Test Star Wars Commander: Die dunkle Seite der Monetarisierung

Es gibt ein neues Strategie- und Aufbauspiel im Szenario von Star Wars: In Commander kämpfen Sternenkrieger auf Seiten der Allianz oder der Rebellen mit Berühmtheiten wie Han Solo und Prinzessin Leia. Das Bezahlsystem dürfte aber auch den Zorn sonst in sich ruhender Jedi-Ritter wecken.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Star Wars Commander
Artwork von Star Wars Commander (Bild: Disney)

Als Betreiber eines kleinen Außenpostens auf Tatooine haben wir es nicht leicht. Die ständigen Angriffe der Sandleute, dazu die Wirren der stellaren Großpolitik - kein Wunder, dass wir uns in Star Wars Commander nach ein paar Trainingseinsätzen dem Imperium oder den Rebellen anschließen. Das Mobile Game lässt uns dann in einer Kampagne gegen die jeweils andere Seite und im Multiplayermodus gegen menschliche Spieler kämpfen.

Inhalt:
  1. Test Star Wars Commander: Die dunkle Seite der Monetarisierung
  2. Obi-wan Kenobi und das Fazit

Das läuft in zwei Stufen ab. Zum einen baut der Sternenkrieger seine Basis und produziert dort die bestmöglichen Truppen, Panzer und Schiffe; ab und zu muss die Station übrigens auch verteidigt werden. Zum anderen wechseln wir in den Kampfmodus und platzieren dort Kampfverbände durch das Antippen der Landschaft so, dass sie feindliche Stellungen zerstören oder einen vorgegebenen Teil der Stadt in Grund und Boden bomben. Diese Einsätze dauern normalerweise um die zwei bis drei Minuten und lassen sich auch vorzeitig abbrechen.

  • Darth Vader hat klare Vorstellungen davon, wie wir uns zu schlagen haben. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine derart ungeschützte Basis ist schnell zerstört. (Screenshot: Golem.de)
  • Kurz nach den ersten paar Spielminuten muss sich der Spieler entscheiden, auf welcher Seite der Macht er steht. (Screenshot: Golem.de)
  • Push-Mitteilungen lassen sich problemlos deaktiveren. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Spieler hat immer die Wahl zwischen einer Multiplayerpartie und einer Mission. (Screenshot: Golem.de)
  • 14.000 virtuelle Kristalle kosten rund 90 Euro. (Screenshot: Golem.de)
  • Obi-wan hält offenbar wenig von Bewertungen... (Screenshot: Golem.de)
  • Sieht schick aus, schützt aber kaum: Eine Energiekuppel über einer Siedlung. (Screenshot: Golem.de)
Sieht schick aus, schützt aber kaum: Eine Energiekuppel über einer Siedlung. (Screenshot: Golem.de)

Commander fährt fast vom ersten Moment an einige der größten Star-Wars-Helden auf: Han Solo kämpft selbst, Prinzessin Leia oder Darth Vader erteilen uns Befehle. Auf dem Schlachtfeld ziehen Wookiee-Krieger oder, auf der anderen Seite, imperiale Sturmtruppen für uns in die Schlacht. Dazu scheppert der legendäre Soundtrack von John Williams aus den Lautsprechern.

Das Programm ist zwar grundsätzlich kostenlos, dürfte den meisten Spielern aber langfristig nur mit dem Einsatz echter Euro Spaß machen. Ohne kostenpflichtige grüne Kristalle gibt es nach der Anfangsphase absurd lange Wartezeiten. Bis zur Fertigstellung einfacher Einheiten etwa müssen wir ein paar Minuten Daumen drehen. Bis zur Erweiterung unseres Hauptquartiers vergehen schon mal geschlagene vier Stunden. Da hilft es wenig, dass uns das iPhone auf Wunsch benachrichtigt, wenn die Zeit vorbei ist. Maximal können Spieler 14.000 Kristalle kaufen - das reicht dann zwar eine Weile, schlägt aber auch mit knapp 90 Euro zu Buche.

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Obi-wan Kenobi und das Fazit 
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Anonymer Nutzer 30. Aug 2014

Die Top-Bewertungen sind häufig auf ganz speziellem Wege zu Stande gekommen. "Bewerte...

Anonymer Nutzer 30. Aug 2014

Ich hange mich mal mit Avadon: the black fortress an.

nellson 27. Aug 2014

Leider ist das derweil ein Trend, dass alle möglichen Titel mit diesem Bezahlmodell...

Clown 26. Aug 2014

DAS ist das Problem? Nicht die oftmals schlechte Umsetzung, das billig(st)e Gameplay oder...



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