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Test Rayman Legends: Jump-'n'-Run-Held mit Taktgefühl

Rayman ist zurück! Wie immer ohne Gliedmaßen, aber dafür mit seinen altbekannten Jump-'n'-Run-Qualitäten und neu entdecktem Taktgefühl.
/ Thorsten Wiesner
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Gemeinsam gegen die fiesen Monster: Rayman Legends (Bild: Ubisoft)
Gemeinsam gegen die fiesen Monster: Rayman Legends Bild: Ubisoft

Alles wie gehabt in der Welt von Rayman: Kaum legt sich der knuffige Held zusammen mit seinem dicken Kumpel Globox für ein kleines Schläfchen hin, erobern die bösen Monster erneut die Welt. Rayman muss also wieder drauflos hüpfen und prügeln und die gemeinen Bösewichte vertreiben.

Rayman Legends – Test-Fazit
Rayman Legends – Test-Fazit (01:11)

Ausgangspunkt ist dieses Mal eine Gemäldegalerie. Jedes Bild eröffnet den Einstieg in eine kunterbunte und liebevoll gestaltete Welt voll mit abgedrehten Kontrahenten – von bunten Wäldern über mexikanische Wüsten bis hin zu Unterwasserlandschaften.

In den Welten fühlen sich Rayman-Veteranen schnell wohl. Laufen, hüpfen, schlagen ist an der Tagesordnung, dazu kommen bewährte Extras wie der Propeller-Haarschopf, der Rayman durch die Gegend gleiten lässt, und das Erklimmen von Wänden und Decken mit dem nötigen Tempo.

Apropos Tempo: Rayman Legends legt teilweise eine beachtliche Geschwindigkeit an den Tag. Immer wieder gilt es, unter Zeitdruck rasend schnell hinter Feinden her oder flüchtend vor Fallen durch die Welten zu rennen. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad teilweise drastisch – und lässt dem Spieler leider kaum ausreichend Zeit, die wunderbaren Szenerien zu genießen.

Wie gewohnt werden in den Welten Lums und Kleinlinge gesammelt, um Extras wie Kostüme sowie den Zugang zu neuen Gemäldewelten freizuschalten. Neu sind die Level im Stile eines Musikspiels, in denen Rayman Taktgefühl beweisen muss: Er darf im Trommel-Rhythmus hüpfen oder zu Gitarrenriffs ein Seil hinabrutschen – das sind alles sehr stimmige und schön umgesetzte Aufgaben.

Grafikgenuss und Fazit

Ebenfalls neu ist die Interaktion mit der Frosch-Fliege Murphy: Raymans fliegender Begleiter lässt sich direkt steuern, um etwa Schalter umzulegen oder den Weg für Rayman freizumachen. Das funktioniert auf Wii U hervorragend dank Benutzung des Gamepad-Touchscreens sowie des Bewegungssensors des Pads; Rayman wird solange von der KI oder von einem Freund gesteuert.

Rayman Legends – Trailer (Gameplay, E3 2013)
Rayman Legends – Trailer (Gameplay, E3 2013) (01:44)

Auf Playstation 3 und Xbox 360 hingegen werden Murphy einfach per Knopfdruck Befehle erteilt, was längst nicht so intuitiv funktioniert und aufgesetzt wirkt. Hier wird offensichtlich, dass Rayman Legends zunächst exklusiv für die Wii U in Entwicklung war und die Umsetzungen für andere Plattformen erst später beschlossen wurden.

Technisch reizt das Programm keine der Plattformen richtig aus, ist aber dennoch ein Genuss für die Fans schöner Grafik. Die wunderschönen Welten, die tollen Charaktere, von fliegenden Drachen bis hin zu tanzenden Skeletten, die tolle Hintergrundmusik und die schönen Effekte machen das Spiel zu einem audiovisuellen Erlebnis erster Güte.

Rayman Legends(öffnet im neuen Fenster) ist ab dem 29. August 2013 für Windows-PC, Wii U, Xbox 360 und Playstation 3 verfügbar. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab sechs Jahren erhalten.

Fazit

Fast alles beim Alten, und trotzdem ist die Begeisterung groß: Rayman verlässt sich auf seine bekannten Stärken, bringt ein paar neue Elemente wie die Musikspiele und kleinere Minigames mit, und fertig ist ein Jump 'n' Run, das nicht nur aufgrund kaum vorhandener Konkurrenz in Sachen Spielspaß und Steuerung ganz weit oben anzusiedeln ist. Auf der Wii U ist der Titel am besten, aber auch auf den anderen Plattformen ist der Spielspaß immens: Wer Hüpforgien mag, kommt um Rayman dieses Mal kaum herum.


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