Abo
  • Services:

Finanzierung und Fazit

The Banner Saga ist nach Broken Age das zweite über Kickstarter finanzierte Spiel, das diesen Monat erscheint. Hinter dem Titel steckt Stoic Games - ein Studio, dessen Gründer früher bei Bioware gearbeitet haben. Im April 2012 hatten ihnen rund 20.000 Unterstützer per Crowdfunding über 723.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt - das Mindestziel lag gerade mal bei 100.000 US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. speisekarte.de, Nürnberg
  2. Höfelmeyer Waagen GmbH, Georgsmarienhütte

Das Programm ist jetzt für Windows-PC und Mac OS auf Steam verfügbar und kostet dort rund 23 Euro. Ende Januar 2014 soll eine Version ganz ohne DRM auf Gog.com erhältlich sein. Später sollen auch Fassungen für Linux, das iPad sowie für die Playstation 3 und die Xbox 360 als Download erscheinen. Die Entwickler haben bereits angekündigt, dass es zwei weitere Episoden geben soll. Für die muss der Spieler vermutlich erneut zahlen - ganz klar ist das aber nicht.

  • Bei Kämpfen zeigt die Grafik links unten die Zugreihenfolge an. (Screenshots: Golem.de)
  • In Siedlungen oder Städten führen anklickbare Häuser zu Untermenüs.
  • Krieger gewinnen im Spielverlauf an Erfahrung und können ihre Werte verbessern.
  • Einige der Menschen sind auf Fernkämpfe spezialisiert.
  • Der Spieler bestimmt vor den Schlachten, welcher Kämpfer wann zuschlagen kann.
  • Die Bilder zeigen oft nur zufällig den gerade aktuellen Vorgang in der Handlung.
  • Die Hauptgegner sind Steinwesen namens Dredge.
  • Unter dem roten Banner ziehen die Menschen von Westen in die Mitte der Karte.
Die Bilder zeigen oft nur zufällig den gerade aktuellen Vorgang in der Handlung.

Das Spiel ist derzeit nur in schwer verständlicher englischer Sprache mit starkem Pseudo-Wikinger-Akzent erhältlich. Untertitel gibt es nicht, allerdings wird die Handlung mit vielen Texttafeln erzählt. Die Erklärungs- und Hilfetexte etwa zu den Spielmechaniken sind sehr gut gemacht. Was es ebenfalls nicht gibt: Grafikoptionen. Das Spiel wählt seine Auflösung selbst, derzeit muss die vertikale Auflösung mindestens bei 768 Pixeln liegen. Die Entwickler haben angekündigt, das im nächsten Build zu ändern. Derzeit kann der Spieler nur zwischen Fenster- und Vollbilddarstellung wählen.

Das Hauptspiel hat keinen integrierten Multiplayermodus, aber seit Anfang 2013 gibt es das separat erhältliche The Banner Saga: Factions. Dessen Basisversion ist kostenlos, für Inhalte wie Einheiten ist aber Geld fällig.

Fazit

The Banner Saga hat Fans von Atmosphäre und Rundentaktik einiges zu bieten: harte Entscheidungen mit spürbaren Auswirkungen, spannende Rundenkämpfe und stilvolle Grafik und Präsentation - klasse!

Die Aufmachung ist aber mittel- und langfristig etwas störend: Die Schere zwischen Inhalten und Bildern geht mit der Zeit so weit auseinander, dass das Geschehen auf dem Monitor merkwürdig wirkt. Fortgeschrittene Sprachkenntnisse sind wegen des Wikinger-Englischs ein Muss.

Wer allerdings das nordisch angehauchte Szenario und Runden-Spielprinzip wirklich liebt und entsprechend konzentriert aufpasst, für den dürfte The Banner Saga so etwas wie das Gegenstück zu Walhalla sein.

 Test The Banner Saga: Rundenstrategie für harte Kerle
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Tages- und Blitzangebote im Überblick)
  2. (u. a. Barracuda 250 GB für 43,70€ und 1 TB für 147,70€ - Bestpreise!)
  3. für je 69,99€ (Bestpreise!)

Anonymer Nutzer 29. Jan 2014

Das Spiel ist gut, auch wenn es mir zu wenig Zufall bei den Ereignissen und zu wenig...

Anonymer Nutzer 21. Jan 2014

Das war ja das erklärte Ziel der Entwickler und für mich auch ein Grund, das zu...

exxo 21. Jan 2014

/signed Android greift die große Masse ab die einfach nur ein smartphone hat weil der...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

    •  /