Abo
  • Services:

Test Nimble Quest: Flinke Pixelhelden statt wendiger Pixelschlange

Wer die Entwickler von Nimblebit bisher nur von ihren Spielen Tiny Tower oder Pocket Planes kennt, hat gelernt, geduldig zu sein. In Nimble Quest wird nicht gewartet, sondern gemetzelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Screenshot: Ein Neuer Held in Nimble Quest
Screenshot: Ein Neuer Held in Nimble Quest (Bild: Golem.de)

Nimble Quest für iOS, Android und Mac ist actionreicher als die bisherigen Spiele von Nimblebit. Dort ging es primär ums Aufbauen und Warten. In Nimble Quest muss der Spieler nicht warten, bis neue Pixelbewohner in ein Stockwerk einziehen (Tiny Tower) oder der letzte Airbus gelandet ist (Pocket Planes). Stattdessen dirigiert er eine Reihe von Helden über ein Spielfeld und bekämpft dabei massenhaft Gegner. Wartet der Spieler in Nimble Quest, rennt er gegen eine Wand und muss von vorne beginnen.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Leingarten, Berlin
  2. cbb software GmbH, Lübeck, Sauerland

Das Spiel basiert nämlich auf dem Klassiker Snake. Die Schlange besteht hier aus pixeligen Fantasy-Figuren, beispielsweise dem Ritter, Feuermagier oder einem bombenwerfenden Erfinder. Immer wenn der Spieler über einen neuen Helden läuft, stellt sich dieser hinten an und folgt dem Rest. Feinde werden automatisch angegriffen, sobald sich unsere Gefährten nähern.

Abgesehen davon, dass sich Nimble Quest sehr direkt und angenehm durch Wischgesten steuern lässt, motiviert das Aufleveln der Helden zum Weiterspielen. Jeder Recke hat sein individuelles Angriffsmuster. Der Ritter muss zum Beispiel nah an Gegner ran, um viel Schaden anzurichten, während wir mit dem Feuermagier auf Abstand bleiben und von der Seite angreifen. Erledigte Gegner lassen Rubine fallen, die zwischen Levels in Upgrades investiert werden.

  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
  • Nimble Quest
Nimble Quest

Auf dem Mac nutzt der Spieler die Pfeiltasten für eine präzisere Steuerung. Auf allen Plattformen ist Nimble Quest kostenlos. Wer neue Helden nicht freispielen, sondern freikaufen möchte, kann dies für 1,79 Euro tun. Nach einer Investition von 4,49 Euro dürfen mehr Rubine aufgesammelt werden. Nimble Quest funktioniert auf mobilen Geräten im Porträt- und Landscape-Modus. Eine Version für Android findet sich in Googles Play Store. Für Windows Phone gibt es Nimble Quest noch nicht.

Fazit

Snake ist unverwüstlich: Es hat uns bereits am C64 Spaß gebracht und in den 90ern war es auf fast jedem Nokia-Handy vorinstalliert. Nimble Quest ist der bisher beste Versuch, das antike Spielprinzip mit einem pfiffigen Twist attraktiv neu aufzubereiten. Verglichen mit der Konkurrenz im Appstore, kommt uns der Rubine-Bonus ein wenig überteuert vor. Er lohnt sich aber für die, die vorhaben, das Spiel mit all seinen 15 Helden durchzuspielen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (u. a. Outlander, House of Cards)
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

    •  /