Test Super Smash Bros. 3DS: Prügelfest auch unterwegs

Zum ersten Mal kloppen sich Mario, Link und andere Videospielstars auf Nintendos 3DS in Super Smash Bros. Zahlreiche neue Charaktere und Arenen sorgen für Abwechslung - und spannende Duelle.

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Super Smash Bros. 3DS
Super Smash Bros. 3DS (Bild: Nintendo)

Nintendos Videospielehelden fordern sich erstmals auf dem 3DS - abseits ihrer sonstigen Abenteuer - gegenseitig heraus: in Super Smash Bros. 3DS. Das von anderen Plattformen bekannte Spielprinzip ist seit rund 15 Jahren denkbar einfach geblieben: Auf den Gegner wird eingeprügelt und geballert, bis sich seine Schadensanzeige füllt. Je schwächer er wird, desto leichter lässt er sich daraufhin mit einem gezielten Schlag final aus der Arena werfen.

Das sorgt auch auf dem Handheld für langanhaltenden Spielspaß. Denn nicht nur Nintendos Figuren kämpfen gegeneinander, sondern auch Stars von Sega oder Namco - zum Beispiel Sonic, Mega-Man und Pac-Man. Sie können mit der neuen Version individualisiert werden, so dass ambitionierte Spieler schnell neue Attacken und Gegenstände freischalten können, die Einfluss auf die Angriffskraft, Schnelligkeit und Widerstandskraft der Kämpfer nehmen.

Insgesamt 49 sehr stimmige Helden, die teilweise erst freigeschaltet werden müssen, stehen dem Spieler zur Auswahl. Auch eigene Kämpfer kann er erstellen: Der Spieler entscheidet, welchen Kampfstil (Schwertkämpfer, Boxer, Schütze) sein selbst entworfener Mii haben soll, und wählt seine Spezialfähigkeiten aus.

Neben klassischen Schauplätzen wie Wario Ware Inc. und dem Schlachtfeld, das seit dem ersten Spiel der Serie dabei ist, duellieren sich die Charaktere auch im Wohnzimmer, während Nintendogs im Hintergrund herumtollen - oder auf dem bunten Regenbogen-Boulevard, während die Shy Guys ein Rennen fahren.

Für viel Abwechslung sorgen die Spielmodi: Für Solospieler gibt es neben den klassischen Einzelkämpfen mit Unmengen von Einstellungsmöglichkeiten eine Reise über die Karte mit wählbaren Abzweigungen auf dem Weg zum Endgegner. Außerdem können Spieler im Trainingsmodus üben, im Überlebensmodus kämpfen sowie diverse Minispiele wie Sandsack-Baseball spielen - diese müssen aber erst im sehr unübersichtlichen Menü gefunden werden.

Mehrspieler-Fans können entweder lokal oder online gegen drei weitere Spieler in klassischen Einzelkämpfen oder in dem neuen Smash-Abenteuer antreten. Während lokal alles stets flüssig läuft, ruckelt es online ab und zu deutlich. Das stört, macht das Spiel aber nicht unspielbar.

Mit den kleinen Steuerelementen des Nintendo-Handhelds lässt sich das Spiel überraschend gut steuern: Mit A und B führt der Kämpfer normale Schläge und Spezialangriffe aus. Je nach Richtung, in die der Analogstick gedrückt wird, ist ein anderer Schlag die Folge. Komplizierte Kombo-Angriffe wie bei anderen Beat 'em ups gibt es nicht, besonders Einsteiger kommen deswegen schnell mit der Steuerung klar.

Auf dem kleinen Bildschirm des Nintendo 3DS und 2DS kommt die hübsche Grafik des Spiels wenig zur Geltung, außerdem geht besonders bei Duellen in größeren Arenen schnell die Übersicht verloren - Spieler mit dem größeren 3DS XL haben einen klaren Vorteil. Ein Rahmen um die Figuren soll dem zwar entgegenwirken, die Übersichtlichkeit verbessert dieser aber kaum. Er stört eher noch, da er die Darstellung der Figuren beeinträchtigt.

Super Smash Bros 3DS kostet rund 40 Euro. Eine Version für Wii U soll gegen Ende 2014 erscheinen. Die USK hat eine Freigabe ab 12 Jahren erteilt.

Fazit

Nintendo zeigt mit dem neusten Super Smash Bros. wieder, dass ein gutes Beat 'em up keine zehnstelligen Eingabekommandos benötigt, um für spannende Duelle zu sorgen. Die große Auswahl an Kämpfern und Arenen sorgt in Kombination mit verschiedenen Spielmodi für viel Abwechslung und langanhaltende Motivation.

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