersten Durchgang mit Gold-Auszeichung geschafft, andere nur mit viel Glück nach mehreren Dutzend Versuchen.

In The Crew kommt noch dazu, dass es neben den computergesteuerten anderen Fahrern auch von Menschen gelenkte Autos gibt - das Spiel ist letztlich ein MMO. Hier wird es allerdings kompliziert: Wir können zum einen ein paar klassische Multiplayer-Sachen machen, also schlicht Rennen gegen andere fahren. Zum anderen können wir in den Missionen gemeinsam mit anderen Fahrern antreten. Der Gedanke, wenn wir das richtig verstanden haben: Nicht zwingend wir, sondern ein beliebiger der menschlichen Piloten muss aufs Siegertreppchen.

Chaotische Koop-Crew 

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PSmith 19. Dez 2014

Das hört sich aber nicht plausibel an. Denn normalerweise verursacht ein Spieler in...

blackhawk2014 09. Dez 2014

Da muss ich dich enttäuschen. Keine PS4, sondern PC, 21 Jahre und ~200 Spiele und finde...

Clouds 08. Dez 2014

Klar ist da noch Luft nach oben, dafür läuft es butterweich mit 60fps bei mir (ultra...

Rababer 07. Dez 2014

Jo, denk auch. Ich, als FPS Zocker habe allerdings auch überhaupt kein Problem mit dem...

Prypjat 07. Dez 2014

Im Endeffekt sollte sowieso jeder auf seinen eigenen Geschmack hören und sich nicht durch...



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