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Test State Of Decay Survival Edition: Alte Zombies in neuem Gewand

Die Undead Labs schicken ihre Zombies wieder auf die Jagd: Die State Of Decay Year One Survival Edition für die Xbox One bietet aufpolierte Grafik, verbesserte Handhabung - und ein paar altbekannte spielerische Schwächen.

Artikel veröffentlicht am ,
State Of Decay Year One Survival Edition
State Of Decay Year One Survival Edition (Bild: Golem.de)

Inhaltlich hat sich in der Year One Survival Edition von State of Decay auf den ersten Blick nicht viel geändert. Erneut muss der Spieler seinen Urlaub im Nationalpark etwas anderes gestalten als geplant - und Zombies vermöbeln, statt die Natur zu genießen. Schon bei der Ankunft torkeln Unmengen von Untoten durch den Wald, schnell lernt Protagonist Marcus Campbell aber, mit der Situation umzugehen. Er findet ein Basislager, Nachschub an Medizin und Munition sowie erste Verbündete, mit denen er die Seuche bekämpfen und einen Ausweg finden will.

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State Of Decay setzt nicht auf einen linearen Erzählstrang, sondern gibt dem Spieler viele Freiheiten, die Lage zu erkunden - weshalb der Titel in der Vergangenheit oft auch als eine Art "GTA mit Zombies" bezeichnet wurde. Es obliegt dem eigenen Geschmack, ob ein Erkunden der Umgebung ohne spezielle Aufgabe unternommen oder von Beginn an versucht wird, eines der vorgegebenen Ziele zu erreichen. Per Klick auf das Gamepad kann dann auf der Mini-Karte der nächste Schauplatz markiert werden.

  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
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  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
  • State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)
State Of Decay Year One Survival Edition (Screenshot: Golem.de)

Gewohnt einfach ist das Kampfsystem. Zuschlagen und ducken reicht im Normalfall, auch wenn im Spielverlauf immer neue Waffen ins Inventar wandern. Hinzu kommen weitere spielbare Charaktere, diverse Fahrzeuge und ein Hauch von Wirtschaftssimulation beim Ausbau der Basis: State Of Decay lässt beim Umfang kaum Wünsche offen.

Wer ein Zombie-Spiel vor allem mit Spannung und Schreckensmomenten verbindet, wird von State Of Decay allerdings enttäuscht sein. Die große spielerische Freiheit wird dadurch erkauft, dass die Handlungsstränge eher stiefmütterlich behandelt werden. Persönliche Hintergründe der Charaktere gibt es kaum, spannende Wendungen sind selten, Adrenalinschübe bleiben Ausnahmeerscheinungen. Die englische Sprachausgabe - deutsch sind nur die Untertitel - wartet mit den bekannten, oft eher platten Storyfetzen aus dem typischen Zombiegeschichten-Baukasten auf.

Eine spürbare Neuerung der Year One Edition ist dafür die überarbeitete Optik: State Of Decay sieht auf der Xbox One deutlich besser aus. Die Licht- und Schatten-Effekte sind aufwändiger, die Texturen schöner, die Weitsicht besser und die Farben deutlich kräftiger - gerade zu Beginn ist es für Kenner eine Augenweide, durch den Nationalpark zu wandern und die Umgebung zu genießen. Auch die Animationen der Charaktere wirken flüssiger.

Allerdings wurden die altbekannten technischen Probleme nur teilweise beseitigt. Immer noch kommt es häufig zu Rucklern, die Ladezeiten sind erheblich, und störende Grafikfehler sind gerade in Gefechten an der Tagesordnung - da verfangen sich Charaktere ineinander oder der Spieler verschmilzt optisch mit der Tür. Die native Auflösung liegt bei 1080p (1.920 x 1.080 Pixel).

Als weitere Neuerungen bietet die Year One Survival Edition dezente Verbesserungen der Bedienoberfläche, ein paar zusätzliche Charaktere und Missionen sowie die Erweiterungen Breakdown und Lifeline, die neue Schauplätze ins Spiel bringen und die Story damit stringenter machen. Für Xbox-360-Besitzer sind die Änderungen dennoch minimal - weshalb die Entwickler Spielern nicht nur die Möglichkeit geben, ihren alten Spielstand zu importieren, sondern auch einen Rabatt auf den Preis gewähren.

Die neue Version von State of Decay für die Xbox One soll weltweit ab dem 28. April 2015 zum Download über Xbox Live bereitstehen. Der Preis liegt bei etwa 30 Euro. Das Spiel hat wieder eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten.

Fazit

Die Schwächen bei Technik, Story und Spannung sind die altbekannten, ebenso aber die Gründe, warum sich State Of Decay zu einem Publikumsliebling entwickelt hat. Die enorme spielerische Freiheit und die vielfältigen Aktionsmöglichkeiten der Survival-Simulation sorgen für eine unbestreitbare Faszination, die viele Stunden zu fesseln vermag. In der Year One Survival Edition mehr denn je: Dank der Erweiterungen ist der Umfang noch größer, zudem macht das Spiel auch optisch einen deutlich besseren Eindruck. Wer eine offene Welt und spielerische Freiheit ebenso schätzt wie das Vermöbeln vom Zombies, bekommt hier viel Spiel zum fairen Preis.



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Hotohori 28. Apr 2015

Cooles Tool, schön das es mehr als nur das quasi abschalten des Features ermöglicht...

Hotohori 28. Apr 2015

Nur kann man es nicht wirklich mit State of Decay vergleichen, Multiplayer Spiele dieser...


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