Abo
  • IT-Karriere:

Test Sim City: Schade, schade, kein Häusle baue

Mit dem jüngsten Teil seiner legendären Serie Sim City machen Maxis und EA sehr viel richtig - nur das Wichtigste nicht: Das Aufbauspiel ist wegen der anhaltenden technischen Probleme noch nicht sinnvoll spielbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Sim City
Sim City (Bild: Golem.de)

Erdbeben, Meteoriteneinschläge oder Großbrände - einen Bürgermeister im neuen Sim City können derartige Katastrophen nicht ernsthaft erschüttern. Ihn bringen andere Notlagen ins Schwitzen. Etwa die kleine rote Fehlermeldung links oben: "SimCity-Server abgestürzt. Versucht, eine neue Verbindung herzustellen." Denn in diesem Augenblick kann nahezu alles passieren. Das Programm kann abstürzen, anschließend kann es lange keine Möglichkeit geben, neu zu starten und mit sehr viel Pech ist auch noch das einzige, automatisch angelegte Savegame gelöscht und stundenlange "Spielarbeit" war umsonst. Oft passiert glücklicherweise trotz Fehlermeldung nichts, und das Symbol verschwindet einfach wieder - aber gut fühlt sich das nicht an.

Inhalt:
  1. Test Sim City: Schade, schade, kein Häusle baue
  2. Eine Stadt voller Statistik
  3. Erweiterungen und das Fazit

Trotz der Beteuerungen von Electronic Arts und Maxis, dass sich die Lage dank zusätzlicher Server und erster Updates spürbar bessern würde, gibt es gut eine Woche nach dem Start von Sim City noch immer ernsthafte Probleme. Unser Eindruck aus den vergangenen Tagen: Während der Betrieb des Aufbauspiels am Wochenende zwischendurch tatsächlich besser lief, war die Lage am Montagabend, ungefähr wie in den Tagen davor, wieder unzumutbar. Lange Wartezeiten und Verbindungsabbrüche waren eher die Regel als die Ausnahme - auch die offiziellen Foren sind nach wie vor voller Beschwerden.

  • Knapp 20 Minuten Wartezeit: Überlastete Server sind derzeit das größe Problem des Spiels.
  • Derartige Riesengebäude haben Auswirkungen auf weite Bereiche der Stadt.
  • Je grüner, desto besser fühlen sich die Bürger der Stadt.
  • Nach und nach kann der Spieler etwa die Steuern immer feiner justieren.
  • Ein Löschzug kämpft mit Feuer in einer Wohnanlage.
  • So ein Atomkraftwerk muss der Spieler wegen der kleinen Karten auch mal mitten im Wohngebiet unterbringen...
  • Gebäude wie das Rathaus wachsen mit den Städten mit.
  • Die klassische Anlage der Straßen ist auch im neuen Sim City sinnvoll.
  • Nachts sind die Städte stimmungsvoll ausgeleuchtet.
  • Zwischendurch gibt es immer wieder einmal besondere Herausforderungen, die Geld in die Kasse spülen.
  • Nach und nach gibt es immer mehr städtebauliche Möglichkeiten.
  • Runde Straßenzüge sehen schick aus, haben aber keine spielerischen Vorteile.
  • Mit einem Klick lassen sich rein private Partien erstellen.
  • Berge lassen sich in Sim City 5 nicht einebnen,...
  • ... während Wälder schlicht platt gemacht werden.
Knapp 20 Minuten Wartezeit: Überlastete Server sind derzeit das größe Problem des Spiels.

Ursache des Problems: In Sim City ist der intensive Austausch von Daten mit den EA-Servern keine zusätzliche Option, wie es etwa beim typischen Multiplayermodus der Fall ist. Stattdessen ist die Multiplayerkomponente spürbar tief in das Spiel integriert - wir lassen es dahingestellt, ob das aus Kopierschutzgründen so ist, oder ob die Designer da tatsächlich einer Vision gefolgt sind. Für uns und für die meisten Spieler ist Sim City zwar ein klassisches Einzelspielergame, aber man könnte sich von tollen neuen Ideen ja trotzdem verführen lassen...

Glücklicherweise können wir in Sim City trotz der Multiplayerelemente auch ganz für uns als Baumeister tätig werden. Dann müssen wir bei der Erstellung eines Spiels die Option "Private Region" aktivieren - schon kann kein ungebetener Gast in unser Gebiet stolpern. Was dann nach dem Spielstart folgt, ist im Prinzip bereits aus den Vorgängern bekannt - und das ist positiv gemeint: Sim City fühlt sich ganz ähnlich an wie die älteren Titel der Serie. Wir legen erst ein Netz von Straßen an, weisen dann Grundstücke für Wohnungen, den Handel und die Industrie aus. Wir platzieren einen Wasserturm für die Wasserversorgung, ein Windrad für den Strom und eine Reihe weiterer Gebäude für die Infrastruktur so, dass die Anwohner möglichst wenig davon gestört werden.

Stellenmarkt
  1. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  2. JDM Innovation GmbH, Murr bei Ludwigsburg

Hier offenbaren sich allmählich auch die Unterschiede zu den Vorgängern. So verlegen wir gleichzeitig mit den Straßen auch Wasser- und Abwasserrohre sowie Stromleitungen, um die wir uns schlicht nicht weiter kümmern müssen. Wenn wir den Wasserturm aufbauen wollen, ist außerdem plötzlich die Karte in unterschiedlichen Blautönen eingefärbt. Dunkelblau steht für einen prima Grundwasserspiegel, hellblau deutet auf Probleme hin - es ist praktisch unmöglich, das Ding am falschen Ort zu platzieren.

Eine Stadt voller Statistik 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 49,70€

Binary 21. Mär 2013

Kein Frage: Sim City macht spaß ... so wie jedes andere Sim City zuvor auch. Ja, soviel...

M.Kessel 16. Mär 2013

Der Grund, warum ich Spiele nie wieder am Erscheinungstag hole, sind einige Entäuschungen...

Trollfeeder 14. Mär 2013

Es geht nicht um das "nicht können" sondern um das nicht wollen.

SebiSerpe 13. Mär 2013

Hi, bin ja scheinbar doch nicht allein mit meiner bisherigen positiven Bilanz. An den...

Phreeze 13. Mär 2013

oder des Erbauers...srsly


Folgen Sie uns
       


Recruiting: Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
Recruiting
Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Gerade im IT-Bereich können Unternehmen sehr schnell wachsen. Dabei können der Fachkräftemangel und das schnelle Onboarding von neuen Mitarbeitern zum Problem werden. Wir haben uns bei kleinen Startups und Großkonzernen umgehört, wie sie in so einer Situation mit den Herausforderungen umgehen.
Von Robert Meyer

  1. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  2. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss
  3. IT-Arbeit Was fürs Auge

How to von Randall Munroe: Alltagshilfen für die Nerd-Seele
How to von Randall Munroe
Alltagshilfen für die Nerd-Seele

"Ein Buch voll schlechter Ideen" verspricht XKCD-Autor Randall Munroe mit seinem neuen Werk How to. Es bietet einfache Anleitungen für alltägliche Aufgaben wie Freunde zu finden. Was kann bei dem absurden Humor des Autors schon schief gehen? Genau: Nichts!
Eine Rezension von Sebastian Grüner


    E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
    E-Auto
    Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

    IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
    Ein Bericht von Dirk Kunde


        •  /