Designmängel und kein gutes Fazit

Aber auch die Aufgaben, die wir als Micky und Oswald erledigen sollen, lassen viele Fragen offen. Beispielweise sollen wir noch recht weit am Anfang Altmetall einsammeln. Wie viel wir brauchen, wo wir es finden können, wem wir es bringen sollen, ob das zu einer bestimmten Quest nötig ist oder ob wir nur die sporadisch in der Landschaft verteilten Truhen zerdeppern müssen - das alles sagt uns niemand, auch nicht die Questübersicht. So gut wie alle Aufgaben haben wir zufällig erledigt. Wie ein Erfolgserlebnis hat sich das nicht angefühlt.

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Neben solchen Quests gibt es auch Spring- und Hüpfeinlagen, in denen sich Micky und Oswald nur seitwärts bewegen können und dabei über Hindernisse kommen müssen. Diese Abschnitte machen Spaß, sind aber extrem kurz und enthalten zumindest teilweise kleine Fehler, die ein Fortkommen unmöglich machen.

  • Micky Epic 2
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Micky Epic 2

Eine der wirklich originellen Ideen, die Micky Epic 2 hatte, ist übrigens ziemlich uninteressant umgesetzt. Wir können, wie im Vorgänger, nämlich Gegenstände mit Farbe besprühen und sie damit nutzbar machen - etwa eine Plattform, auf die wir springen können. Mit einem Lösungsmittel lassen wir die Gegenstände dagegen verschwinden und legen so einen Durchgang frei. Sehr viel mehr als die beiden genannten Beispiele ist den Entwicklern leider nicht eingefallen. Und weil das Farbe-Auftragen und -Abtragen nur an fest vorgegebenen Stellen funktioniert, können wir uns auch nicht kreativ austoben.

Die Grafik macht einen ganz ordentlichen Eindruck, die Animationen sind gelungen. Wirklich gut ist der Soundtrack, insbesondere die gesungenen Lieder. Allerdings sind das so wenige, dass die vor der Veröffentlichung getroffene Aussage, Micky Epic 2 sei eine Art Spielemusical, nicht stimmt.

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Micky Epic 2 ist für Xbox 360, Playstation 3 und Wii für rund 60 Euro erhältlich. Eine PC-Fassung soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die USK hat dem vollständig lokalisierten Spiel eine Freigabe ab 6 Jahren erteilt.

Fazit

Micky Epic 2 wirkt beeindruckend - aber nur für ein paar Minuten. Die Grafik ist ganz okay, der Soundtrack sogar klasse. Mehr Gutes ist über das Spiel aber nicht zu sagen: Das jüngste Abenteuer von Micky Maus ist eine herbe Enttäuschung.

Die Kameraprobleme sind zwar weitgehend gelöst, aber dafür funktioniert die KI von Oswald, dem gar nicht so lustigen Hasen, nicht - und im Koopmodus ist er schlicht langweilig. Noch viel problematischer sind andere Aspekte: Vor allem wird dem Spieler selten klar genug gesagt, was er tun soll oder kann. Die Kommunikation zwischen Spiel und Spieler ist von den Dialogen mit den NPCs bis hin zum Questjournal miserabel.

Dazu kommen langweilige Aufgaben, uninspirierte Rätsel und Actioneinlagen, die nie so etwas wie Spielfluss aufkommen lassen. Auch überzeugte Fans von Disney und Micky sollten sich diesen Murks ersparen.

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 Test Micky Epic 2: Aus die Maus
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