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Edle Ausstattung, gutes Bedienkonzept

Der Taycan ist klar als Mitglied der Porsche-Familie erkennbar: Das Design weist Elemente des aktuellen 911er (Baureihe 992), des Cayman sowie des Panamera auf. Gegenüber dem 2015 vorgestellten Konzept Mission E änderte Porsche nur wenig. Die größte Abweichung ist, dass das Serienmodell keine gegenläufig öffnenden Türen hat.

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Der Kofferraum ist für einen Sportwagen recht groß: Damit lässt sich ein größerer Einkauf transportieren, ein Wasserkasten passt auch von der Höhe gut hinein. Daneben ist noch Platz für mehrere Säcke Blumenerde. Zudem können die Rückbank umgelegt und die Ladefläche vergrößert werden. Unter der Fronthaube gibt es einen weiteren kleinen Stauraum, in dem die Kabel untergebracht sind, die für die verschiedenen Ladestationen benötigt werden.

Im Auto ist bequem Platz für vier

Innen ist vergleichsweise viel Platz für einen Sportwagen: Vier Menschen passen bequem in das Auto. Auf der Rückbank sollten allerdings nur durchschnittlich große Personen Platz nehmen. Wer deutlich über 1,80 Meter misst, stößt mit dem Kopf oben an. Zwischen den beiden Sitzen hinten kann eine Armstütze mit Halterungen für zwei Getränke heruntergeklappt werden.

Zwischen den beiden Vordersitzen befindet sich ebenfalls eine Armstütze mit Aussparungen für zwei Getränke. Dahinter kann von der Fahrerseite aus eine Klappe geöffnet werden, in dem Fach befinden sich zwei USB-C-Anschlüsse für Speichermedien mit Musik.

Das Interieur ist in edlem, zweifarbigen Leder gestaltet - das ist so allerdings eine Sonderausstattung. Das Lenkrad ist im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig: Es fällt deutlich kleiner aus als ein gewöhnliches Pkw-Volant. Der Porsche ist eben ein Sportwagen.

Auf den Speichen sind einige Bedienelemente angebracht: Knöpfe für das Telefon, die Spracheingabe und zum Anpassen der Instrumentenanzeige. Hinzu kommen zwei Drehregler, einer für das Navigieren im Menü des Kombi-Instruments, einer für die Lautstärke. In rechten unteren Quadranten gibt es, leicht nach hinten versetzt, einen Drehknopf zum Einstellen der Fahrmodi: Normal, Range, Sport, Sport Plus sowie ein individuell einstellbarer.

Die Instrumententafel ist ein 16,8 Zoll (42,6 Zentimeter) großer, gekrümmter Bildschirm. Er ist dreigeteilt: Links ist der Tacho, in der Mitte das Navigationssystem und rechts eine Übersicht mit verschiedenen Fahrzeugdaten wie Ladestand. Alle Anzeigen sind variierbar. So kann die rechte etwa die aktuell laufende Musik anzeigen, den Fahrmodus oder die Rundenzeiten. Klar: der Porsche ist auch für die Rennstrecke gedacht.

Als Ergänzung gibt es links eine Anzeige für die G-Kräfte, die auf die Insassen einwirken. Im Straßenverkehr ist es sicher praktikabler, wenn dort die alternativ einblendbaren Verkehrszeichen erscheinen, die die Kamera hinter dem Rückspiegel am Straßenrand erfasst.

In der Mitte kann die Karte durch einen Powermeter ersetzt werden, der anzeigt, wie hoch der Stromverbrauch oder die Rekuperation ist. Wer sich lieber besser orientieren will, kann das Navigationssystem auf den ganzen Bildschirm verbreitern. Puristen blenden bis auf die Geschwindigkeitsanzeige in der Mitte alles aus. Das ist angenehm übersichtlich.

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Vorwärts ist unten, rückwärts oben

Der Fahrregler sitzt unter dem Kombi-Instrument. Etwas irritierend ist anfangs, dass der Rückwärtsgang nach oben und der Vorwärtsgang nach unten eingelegt wird. Noch gewöhnungsbedürftiger fanden wir die Anordnung der Hebel für Blinker und Assistenzsysteme. Beide sind links neben dem Lenkrad übereinander angebracht. Mehrfach griffen wir nach dem letzterem, statt den Blinker zu setzen, oder blendeten versehentlich auf, statt den Abstandsregelungstempomaten zu aktivieren.

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt am Bedienkonzept, das sonst durchdacht und intuitiv ist. Ein gutes Beispiel dafür sind die Knöpfe für die Sitzverstellung: Sie sind dort, wo man sie erwartet, nämlich seitlich am Sitz, und die Drehrichtung orientiert sich an der Richtung der Sitzverschiebung. Mit einem waagerechten Knopf wird der Sitz nach hinten oder vorne verschoben, indem er in die entsprechende Richtung gedrückt wird.

Die Lehne dagegen wird mit dem senkrechten Knopf verstellt. Weitere Knöpfe ermöglichen es, den Sitz an die eigene Anatomie anzupassen, etwa in der Länge oder der Breite. Die Einstellungen lassen sich in einem Profil hinterlegen.

Viel wird über zwei Displays geregelt: eines in der Mitte des Armaturenbretts und eines in der Mittelkonsole. Als Sonderausstattung hatte unser Testwagen ein weiteres Display für den Beifahrer. Letzteres hat einen eingeschränkten Funktionsumfang. Mehrfach wird die Beifahrerin aufgefordert, beim Fahrer die Erlaubnis für bestimmte Funktionen einzuholen. Lustig fanden wir die Möglichkeit, auf dem Beifahrerdisplay den Tacho anzuzeigen. Unsere Beifahrerin nannte das "den Fahrlehrermodus".

Alle drei Displays sind Touchscreens, wobei das in der Mitte nicht auf einfaches Tippen reagiert, sondern einen dedizierten Druck erfordert. Es hat also die Anmutung physischer Bedienelemente zum Regeln von Temperatur, Lüftung und Sitzheizung oder -kühlung. Alle drei Funktionen können Fahrer und Beifahrer individuell einstellen. Ein ähnliches Panel gibt es für die beiden Sitze im Fond.

Für diverse Funktionen, darunter das Navigationssystem, braucht es aber gar keine Finger.

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 Test Porsche Taycan 4S: Dieses Auto ist Rock 'n' RollHey, Porsche! 
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RienSte 19. Aug 2020

In welcher (früh / spät) pubertierenden Welt lebst du eigentlich? Das von dir...

DeepSpaceJourney 17. Aug 2020

Dein genannter Verbrauchstest aus den USA ist nachweislich falsch was den Porsche...

bofhl 17. Aug 2020

Warum nicht?

recluce 16. Aug 2020

Das hätte ich auch gerne. Aber bitte mit Dampf-Pfeife als Hupe!

recluce 16. Aug 2020

Der Kühlergrill hätte kaum eine Funktion. Die Kühlung wird an anderer Stelle gebraucht...


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