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Grafik auf Unity-Basis und Fazit

Die rund sieben- bis zehnstündige Kampagne ist trotzdem herausfordernd schwer, an einigen komplexen Kampf- und Kletterstellen sind wir mehr als ein Dutzend Mal gestorben. Wer dann auch noch sein letztes Savegame an einer ungünstigen Stelle angelegt hat, muss durchaus mit Frust rechnen.

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Ein Highlight des Spiels ist die auf Basis der Unity-Engine wunderschön in Szene gesetzte Umgebung. Auf den ersten Blick mag die Grafik recht einfach wirken. Aber wer genau hinsieht, entdeckt viele Details wie das toll umgesetzte Parallax-Scrolling, im Wind wehende Blätter und Gräser und die herrlichen herbstlichen, manchmal auch saftig strahlenden Waldfarben. Ori selbst ist hervorragend animiert - lediglich einige, aber längst nicht alle seiner Standardgegner im Wald wirken ein bisschen langweilig.

  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
  • Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)
Ori and the Blind Forest (Screenshot: Golem.de)

Ori and the Blind Forest ist beim Wiener Entwickler Moon Studios unter Beteiligung von Mitarbeitern in aller Welt entstanden. Das Spiel ist nur als Download für Xbox One und Windows-PC für rund 20 Euro erhältlich; auch am PC sollte man per Gamepad antreten. Es gibt - abgesehen von unverständlichem Waldgemurmel - keine Sprachausgabe. Alle Bildschirmtexte liegen unter anderem in Englisch und Deutsch vor. Die USK hat dem Titel eine Freigabe ab 12 Jahre erteilt.

Fazit

Es ist gar nicht einfach zu sagen, was die größte Stärke von Ori and the Blind Forest ist. Dieses wunderbare kleine Actionspiel macht im Grunde alles richtig. Da sind Umgebungen, die dem Spieler trotz eines letztlich vorgegebenen Pfads das Gefühl geben, auf eigene Faust einen Märchenwald zu erkunden. Dann ist da natürlich die wunderschöne Grafik - die nicht mit technischen Mätzchen, aber mit stimmigem Artdesign und viel Gefühl für Details überzeugt.

Ein großes Lob verdient auch die Steuerung, dank der nach etwas Übung selbst akrobatische Manöver wie das Emporspringen an steilen Wänden klasse von der Hand gehen. Die Liste ließe sich fortsetzten, vom durchdachten Fähigkeitenbaum bis zur fantastisch animierten, auch ohne Worte emotional berührenden Hauptfigur Ori.

Keine wirkliche Schwäche, sondern gewisse Einschränkungen für den Kreis der potenziellen Käufer: Wer Wert auf eine sehr ausgefeilte Handlung legt, wird eher enttäuscht. Und wer als Einsteiger durch die wenig an Hardcoregames erinnernde Grafik darauf schließt, dass Ori ein unbeschwert-simpler Spaß ist, muss sogar mit Frust rechnen. Das Spiel ist stellenweise richtig schwierig, häufige Tode sind unvermeidbar, und ohne Durchhaltevermögen ist der Wald nicht zu retten.

 Test Ori and the Blind Forest: Kleiner, feiner Meistergeist
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rudi89 17. Mär 2015

Ja find ich auch schade... habs jetzt unter Boot Camp/Windoof installieren müssen...

EpicLPer 16. Mär 2015

Gesehen, gekauft, gefreut! Ein wirklich tolles und gelungenes Spiel für alle die auf...

ernstl 14. Mär 2015

Viele haben Super Mario 1 gespielt und hatten Spass daran - und das war aus heutiger...

diclonyuus 12. Mär 2015

Zu Zelda 3 kann ich nichts sagen, aber beim Herumlaufen durch alte Gebiete um Pickups...

Dadie 12. Mär 2015

Danke :D


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