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Chaotische Koop-Crew

Irgendwie können wir dabei auch ein festes Grüppchen bilden, das dann als eine "Crew" gilt und fortan in einer Art festem Verbund antritt. Leider erklärt das Programm diese Funktion so schlecht, dass wir auch in Foren niemanden gefunden haben, der es wirklich verstanden hat und erklären konnte. Wir waren einfach irgendwann in einer Crew, ohne ihr bewusst beigetreten zu sein. Ein paar Stunden später ist die Testversion (Playstation 4) dann beim Zugriff auf besagte Crew-Daten immer abgestützt, und eine halbe Stunde später konnten wir wieder ohne Crew ganz normal weiterfahren.

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Die chaotische oder fehlerhafte Koop- und Crew-Funktion ist nicht das einzige Problem bei der Benutzerführung in dem Spiel. Auf Dauer ein echtes Ärgernis ist auch die Weltkarte: Sie lässt sich nur in fest vorgegebenen Stufen zoomen, was die Übersicht deutlich erschwert - zumal riesige Infografiken nicht sauber etwa am Bildschirmrand, sondern direkt über dem gerade aktiven Abschnitt eingeblendet werden. Auch die weiteren Anzeigen sind teils völlig überfrachtet und oft unlogisch aufgebaut. Dazu blinkt und leuchtet ständig irgendetwas auf dem Bildschirm, und der in rund drei Metern Höhe statt am Boden eingeblendete Navigationsfaden ist unübersichtlich.

  • Nach einer langen Fahrt kommen wir in Las Vegas an. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Hauptfiguren machen einen Deal und wir fahren als Undercover-Cop. (Screenshot: Golem.de)
  • In einer Mission müssen wir die Polizei abschütteln. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte ist wenig übersichtlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Wunsch fahren wir in der Cockpit-Perspektive. (Screenshot: Golem.de)
  • Quer durch die USA: Der Weg führt auch an Industrieanlagen vorbei. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptquartier tunen wir unsere Autos. (Screenshot: Golem.de)
  • Die "Abrechnung" nach einem Rennen ist alles andere als übersichtlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Erfahrungspunkten können wir im Spielverlauf einige Werte steigern. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Licht-und Schatteneffekte bei Nacht machen nicht viel her... (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Rennen in einem alten Fabrikgelände, die KI-Fahrer stellen sich ganz okay an. (Screenshot: Golem.de)
  • Rechts oben sehen wir, wie viele Koop-Mistreiter ihre Teilnahme zugesagt haben. (Screenshot: Golem.de)
  • Seitenansicht auf unser Auto in Salt Lake City. (Screenshot: Golem.de)
Quer durch die USA: Der Weg führt auch an Industrieanlagen vorbei. (Screenshot: Golem.de)

Ein anderes Problem von The Crew löst sich glücklicherweise zumindest zum Teil im Verlauf des Spiels: Das Fahrgefühl der Autos hat uns am Anfang eher an einen vollbeladenen Güterzug als an einen normalen Pkw erinnert - so schlecht lassen sich die Vehikel lenken. Dahinter scheint allerdings eine Absicht zu stecken: Wir sollen motiviert werden, Missionen zu absolvieren und damit immer bessere Steuerungsteile, Reifen, Motoren und Bremsen zu verdienen und sie in unsere Autos einzubauen. Schnell verbessert sich damit das Fahrgefühl.

Wenn wir dann früher oder später in echten Sportflitzern sitzen, ist deren Fahrphysik zwar immer noch sehr arcadig, aber tatsächlich nicht mal annähernd so hüftsteif wie in den Karossen am Anfang. Bei uns gab es einen Punkt, ab dem wir die Steuerung wirklich okay fanden. Trotzdem wünschen wir uns, dass die Entwickler hier noch weiter feilen - wirklich perfekt fühlt sich das immer noch nicht an.

Im Spielverlauf füllt sich die Garage in unserem Hauptquartier mit immer mehr Autos, im Angebot sind die Vehikel von Herstellern wie Nissan, BMW, Ferrari, Ford und Chevrolet. Die Fahrzeuge sehen schick aus und glänzen schön in der Sonne, auf Wunsch können wir sie in unserer Lieblingsfarbe lackieren und mit unterschiedlichen Sets etwa für die Straße, für die Rennstrecke oder das Gelände ausstatten.

Die Stadt- und Landschaftsgrafik zeichnet sich - um es mal nett auszudrücken - vor allem durch die Größe der Welt und die Abwechslung aus, weniger durch Detailreichtum oder fein aufgelöste Texturen. Wenn wir auf einem Highway in ein Tal hineinfuhren oder von der Interstate abbogen und dann durch Vororte in eine mittelgroße Metropole gelangten, waren wir durchaus beeindruckt. Allerdings gibt es auch viele nur sehr schlicht aufgebaute und texturierte Gebäude, Berge ploppen unschön aus dem Nichts auf und Kantenflimmern haben wir an mehr als an einer Stelle gesehen.

 Test The Crew: Gebremster Rennspaß in den Sandbox-StaatenInternet-Pflicht und Fazit 
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PSmith 19. Dez 2014

Das hört sich aber nicht plausibel an. Denn normalerweise verursacht ein Spieler in...

blackhawk2014 09. Dez 2014

Da muss ich dich enttäuschen. Keine PS4, sondern PC, 21 Jahre und ~200 Spiele und finde...

Clouds 08. Dez 2014

Klar ist da noch Luft nach oben, dafür läuft es butterweich mit 60fps bei mir (ultra...

Rababer 07. Dez 2014

Jo, denk auch. Ich, als FPS Zocker habe allerdings auch überhaupt kein Problem mit dem...

Prypjat 07. Dez 2014

Im Endeffekt sollte sowieso jeder auf seinen eigenen Geschmack hören und sich nicht durch...


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