Abo
  • Services:

Grafik und Fazit

In vielen Fällen muss der Spieler mehrere Figuren kombinieren - dann drückt die eine einen Schalter, während die andere durch die geöffnete Tür geht. Das klingt einfach, ist aber nur ein Beispiel, denn die Designer haben sich durchaus komplexe Rätsel einfallen lassen. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass die benutzbaren Stellen teils recht weit auseinanderliegen und der Spieler sich die Wege merken muss. Ein Inventar ist nicht vorhanden, jede Figur kann immer nur einen Gegenstand in der Hand tragen.

Stellenmarkt
  1. BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  2. University of Stuttgart, Stuttgart

Grafisch ist The Cave mittelprächtig bis gut gestaltet. Die Höhle bietet wesentlich mehr als nur düstere Gänge, sie ist in Abschnitte unterteilt. Neben dem Jahrmarkt gibt es auch ein Gebiet mit mittelalterlichen Festsälen und eine Art Raketenabschussbasis. Die Animationen der Charaktere sind gelungen, und ein paar Ideen für schicke Optik haben die Entwickler gehabt. Zum Beispiel schwappt Wasser schön in Bassins. Unsere Testversion hat auf der Xbox 360 allerdings stellenweise ganz schön geruckelt. Einen Online-Multiplayermodus gibt es nicht. Lediglich am selben PC oder derselben Konsole können drei Mitstreiter gemeinsam die drei Figuren lenken - was wegen des fehlenden Splitscreens unübersichtlich ist. Die Sprachausgabe erfolgt auf Englisch, dazu gibt es deutsche Untertitel.

  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
  • The Cave
The Cave

The Cave ist über Publisher Sega ab dem 23. Januar 2013 als Download für Windows-PC, Mac OS, Linux, Xbox 360 und Playstation 3 über die üblichen Kanäle verfügbar - für Windows-PC etwa über Steam für rund 13 Euro. Eine offizielle Altersfreigabe durch die USK liegt nicht vor, allerdings hat das Programm nach Einschätzung von Golem.de keinerlei problematische Inhalte.

Fazit

Ron Gilbert könnte vermutlich bis zur Rente damit durchkommen, seine eigenen Adventure-Klassiker zu kopieren. Stattdessen macht er mit The Cave vieles neu - allein schon dafür gebührt ihm Lob. Insgesamt ist sein Höhlenabenteuer gelungen.

Eine echte Handlung fehlt zwar, und auch die auf den ersten Blick herrlich skurrilen Figuren bleiben etwas blass. Dafür gibt es knackige, sehr logische und vor allem originelle Rätsel. Dass die Lösungswege von der Auswahl der Charaktere abhängen, motiviert zum Rumprobieren. Während bei typischen Adventures ein zweiter Durchgang wenig Sinn ergibt, machen in The Cave auch die Wiederholungen Spaß.

Genre-Puristen dürften über den Jump-and-Run-artigen Aufbau schimpfen, die Steuerung ist aber so gut und einfach, dass es Spaß macht, durch die Stollen zu springen. Unterm Strich ist The Cave trotz kleiner Schwächen ein gelungenes Experiment mit guten Ideen, dem neben Liebhabern von Adventures auch Denksportfans eine Chance geben sollten.

 Test The Cave: Höhle mit Humor
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,99€ - Release 07.11.
  2. 54,95€
  3. 43,99€

deutscher_michel 24. Jan 2013

Dann lieber nen Film gucken oder im Stau stehen was? Ich hab mich damals so viel...

deutscher_michel 24. Jan 2013

klar die 2,50¤ die du beim wiederverkauf eines Spiels in dieser Preisklasse durch die...

Wussel 23. Jan 2013

Jep, gestern Abend stand dort auch "1Tag und eine Stunde"...

LH 23. Jan 2013

Das Original Lost Vikings wurde für das SNES entwickelt :) Tolles Spiel, ich spiele es...

genussge 23. Jan 2013

Hoffentlich kommt noch eine VITA-Umsetzung. Wäre ein schönes Spiel für unterwegs.


Folgen Sie uns
       


Pocophone F1 - Test

Das Pocophone F1 gehört zu den günstigsten Topsmartphones auf dem Markt - nur 330 Euro müssen Käufer für das Gerät bezahlen. Dafür bekommen sie eine Dualkamera und einen Snapdragon 845. Wer mit ein paar Kompromissen leben kann, macht mit dem Smartphone nichts falsch.

Pocophone F1 - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
    Galaxy A9 im Hands on
    Samsung bietet vier

    Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
    2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
    3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

      •  /