Die Objektive sind hochwertig, aber teuer

Samsung verwendet bei seinen Systemkameras ein eigenes Bajonettsystem. Zwar gibt es auch Adapter für alle möglichen Objektive, doch das Angebot an passenden Modellen von Samsung ist nicht besonders groß. Dennoch deckt es abgesehen vom Superteleobjektiv eigentlich alle Belange ab. Wir testeten ein Makro (60mm, F2,8 ED), das lichtstarke Zoom 16-50mm f2-f2,8 und die vergleichsweise große Optik 50-150 mm f2,8.

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Alle genannten Objekte verfügen über eine Bildstabilisierung und eine Drive-by-Wire-Scharfstellung für den manuellen Modus, die aber nicht irritierend wirkt und schnell reagiert. Hier regelt ein Motor nach Betätigen des Fokusrings die Optik nach. Eine optionale Suchervergrößerung erleichtert das Scharfstellen per Hand und kann die Kanten des Motivs hervorheben, die korrekt fokussiert sind. Das klappt in der Praxis recht gut, auch im Makrobereich, bei dem selbst kleinste Veränderungen große Auswirkungen auf die Schärfeverlagerung haben.

  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Die wichtigsten Bedienelemente sind rechts neben dem Display  (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Die Gummi-Augenmuschel verstaubt schnell. (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 mit eingeschalteter Displaybeleuchtung (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
  • Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)
Samsung NX1 (Bild: Andreas Donath)

Die Objektive sind nicht günstig, was auch an der weitgehend fehlenden Konkurrenz liegt. Das Samsung 16-50mm/F2.0-2.8 kostet bei Händlern, die sofort liefern können, rund 1200 Euro, das Makroobjektiv "60mm 2.8 Makro ED OIS SSA" 400 Euro, und das NX 50-150mm 2.8 S ED OIS kostet im Handel stolze 1.600 Euro. Die Objektive sind bis auf das etwas einfach gehaltene Makro mit Metallgehäusen ausgerüstet, sehr hochwertig und bieten einen weichen Fokus- und Zoom-Lauf.

An der linken Seite ist der i-Funktion-Knopf zu finden - eine Samsung-Spezialität, mit der ein Bildschirmmenü für die gängigsten Kameraparameter aufgerufen und mit dem Fokus-Ring am Objektiv eingestellt werden kann. Dieses Feature erscheint uns unnötig, aber dazu gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen. Die Objektive verfügen zudem über einen AF/MF-Schalter, und ein Fokusbegrenzer ist sowohl beim Telezoom als auch beim Makro vorhanden. Zudem kann bei den Zooms der Bildstabilisator deaktiviert werden.

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Vignettierungen und Verzerrungen sind bei dem 16-50 und dem 50-150 kaum zu sehen. Beim kleinen Zoom sind chromatische Aberrationen an den Bildrändern jedoch gut zu erkennen und auch die Bildschärfe nimmt bei offener Blende zum Rand ab. Letzteres kann kein Bildbearbeitungsprogramm beheben, während Farbsäume heute praktisch komplett entfernt werden.

Die Fokussiergeschwindigkeiten der Objektive liegen im mittleren bis oberen Bereich gegenüber anderen Systemkameras von Fujifilm oder Sony. Die NX1 stellt überdurchschnittlich schnell scharf und ist dabei bei unbewegten Motiven auch sehr präzise. Der gute Eindruck wird bei schnell bewegten Motiven wie etwa vorbeifliegenden Vögeln kaum getrübt. Hier kann die NX1 mit ihren 205 als Phasen-AF-Sensoren ausgelegten Pixeln auf dem Bildsensor punkten: Selten liegt die Messung daneben. Die Kamera erkennt hingegen sich schnell bewegende Objekte und verfolgt sie mit der Schärfeebene zuverlässig. Sogar ein Fokus-Limiter ist vorhanden. Ist er aktiviert, stellt die Kamera nur in einem bestimmten Abstand scharf.

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Eheran 25. Feb 2015

Weil es mir schlicht zu dumm wird, hier zwei Bilder vom Licht, das bei direktem...

aderlass 24. Feb 2015

Nunja mit dem 50-150 hat Samsung ja schon eine schöne Linse hingelegt. Klar was drüber...

kommentar4711 24. Feb 2015

Sorry, mein Fehler, hatte die 1500 und die 2700 durcheinander gebracht.

Anonymer Nutzer 24. Feb 2015

Aufgrund der Objektive von Carl Zeiss und Minolta kann man Sony eigentlich unmöglich in...



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