Hey, Porsche!

Porsche entwickelte eine gute Sprachsteuerung für das Fahrzeug. Sie kann über einen der Knöpfe am Lenkrad aktiviert werden. Es geht aber auch über das Stichwort "Hey, Porsche!". "Womit kann ich helfen?", fragt die Maschinenstimme. Nicht immer ist die angebotene Hilfe zutreffend. Aber die Spracherkennung funktioniert deutlich besser als die des Tesla Model 3, mit der wir bei unserem Test im vergangenen Jahr viel Spaß hatten.

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Ist das System nicht sicher, welches Ziel angesteuert werden soll, listet es die Möglichkeiten auf und fordert, die zutreffende Zeile zu benennen. Auf die Aufforderung, nach Hamburg zu St. Michaelis zu navigieren, erscheint als Auswahl Michel oder die Kirche St. Ansgar, auch der Kleine Michel genannt, der sich schräg gegenüber in der Michaelisstraße befindet. Per Sprachbefehl wird die Option gewählt.

Am Ende wird mit 12 Kilowatt geladen

Bevor wir wieder gen Hamburg aufbrechen, müssen wir den Ladevorgang beenden. 41 Minuten dauerte es, den Akku voll zu laden. Hätten wir uns mit einem geringeren Ladestand zufriedengegeben, wären wir sehr viel schneller wieder auf der Straße gewesen: Nach nicht einmal einer Minute ist die erste Kilowattstunde geladen, nach sieben Minuten der Akku halb voll. Das hätte gereicht, um die Heimreise anzutreten. Aber wir sind durstig und außerdem neugierig, wie es weiter geht. Also warten wir ab.

Bei halber Akkuladung ist die Ladeleistung auf 153 Kilowatt gesunken. Gegen Ende des Ladevorgangs wird es mühsam: Bei Minute 31 ist der Ladestand bei 94 Prozent, geladen wird mit 53 Kilowatt. Für nächsten fünf Prozent braucht die Säule zehn Minuten bei 15 Kilowatt. Bis der Akku zu 100 Prozent voll ist, vergehen weitere fünf Minuten bei 12 Kilowatt.

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Kabel abziehen, die Ladeklappe schließt bei unserem Modell übrigens mit einem Motor, Musik wieder an, und los geht's. An der Auffahrt zeigt der Taycan, was er kann. Das Auto hat zwei Synchronmotoren: einen an der Hinter- und einen an der Vorderachse. Zusammen haben sie eine Dauerleistung von 360 Kilowatt. Für einen Overboost stehen 390 Kilowatt zur Verfügung. Damit lässt es sich gut aus der Ausfahrt beschleunigen.

Laut Hersteller ist das Auto in 4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Wir haben es nicht präzise gemessen, aber die Beifahrerin sagt nach dem Blick auf die Uhr, dass das stimmen könnte. Es hat uns jedenfalls ganz schön in die Sitze gedrückt.

Für die Rückfahrt schalteten wir vom Normal- in den Sport-Plus-Modus um. In den beiden Sport-Modi reagiert das Fahrzeug etwas giftiger beim Tritt auf das Pedal. Das Fahrzeug liegt tiefer, und der Heckspoiler wird aktiviert - beides wird durch kleine Icons in der Instrumententafel angezeigt. Das Fahrwerk lässt sich auch manuell über das Fahrzeugmenü absenken oder heben. Der Spoiler hingegen wird während der Fahrt automatisch ausgefahren.

In beiden Sport-Modi lässt sich die Rekuperation aktivieren. Im Normal-Modus segelt das Fahrzeug, rollt also weiter, ohne viel Tempo zu verlieren. Anfangs ist das etwas gewöhnungsbedürftig: Wird der Fuß vom Pedal gehoben, verzögert das Fahrzeug kaum. Lupfen, um die Geschwindigkeit zu verringern, geht eher nicht. Da muss schon die Bremse betätigt werden.

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Das Auto macht seinen eigenen Sound

Schließlich wird in den Sport-Modi der Soundgenerator aktiviert, der als Sonderausstattung erhältlich ist. Im Golem.de-Gespräch kündigte Porsche Entwicklungschef Steiner an: "Wir werden versuchen, das in eine Richtung zu lenken, die wir als markentypisch und auch als emotional und angenehm betrachten."

Das Ergebnis ist der Electric Sport Sound, den wir allerdings nicht als unbedingt nötig empfanden. Im Gegenteil ist gerade das leise Dahingleiten bei hohen Geschwindigkeiten sehr angenehm. Wenn es Sound sein soll, dann bietet die sehr gute Bose-Musikanlage mit Lautsprechern in jeder Tür alles, was sich das Ohr wünscht, egal ob Metal oder Klassik.

Wenn die Mitfahrer vorne oder hinten die jeweiligen Klänge weniger schätzen, gibt es Abhilfe: Über ein Menü lässt sich einstellen, wo im Auto die Musik spielt. Eltern, denen die Bibi-Blocksberg- und andere Hörspiele der Kinder auf den Nerv gehen, dürften die Funktion schnell schätzen lernen.

  • Porsche wird elektrisch: Der Sportwagenhersteller ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... zeigt auf der IAA 2015 das Konzept eines Elektrosportwagens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto soll 250 km/h schnell fahren und bei sportlicher Fahrweise 500 km weit kommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Design ist schick ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und hat Extravaganzen wie gegenläufig öffnende Türen ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... oder Schalensitze für alle vier Insassen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Instrumententafel besteht aus einem fünfteiligen OLED-Display. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Karosserie besteht zum Teil aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto hat Kameras statt Rückspiegel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Akku kann in 15 Minuten auf bis zu 80 Prozent geladen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Geladen wird per Kabel oder drahtlos per Induktion. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Porsche setzt auf eine Ladetechnik, die die doppelte Spannung heute üblicher Technik nutzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wann Porsche das erste Serienfahrzeug mit Elektroantrieb herausbringt, ist noch unbekannt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Porsche wird elektrisch: Der Sportwagenhersteller ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Als Assistenzsysteme hat das Auto einen Speedlimiter sowie einen Abstandsregelungstempomaten, der ab einer Geschwindigkeit von etwa 65 km/h durch einen Spurhalteassistenten ergänzt wird. Wie bei solchen Systemen üblich, kann das Auto ganz gut selbst lenken, und es meldet sich auch sehr schnell, wenn die Hände nicht am Lenkrad sind. Der Abstandsregelungstempomat erleichtert das Fahren, gerade in der Stadt, im dichten Verkehr oder in Tempo-30-Zonen.

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 Edle Ausstattung, gutes BedienkonzeptFazit und Preis des Porsche Taycan 4S 
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RienSte 19. Aug 2020

In welcher (früh / spät) pubertierenden Welt lebst du eigentlich? Das von dir...

DeepSpaceJourney 17. Aug 2020

Dein genannter Verbrauchstest aus den USA ist nachweislich falsch was den Porsche...

bofhl 17. Aug 2020

Warum nicht?

recluce 16. Aug 2020

Das hätte ich auch gerne. Aber bitte mit Dampf-Pfeife als Hupe!

recluce 16. Aug 2020

Der Kühlergrill hätte kaum eine Funktion. Die Kühlung wird an anderer Stelle gebraucht...



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