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Test Shadowrun Returns: Mittelmaß für 1,9 Millionen US-Dollar

Es ist das erste größere Computerspiel, das über Kickstarter finanziert wurde - aber richtig gut ist Shadowrun Returns nicht geworden. Lediglich der Editor lässt Raum für die Hoffnung, dass es irgendwann später wirklich tolle Abenteuer gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Shadowrun Returns
Artwork von Shadowrun Returns (Bild: Harebrained Schemes)

Genau 1.896.773 US-Dollar hat das aus Seattle stammende Entwicklerstudio Harebrained Schemes im April 2012 von der Community für die Produktion von Shadowland Returns zur Verfügung gestellt bekommen. Jetzt ist es da - als das erste größere Spiel, dessen Finanzierung über Kickstarter erfolgt ist. Einer der Gründe, dass die Szene so bereitwillig ihr Geld bereitgestellt hat, dürfte die Rollenspielwelt sein.

Inhalt:
  1. Test Shadowrun Returns: Mittelmaß für 1,9 Millionen US-Dollar
  2. Speicherstände, Editor und Fazit

Shadowrun hat tatsächlich eine spannende Grundidee: Es ist in einer düsteren, futuristischen Welt angesiedelt - aber darin treten neben Menschen auch Orks, Drachen und andere Fantasyfiguren auf. Als eine solche Figur sind wir in Shadowrun Returns angetreten: als eine Art Elfen-Privatermittler, der besonders gut mit physischen Angriffen umgehen kann und sich im Spielverlauf auf den Gebrauch von Pistolen spezialisiert hat.

  • Shadowrun Returns (Bilder: Golem.de)
  • Shadowrun Returns
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  • Shadowrun Returns
  • Shadowrun Returns
Shadowrun Returns (Bilder: Golem.de)

Mit diesem Charakter haben wir die gut zehn bis zwölf Stunden lange Kampagne namens "The Dead Man's Switch" ausprobiert, die Harebrained Schemes mitliefert. Es geht um einen zwielichtigen Kumpel namens Sam Watts, der einem Mord zum Opfer gefallen ist. Mit einer zuvor aufgenommenen und in seinem Kopf versteckten Videobotschaft verspricht er uns viel Geld, wenn wir den Killer finden.

Per Mausklick scheuchen wir unseren Elfen durch düstere, fast immer vollständig linear angelegte Levels - spielerische Freiheit oder nennenswerte Nebenquests gibt es zumindest in der mitgelieferten Kampagne nicht. Wenn wir mit einer Person im Multiple-Choice-Dialog plaudern können, oder wenn es gelegentlich Gegenstände zu untersuchen gibt, ist das immer gut zu erkennen. Tatsächlich fühlt sich das Ganze dann weniger wie ein Rollenspiel, sondern eher wie ein etwas komplexeres Adventure an. Übrigens auch wie ein extrem textlastiges: Zwischensequenzen oder Sprachausgabe gibt es nicht. Stattdessen müssen Spieler die teils recht langen Dialoge und Beschreibungen in Textform lesen - was angesichts vieler Slang- und Fachausdrücke für viele deutsche Spieler nicht ganz einfach sein dürfte.

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Dazu kommen immer wieder rundenbasierte Kämpfe, in denen wir - so gut wie immer mit Unterstützung von weiteren Begleitern - gegen Feinde kämpfen. In diesem Modus erinnert Shadowrun Returns unter anderem wegen der Möglichkeit, in Deckung zu gehen, an Titel wie Xcom: Enemy Unknown. Allerdings ist das ganze System etwas simpler gehalten, was die Anzahl der verfügbaren Optionen angeht. Einfacher ist es nicht unbedingt: Auf dem vorgegebenen der vier Schwierigkeitsgrade ist Shadowrun Returns zwar keine Herausforderung, aber wer (vor dem Start der Partie!) eine andere Stufe wählt, wird durchaus gefordert.

Speicherstände, Editor und Fazit 
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Henna 01. Aug 2013

Die Leute die jetzt schon ihre großen Mods so weit haben, wie waren unter den...

LadyAlekto 31. Jul 2013

Eigentlich ist man sich einig das sich das sogar gebessert hat seit der renaisance... in...

theonlyone 31. Jul 2013

In ein Spiel eine wirklich gute Grafik zu spendieren kostet dich schon einiges, da man...

theonlyone 31. Jul 2013

Naja die geschichte ist ja ansich ganz ok in der Kampagne, aber die Missionen einfach...

theonlyone 31. Jul 2013

Naja es stimmt eben. Das Spiel lebt eigentlich nur von seiner Welt, die ist durchaus...


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