Abo
  • Services:
Anzeige
Artwork von Son of Nor
Artwork von Son of Nor (Bild: Stillalive Studios)

Test Son of Nor: Steine schmeißen und im Sand buddeln

Artwork von Son of Nor
Artwork von Son of Nor (Bild: Stillalive Studios)

"Die Welt als Waffe" ist das Motto des deutsch-österreichischen Entwicklungsteams von Son of Nor. In ihrem Kickstarter-finanzierten Indiegame muss ein Held sein Volk nicht einfach nur mit Gewalt retten - sondern dafür alles nutzen, was die Umgebung ihm bietet.

Anzeige

Zunächst wird der männliche oder weibliche Protagonist gewählt und etwas modifiziert, dann gibt es einen Vorgeschmack auf die in vielen Zwischenpassagen erzählte, etwas verwirrende Story um Magie, die drohende Auslöschung der Menschheit und den alten Stamm der Echsenwesen Sarahul, der den Menschen das Leben schwer macht. So vorbereitet geht es in die Wüste - und die ersten Kämpfe und Rätsel stehen an.

Der Spieler hat das Glück, als Nachkomme der Göttin Nor mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet zu sein - insbesondere mit Telekinese und Terraforming. Im Spiel können so per Druck auf die Maus- oder Trigger-Taste des Controllers Gegenstände wie Steine per Willenskraft aufgehoben und dann mit einem weiteren Tastendruck wieder weggeschleudert werden.

Das ist etwa dann praktisch, wenn eine große Echsenschar auf den Spieler zugelaufen kommt und mit einem Felsen begrüßt werden soll. Aber auch beim Lösen der zahlreichen Rätsel, etwa um Tore zu öffnen oder Hindernisse zu überwinden, ist es nützlich - so lassen sich durch Willenskraft Schalter drücken oder Rampen bedienen.

Terraforming hingegen entpuppt sich immer dann als Mittel der Wahl, wenn Vorsprünge zu weit oben und damit nicht erreichbar sind. Also schnell ein paar Sandhaufen aufgeschichtet, schon lässt sich der Fels erklimmen. Aber nicht nur Aufschütten, auch Abtragen von Sand ist möglich, um so Schätze unter dem Sand freizulegen oder einen Zugang zu Höhlen zu schaffen.

  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
  • Son of Nor (Screenshot: Golem.de)
Son of Nor (Screenshot: Golem.de)

Son of Nor gelingt es, dem Spieler ein Gefühl der Freiheit zu geben. Auch wenn im Logbuch die nächsten Ziele festgehalten werden, wirkt es oft so, als stünden mehrere Wege offen, zumal ein freies Bewegen in der Welt ebenso möglich ist wie ein Abarbeiten kleinerer Nebenaufgaben. Mit der Zeit wachsen die eigenen Fähigkeiten, aber auch die Aufgaben werden nach und nach komplexer und schwieriger.

Das Programm der Stillalive Studios hat mit vielen kleinen Problemen zu kämpfen - die oft das Gefühl vermitteln, der Titel hätte noch mehr Entwicklungszeit benötigt. Das beginnt bei der teils nicht sehr schönen Grafik, die trotzdem nach neuer Hardware verlangt. Insbesondere die Texturen enttäuschen oft, auch die Animationen wirken manchmal steif.

Die Ladezeiten sind anfangs erheblich, dazu kommen kurze Speicherpausen beim Erreichen jedes neuen Checkpunktes. Die Kämpfe sind nicht sehr fordernd, da die KI kaum der Rede wert ist, und die Story hat zwar einige interessante Wendungen zu bieten, versäumt es dabei aber, den Charakteren Tiefe zu geben - unser Held bleibt farblos und uninteressant. Auch an Atmosphäre mangelt es, da die Welt und ihre Bewohner sehr hölzern erscheinen.

Son of Nor ist bei Steam für Windows-PC, OS X und Linux zum Preis von rund 20 Euro verfügbar. Das Spiel unterstützt diverse innovative Hardware - etwa das Sentry-Augen-Tracking von Steelseries, das EPOC-Headset von Emotiv sowie die Oculus Rift.

Fazit
Son of Nor ist ein ungewöhnliches Action-Adventure. Statt auf typische Geschicklichkeitsaufgaben setzen die Entwickler auf abwechslungsreiche Rätsel und die intelligente Nutzung der Umgebung. Eine Zeit lang macht es Spaß, die göttlichen Fähigkeiten zu nutzen, Gegenstände mit Willenskraft zu schmeißen oder den Boden umzuformen. Diverse technische Schnitzer trüben allerdings das Vergnügen, zudem fehlt es auf längere Sicht an Atmosphäre, um wirklich mitzureißen. Son of Nor wirkt so, als hätten die Entwickler ihr Werk ein paar Monate zu früh freigeschaltet.


eye home zur Startseite
ChrisP 12. Apr 2015

genau jener :)

Tom Bombadil 09. Apr 2015

Warum sollten sie das sein, wenn doch moderne Grafikkarten dafür gebaut sind Milliarden...

ChrisP 08. Apr 2015

Danke Reaper. Ich hab's selbst nicht als Angriff aufgefasst. Wie gesagt habe ich so viele...

InqSymphony 08. Apr 2015

Nur Wasser taugt als Fortsetzung, Luft- und Feuerkräfte kommen später im Spiel noch dazu.

ChrisP 08. Apr 2015

danke. wir haben definitiv GoG angepeilt für die drm-freie version!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld
  2. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  3. BWI GmbH, deutschlandweit
  4. Robert Bosch GmbH, Böblingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 169,99€ bzw. 15€ günstiger bei Newsletter-Anmeldung
  2. (u. a. Wolfenstein II 24,99€, Destiny 2 37,99€, The Evil Within 2 24,99€, Assassins Creed...
  3. 199€ (Normalpreis 250€)

Folgen Sie uns
       


  1. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  2. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen

  3. Polyphony Digital

    GT Sport bekommt Einzelspielerliga

  4. Smartphone-Tarife

    Congstar wertet Prepaid-Pakete auf

  5. Rauschgifthandel

    BKA nimmt "Top-Verkäufer" aus dem Darknet fest

  6. Toyota

    Roboter T-HR3 meldet sich zum Arbeitseinsatz

  7. FixFifa

    Fans von Fifa 18 drohen mit Boykott

  8. Samsung

    Erste Details zum Galaxy S9

  9. Cyber Monday

    Streiks an drei Amazon-Standorten

  10. Echo Show vs. Fire HD 10 im Test

    Alexa, zeig's mir!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

  1. Bisschen mehr ins Eingemachte hätte der Artikel...

    stiGGG | 12:28

  2. Re: Empfänger

    tha_specializt | 12:28

  3. iPhone 8

    AussieGrit | 12:27

  4. Re: Was haben eigentlich die deutschen Ingenieure...

    derdiedas | 12:25

  5. Re: Wer übernimmt die Kosten?

    tha_specializt | 12:25


  1. 12:30

  2. 11:59

  3. 11:51

  4. 11:45

  5. 11:30

  6. 11:02

  7. 10:39

  8. 10:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel