Abo
  • Services:
Anzeige
Samsung NX1
Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)

Die Bildqualität: Wehe, wenn es dunkel wird

Der APS-C-Sensor der NX1 ist mit effektiv 28 Megapixeln Weltmeister bei der Auflösung. So viele Pixel vereint sonst kein Hersteller auf einem derartigen Sensor. Er ist als BSI-Modell aufgebaut, das heißt, die Verdrahtungsschicht liegt hinter den lichtempfindlichen Bauteilen, auf die das Licht zuerst fällt. Das soll die Lichtausbeute erhöhen, die Bildschärfe verbessern und das Rauschen reduzieren. Letzteres bleibt ein Wunsch, denn bei der NX1 ist das Sensorrauschen ein ständiger Begleiter des Fotografen. Ab ungefähr ISO 1600 ist es so deutlich, dass man die Bilder eigentlich nicht mehr 1:1 sehen will. Es handelt sich dabei allerdings nicht um das früher allgegenwärtige Farbrauschen, sondern um ein Helligkeitsrauschen.

Anzeige

Wer will, kann die kameraseitige Rauschkorrektur abschalten oder im RAW-Modus am Rechner versuchen, es besser zu machen als Samsungs Softwareingenieure. Das klappt leidlich. Weniger schön ist der geringe Dynamikumfang der Bilder. In der Praxis heißt das: Selbst bei Rohbildaufnahmen lässt sich aus den Schattenpartien wenig retten, überbelichtete Bereiche sind verloren. A4-Ausdrucke mit ISO 6.400 sind noch ansehnlich, aber wer Ausschnittvergrößerungen bei den ja reichlich vorhandenen Pixeln machen will, gelangt schnell zu der Einsicht, dass man eigentlich im Pixelmatsch rührt.

  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
  • (Bild: Andreas Donath)
(Bild: Andreas Donath)

Die Farbtreue bei JPEGs ist ebenfalls nicht besonders gut - und der automatische Weißabgleich schwächelt bei Kunstlichtbeleuchtung bedenklich und tendiert zu rötlichen Verfärbungen. Nichts, was sich bei Rohdaten nicht ändern lässt, doch weniger Postproduktionsaufwand bedeutet schlicht mehr Freizeit.

Beim Filmen stehen Belichtungszeiten von 1/30 bis 1/8.000 Sekunden zur Verfügung - 1/25 Sekunden Belichtungszeit gibt es leider nicht. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 6.400 - bei höheren Werten würde es vermutlich zu stark rauschen. Hier liegt Sony mit seinen Systemkameras vorn. Die Kamera setzt beim Filmen auf Pixel-Binning, also auf eine Zusammenfassung von Pixeln, was auch hässlichen Moiré-Effekten und dem Rauschen entgegenwirkt.

Trotz vieler Einstellungsmöglichkeiten, die im Update auf Firmware-Version 1.1 dazugekommen sind - mit der GH4 von Panasonic kann sich Samsung in diesem Bereich nicht messen. Ein dem westlichen Geschmack entsprechendes Kino-artiges Filmbild ließ sich der Kamera mit Bordmitteln nicht entlocken - das muss in der Postproduktion erzielt werden. Ob Samsung irgendwann noch mehr Einstellmöglichkeiten nachreicht, ist nicht bekannt. Übrigens lässt sich auch in Schwarz-Weiß drehen - mit einstellbaren Software-Farbfiltern, sofern man diese nicht sowieso auf das Objektiv setzt.

Etwas irritiert sind wir - und andere Publikationen - von der vergleichsweise geringen Schärfe im Cinema-4K-Modus mit 24p gegenüber dem UHD-Modus, bei dem weniger Pixel genutzt werden. Das mag auf ein unglückliches Pixel-Binning zurückzuführen sein. Im Full-HD-Modus, der für viele Hobby-Filmer aufgrund ihrer Hardwareausstattung nach wie vor erste Wahl sein dürfte, ist die Kamera ebenfalls sehr gut und auf dem Niveau der Konkurrenz von Sony, Nikon und Canon - zumal die Samsung im Bereich von 24 bis 100 Frames pro Sekunde in Full-HD im PAL-Bereich filmen kann.

 Dauerfeuer, bis die Speicherkarte glühtVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
Eheran 25. Feb 2015

Weil es mir schlicht zu dumm wird, hier zwei Bilder vom Licht, das bei direktem...

aderlass 24. Feb 2015

Nunja mit dem 50-150 hat Samsung ja schon eine schöne Linse hingelegt. Klar was drüber...

kommentar4711 24. Feb 2015

Sorry, mein Fehler, hatte die 1500 und die 2700 durcheinander gebracht.

Anonymer Nutzer 24. Feb 2015

Aufgrund der Objektive von Carl Zeiss und Minolta kann man Sony eigentlich unmöglich in...

kendon 23. Feb 2015

Du machst die Vorgabe Blende und Verschlusszeit, die Kamera wählt die ISO so dass ein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, Lübeck, Kiel, Itzehoe, Flensburg
  2. Daimler AG, Ulm
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. P3 group GmbH, Stuttgart, Böblingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 147,89€ (Vergleichspreis ab 219€)
  2. 79,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  2. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  3. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  4. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  5. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  6. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  7. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  8. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  9. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  10. Supercomputer

    Der erste Exaflops-Rechner wird in China gebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Merkels NSA-Vernehmung: Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
Merkels NSA-Vernehmung
Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  2. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge
  3. Deutsche TV-Plattform über VR "Ein langer Weg vom Wow-Effekt zum dauerhaften Format"

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

  1. Das was hier voellig irre ist ...

    flauschi123 | 06:12

  2. Re: Verzicht

    ThaKilla | 05:53

  3. Re: Es führt kein Weg an Windows vorbei

    FranzBekker | 05:50

  4. Re: Und was berechnen die wirklich?

    Komischer_Phreak | 05:41

  5. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    narfomat | 04:06


  1. 18:33

  2. 17:38

  3. 16:38

  4. 16:27

  5. 15:23

  6. 14:00

  7. 13:12

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel