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Samsung NX1
Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)

Die Bildqualität: Wehe, wenn es dunkel wird

Der APS-C-Sensor der NX1 ist mit effektiv 28 Megapixeln Weltmeister bei der Auflösung. So viele Pixel vereint sonst kein Hersteller auf einem derartigen Sensor. Er ist als BSI-Modell aufgebaut, das heißt, die Verdrahtungsschicht liegt hinter den lichtempfindlichen Bauteilen, auf die das Licht zuerst fällt. Das soll die Lichtausbeute erhöhen, die Bildschärfe verbessern und das Rauschen reduzieren. Letzteres bleibt ein Wunsch, denn bei der NX1 ist das Sensorrauschen ein ständiger Begleiter des Fotografen. Ab ungefähr ISO 1600 ist es so deutlich, dass man die Bilder eigentlich nicht mehr 1:1 sehen will. Es handelt sich dabei allerdings nicht um das früher allgegenwärtige Farbrauschen, sondern um ein Helligkeitsrauschen.

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Wer will, kann die kameraseitige Rauschkorrektur abschalten oder im RAW-Modus am Rechner versuchen, es besser zu machen als Samsungs Softwareingenieure. Das klappt leidlich. Weniger schön ist der geringe Dynamikumfang der Bilder. In der Praxis heißt das: Selbst bei Rohbildaufnahmen lässt sich aus den Schattenpartien wenig retten, überbelichtete Bereiche sind verloren. A4-Ausdrucke mit ISO 6.400 sind noch ansehnlich, aber wer Ausschnittvergrößerungen bei den ja reichlich vorhandenen Pixeln machen will, gelangt schnell zu der Einsicht, dass man eigentlich im Pixelmatsch rührt.

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Die Farbtreue bei JPEGs ist ebenfalls nicht besonders gut - und der automatische Weißabgleich schwächelt bei Kunstlichtbeleuchtung bedenklich und tendiert zu rötlichen Verfärbungen. Nichts, was sich bei Rohdaten nicht ändern lässt, doch weniger Postproduktionsaufwand bedeutet schlicht mehr Freizeit.

Beim Filmen stehen Belichtungszeiten von 1/30 bis 1/8.000 Sekunden zur Verfügung - 1/25 Sekunden Belichtungszeit gibt es leider nicht. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 6.400 - bei höheren Werten würde es vermutlich zu stark rauschen. Hier liegt Sony mit seinen Systemkameras vorn. Die Kamera setzt beim Filmen auf Pixel-Binning, also auf eine Zusammenfassung von Pixeln, was auch hässlichen Moiré-Effekten und dem Rauschen entgegenwirkt.

Trotz vieler Einstellungsmöglichkeiten, die im Update auf Firmware-Version 1.1 dazugekommen sind - mit der GH4 von Panasonic kann sich Samsung in diesem Bereich nicht messen. Ein dem westlichen Geschmack entsprechendes Kino-artiges Filmbild ließ sich der Kamera mit Bordmitteln nicht entlocken - das muss in der Postproduktion erzielt werden. Ob Samsung irgendwann noch mehr Einstellmöglichkeiten nachreicht, ist nicht bekannt. Übrigens lässt sich auch in Schwarz-Weiß drehen - mit einstellbaren Software-Farbfiltern, sofern man diese nicht sowieso auf das Objektiv setzt.

Etwas irritiert sind wir - und andere Publikationen - von der vergleichsweise geringen Schärfe im Cinema-4K-Modus mit 24p gegenüber dem UHD-Modus, bei dem weniger Pixel genutzt werden. Das mag auf ein unglückliches Pixel-Binning zurückzuführen sein. Im Full-HD-Modus, der für viele Hobby-Filmer aufgrund ihrer Hardwareausstattung nach wie vor erste Wahl sein dürfte, ist die Kamera ebenfalls sehr gut und auf dem Niveau der Konkurrenz von Sony, Nikon und Canon - zumal die Samsung im Bereich von 24 bis 100 Frames pro Sekunde in Full-HD im PAL-Bereich filmen kann.

 Dauerfeuer, bis die Speicherkarte glühtVerfügbarkeit und Fazit 

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Eheran 25. Feb 2015

Weil es mir schlicht zu dumm wird, hier zwei Bilder vom Licht, das bei direktem...

aderlass 24. Feb 2015

Nunja mit dem 50-150 hat Samsung ja schon eine schöne Linse hingelegt. Klar was drüber...

kommentar4711 24. Feb 2015

Sorry, mein Fehler, hatte die 1500 und die 2700 durcheinander gebracht.

Anonymer Nutzer 24. Feb 2015

Aufgrund der Objektive von Carl Zeiss und Minolta kann man Sony eigentlich unmöglich in...

kendon 23. Feb 2015

Du machst die Vorgabe Blende und Verschlusszeit, die Kamera wählt die ISO so dass ein...



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