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Test Samsung Galaxy S3: Kräftiges Smartphone als neue Android-Referenzklasse

Samsungs Galaxy S3 ist dank seiner Quadcore-CPU schnell und das große Display lädt zum Videogucken ein. Es ist auch leicht - wegen seines Plastikgehäuses. Mit Softwarefunktionen versucht Samsung, es dem Konkurrenten Apple gleichzutun. Das klappt aber noch nicht so ganz.

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Das Galaxy S3 von Samsung ist das neue Referenz-Modell für Android.
Das Galaxy S3 von Samsung ist das neue Referenz-Modell für Android. (Bild: Christian Schmidt-David/Golem.de)

Seinem neuen Smartphone aus der Galaxy-Reihe, dem Galaxy S3, hat Samsung viel aktuelle Hardware spendiert: einen Quadcore-Prozessor aus der eigenen Exynos-Reihe, einen großen Smartphone-Bildschirm und massig Netzwerktechnik. Mit neuen Softwarefunktionen will Samsung auch den Bedienungskomfort erweitern und mit seinem Konkurrenten Apple gleichziehen. Herausgekommen ist dabei die Sprachsteuerung S Voice, die zumindest auf Deutsch gegenwärtig größtenteils unbenutzbar ist. Außerdem hat Samsung seinen Music-Hub-Dienst nochmals erweitert, der eine ernsthafte Konkurrenz zu iTunes und Co. werden könnte.

Plastikhülle mit runden Ecken

Inhalt:
  1. Test Samsung Galaxy S3: Kräftiges Smartphone als neue Android-Referenzklasse
  2. Quadcore von Samsung
  3. Gut vernetzt
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Zunächst wirkt Samsungs Galaxy S3 ziemlich groß. Werden die Maße in Zahlen verglichen, ist der Unterschied zum Vorgänger Galaxy S2 jedoch nicht so umfangreich. Mit 136,6 x 70,6 x 8,6 mm ist es nur um 4,5 mm breiter und nicht einmal 1 cm höher als das Galaxy S2. Das Galaxy Nexus misst 135,5 x 67,9 x 8,9 mm. Vom Galaxy Nexus hat das Galaxy S3 weitgehend das Design übernommen, vor allem die auffällig abgerundeten Ecken.

Das Gehäuse ist komplett aus Plastik. Auch dadurch wiegt das Galaxy S3 vergleichsweise wenig: 132 Gramm. Das Galaxy Nexus mit seinem Metallrahmen wiegt mit 139 Gramm nur 7 Gramm mehr. Das Galaxy S2 ist mit 115 Gramm wesentlich leichter.

Display ohne Grünstich

Das Display des Galaxy S3 ist mit 4,8 Zoll nur wenig größer als das des Galaxy Nexus von Samsung. Es hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. Zum Vergleich: Das Display des Galaxy Nexus misst 4,65 Zoll in der Diagonalen und das des Galaxy S2 hat eine Bilddiagonale von 4,27 Zoll. Das neue Smartphone ist mit Samsungs eigener Super-Amoled-Technik ausgestattet, die für kontrastreiche Farben sorgt. Der noch bei den Vorgängern deutlich sichtbare Grünstich ist fast komplett verschwunden.

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In den Einstellungen unter Anzeige, Bildschirmmodus lässt sich zusätzlich die Option Video auswählen, bisher gab es nur die Optionen Dynamisch, Standard und Natürlich. Bei der Einstellung Natürlich leuchten die Farben auf dem Display nicht mehr ganz so intensiv, sie sind dann in etwa vergleichbar mit denen des Retina-Displays des iPhones 4S in den Standardeinstellungen. Das Display ist unter Cornings Gorilla-Glas in Version 2 verborgen, das auf der CES 2012 vorgestellt wurde.

Im direkten Sonnenlicht ist das Galaxy S3 nicht ganz so gut lesbar wie das Galaxy Nexus. Außerdem reagiert der Helligkeitssensor etwas übereifrig, bei einigen Lichtverhältnissen schaltete die Helligkeit mehrmals hin und her.

Quadcore von Samsung 
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