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Kampfsystem mit Ausdauer

Das Kampfsystem orientiert sich direkt an Baldur's Gate, insbesondere was die entscheidende Bedeutung der Leertaste angeht: Damit frieren wir das Geschehen ein, und können in aller Ruhe allen Party-Mitgliedern Befehle erteilen. Der Magier soll einen Flächenzauber wirken, unser Paladin heilt ein angeschlagenes Truppenmitglied, der Sänger stimmt ein Kampflied an und der Schwertträger attackiert den feindlichen Priester - und so weiter.

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Es ist sogar etwas taktischer als Baldur's Gate, weil wir neben der Gesundheit unserer Helden auch ihre Ausdauer im Blick behalten müssen. Richtig in Probleme geraten wir, wenn beide durch die Kämpfe in Richtung Null sinken. Um sie nach dem Ende der Gefechte wieder zu erholen, müssen wir Rastpausen einlegen - wenn wir das in einem luxuriösen Hotelbett machen, bekommen wir sogar ein paar handfeste Boni.

  • In Kämpfen ist die Zoomfunktion besonders praktisch. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Weltkarte sehen wir einen kleinen Teil von Eora. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor dem Spielstart erstellen wir unseren Helden. (Screenshot: Golem.de)
  • Besondere Ereignisse werden mit diesen Einblendungen erzählt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier geht es vorerst nicht weiter... (Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach bringen wir Licht ins Dunkel der Karten. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Galgenbaum von Goldtal hängt voller Leichen. (Screenshot: Golem.de)
Besondere Ereignisse werden mit diesen Einblendungen erzählt. (Screenshot: Golem.de)

Die Kämpfe sind anfangs auch in den niedrigeren Schwierigkeitsgraden teils fordernd, später ändert sich das aber und es gibt etwas zu viele simple Scharmützel; ein erster Patch von Obidian hat sich dieses Problems bereits angenommen, aber vermutlich werden die Entwickler noch weiter an der Balance feilen.

Die Haupt- und Nebenquests sind abwechslungsreich und stellen uns immer wieder vor Entscheidungen - mit Fürst Raedric VII etwa können wir auf sehr unterschiedliche Arten umgehen. Schon recht früh im Spielverlauf bekommen wir die Möglichkeit, eine eigene Burg unter unsere Fittiche zu nehmen und nach und nach renovieren. Auch dort warten Abenteuer, nämlich in den Kellerverliesen.

Benutzerführung und Komfort machen einen gelungenen Eindruck. Natürlich gibt es Tasten zum Schnellspeichern und Schnellladen. Bei den zahlreichen Texteinblendungen - ohne deren halbwegs gründliches Studium das Spiel deutlich weniger Spaß, und irgendwann keinen Sinn macht - haben sich die Entwickler mit verschiedenfarbigen Schriften und Ähnlichem sehr um Übersicht bemüht.

Die Grafik ist die wohl größte Schwäche von Pillars of Eternity. Wir marschieren durch sehr viele matschig aussehende Sumpflandschaften, sterile Städte, Siedlungen und wenig märchenhaft wirkende Wälder. Im Laufe der Zeit hat uns auch gestört, dass wir gefühlt fast immer bei Nacht unterwegs waren. Dann wirkt alles noch farbärmer, außerdem ist die Orientierung ein bisschen umständlicher - immerhin, echte Probleme bereitet das nicht.

 Test Pillars of Eternity: Neue Welt mit klassischem VorbildVerfügbarkeit und Fazit 
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beko 10. Apr 2015

Danke für den Tipp. Ich habe immer das Kampf-Log offen und das daher nicht gesehen...

Psykhe 09. Apr 2015

Du missverstehst ihn hier. Es meint hier *nicht* stufenloses Herumschwenken a la NWN...

Aufklaerer 09. Apr 2015

Wie schon erwähnt, man kann recht einfach eigene Portraits installieren, gibt da auch...

Anonymer Nutzer 09. Apr 2015

Nicht ganz. Immerhin kommen immer wieder neue Ereignisse vor auf Karten. Zb Kopfgelder...


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