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Kampfsystem und Fazit

Etwas irritierend ist, dass das Spiel sofort in den Kampfmodus schaltet, wenn Feinde in der Nähe sind, und sich der Spieler dann teilweise erst bewegen kann, wenn die Gegner ihren Zug gemacht haben. Das führt in der Praxis dazu, dass man etwa an der Oberwelt bewegungslos dasteht, irgendwelche Überbrückungsbefehle (Schutzschild) erteilt und zusieht, wie die KI-Gegner auf seltsam blockigen Bahnen allmählich bis vor die eigene Nase tanzen.

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Als weitere Herausforderung gibt es gelegentlich einfache Schalterrätsel. Außerdem muss sich der Spieler bei Händlern oder sonstigen Gelegenheiten mit Vorräten für die Rastphasen versorgen, mit allerlei NPCs über Quests und die Handlung plaudern und sein Team mitsamt der Ausrüstung und den Stufenaufstiegen managen - was alles dank gut gestalteter Menüs recht komfortabel erfolgt.

Die Grafik auf Basis der Unity-Engine bietet, anderes als einige klassische Stepper, eigentlich "echtes" 3D - rein theoretisch wäre es also möglich, sich auch völlig frei zu bewegen. Die Grafik macht einen sehr durchwachsenen Eindruck: Einige Höhlen und Orte sehen mit schicken Texturen und schönen Farben immerhin ganz gut aus, auch die extrem schnellen Tag- und Nachtwechsel machen rudimentär Eindruck. Der weitaus größte Teil von Legacy wirkt aber hoffnungslos veraltet, von den Animationen bis zu den Texturen der Außenwelt - immerhin passt das aber ganz gut zum Retro-Spielgefühl. Nett: Auf Knopfdruck lässt sich ein besonders krümeliger Pixel-Modus einschalten.

  • Vor dem Leuchtturm greifen Echsenmonster an. (Screenshots: Golem.de)
  • Der Kampf gegen die Spinnenkönigin gehört zu den ersten Quests.
  • Neben einer Gebietskarte gibt es auch eine Übersicht der gesamten Fantasywelt.
  • Im Dialog mit dem Trainer lassen sich Fertigkeiten erwerben oder verbessern...
  • ... und neue Zaubersprüche kaufen.
  • Per Menü erfährt der Spieler Neues über die Welt und bekommt Quests.
  • Bei der Charaktergenerierung vergibt der Spieler Punkte für Stärke und ähnliche Werte.
  • Insbesondere in Kämpfen gibt es einige nette Grafikeffekte.
  • Fernkämpfer müssen sich erst rundenweise an die Heldengruppe heranarbeiten.
Im Dialog mit dem Trainer lassen sich Fertigkeiten erwerben oder verbessern...

Might & Magic 10 Legacy ist nur für Windows-PC verfügbar. Diverse Downloadplattformen bieten das Spiel ab rund 25 Euro an. Im stationären Handel ist außerdem für 30 Euro eine verpackte Version mit Extras wie einer Soundtrack-CD, einer Stoffkarte und dem Klassiker Might & Magic 6 erhältlich. Ein Editor für das Erstellen von Mods ist verfügbar. Das Spiel selbst ist in Englisch gehalten, dazu kommen deutsche Untertitel. Die USK hat eine Freigabe ab 12 Jahren erteilt.

Fazit

Eigentlich hätte Might & Magic mit der Seriennummer 10 einen hochglanzpolierten High-End-Skyrim-Konkurrenten verdient. Stattdessen setzt Legacy gekonnt auf die Retroschiene. Vor allem das rundenbasierte Kampfsystem macht Spaß, und die weitläufige Fantasywelt lädt trotz der durchwachsenen Grafik langfristig zum Erforschen ein.

So charmant wie das kurzweiligere Legend of Grimrock ist Legacy trotzdem nicht. Schade, dass die Handlung so banal und verworren ist und die Dialoge so langweilig sind. Davon abgesehen bekommt die Fangemeinde von Might & Magic und blockbasierten Rollenspielen aber ziemlich genau das, was sie will. Alle anderen Spieler allerdings sollten Legacy mit einer 180-Grad-Bewegung den Rücken zeigen.

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 Test Might & Magic 10 Legacy: Schrittweise durchs Abenteuer
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Gungosh 24. Jan 2014

Schon zur Kenntnis genommen? "[...] Following the game's successful launch, Capcom is...

jajaja 24. Jan 2014

Ich hab anderswo eher was von 40+ Stunden gelesen.

SirFartALot 23. Jan 2014

Hab staendig in die Stadt zurueck gemusst, um einen neuen Mana-Trank zu kaufen. Gibts da...

oBsRVr666 23. Jan 2014

.....


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