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Weiter so bis ins Fazit

Verwirrend wirkt auch, dass Walker und seine zwei Begleiter nach Schockmomenten, oder auch nach einem heftigen Streit innerhalb des Teams, wieder mit der Knarre in der Hand auf dem Schlachtfeld stehen und kämpfen, als wäre nichts weiter gewesen. Hier hätte es ein Film einfacher, indem er eine innerlich durchaus nachvollziehbare Blockade der Soldaten zeigen könnte - ein Spiel kann das sinnvoll nur schlecht umsetzen.

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Die Grafik auf Basis der Unreal Engine 3 macht einen durchgehend guten Eindruck: Der Sand und die Ruinen von Dubai wirken sehr oft farbenfroh, teils scheint die Sonne etwa über orange Dünen und auf blaumetallene Stahlträger - schick. Abwechslung gibt es auch genug, etwa indem die Entwickler den Spieler auch mal durch finstere Keller oder über ein in den Boden eingelassenes, riesiges Aquarium schicken. Animationen und Spezialeffekte sind zeitgemäß, aber nicht weiter spektakulär. Bis auf die Sand- und Sandsturmeffekte: Vor allem Letztere sind gut umgesetzt und sorgen für einige Aha-Momente.

  • Spec Ops The Line
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Spec Ops The Line

Neben der Kampagne gibt es auch einen Multiplayermodus, in dem bis zu acht Spieler auf sechs Maps antreten können. Enthalten sind Varianten von Team Deatchmatch und anderen Modi, in denen man wahlweise als Schütze, Scharfschütze, Sanitäter, Brecher oder Offizier kämpft.

Spec Ops The Line ist für Playstation 3, Xbox 360 und Windows-PC erhältlich. Die Preise liegen bei den üblichen 50 bis 60 Euro, je nach Plattform. Die deutsche Sprachausgabe ist gut, die englische etwas besser - kein Wunder, leiht dort doch Synchronwunder Nolan North (unter anderem Nathan Drake in Uncharted) der Hauptfigur seine Stimme. Die PC-Version verwendet Steam als Kopierschutz. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten.

Fazit

Die Versuchung liegt nahe, Spec Ops The Line auf einem virtuellen Antikriegsspiel-O-Meter eine Punktzahl verpassen zu wollen. Wahrscheinlich würde das Programm dann irgendwo zwischen vier und sechs landen: Krieg und Zivilistensterben wirken schon deutlich schrecklicher als in jedem Call of Duty, aber letztlich macht es doch zu viel Spaß, selbst möglichst viele Personen über den Jordan zu schicken. Außerdem setzt Yager stark auf Ekeleffekte - so etwas wie Mitgefühl mag sich mit den Massen der namens- und gesichtslosen Opfer nicht einstellen.

Wer einfach nur einen unterhaltsamen Shooter mit guter Grafik und einer interessanten Handlung sucht und sich für moralische Fragen nur am Rande interessiert, kann durchaus auch zu Spec Ops greifen. Die Feuergefechte kommen zwar nicht an die Intensität eines Call of Duty heran, sind aber schick in Szene gesetzt, abwechslungsreich und klar im oberen Viertel des Genres anzusiedeln.

 Abwechslung durch Level-Vielfalt
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blupp1 03. Jul 2012

Dann schau dir doch Arma an? Dort gibt es US, GB, DE,... bald auch CZ.

wasabi 03. Jul 2012

Vielleicht ist der Soldat James Ryan nicht das beste Beispiel, weil der zu sehr Hollywood...

Vradash 03. Jul 2012

Ich habe mir das Spiel vorgestern gekauft und schnell festgestellt dass das wirklich nur...

sparvar 02. Jul 2012

....ist wiedermal bescheiden bzw. für'Arsch. es ist nicht der gegner der schwer am pc zu...

gamer_tag 02. Jul 2012

Ich finde zwar auch wie der Tester, das Spec Ops gameplaytechnisch ein frontaler 3rd...


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