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Test Mario Tennis Open: Vorteil für Marios 3DS-Automatiktennis

Mario Tennis hat auf dem Nintendo 3DS eine überarbeitete Steuerung und bietet erstmals echte Onlineduelle. Wie sich Nintendos Maskottchen und die Miis auf dem 3DS-Center-Court schlagen, erklärt unser Test.

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Mario Tennis Open Artwork
Mario Tennis Open Artwork (Bild: Nintendo)

Aufschlag Luigi, Return Yoshi, Slice Bowser, Schmetterball Mii - im Funsportspiel Mario Tennis Open treten Spieler auf Wunsch wie in Mario Kart Wii oder Mario Kart 7 mit ihren eigenen Alter Egos an. Damit die Miis individuell wirken, werden sie in der Umkleidekabine mit allerlei Accessoires wie Schweißbändern, Tennisschlägern, T-Shirts und Schuhen personalisiert.

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Die meisten Gegenstände werden im acht Cups umfassenden Einzelspielermodus oder in Minispielen freigespielt. Neben vielen aus früheren Serienteilen bekannten Aufgaben wie dem "Ringe-Schießen" gibt es in Mario Tennis Open auch unterhaltsame neue Modi wie Super Mario Tennis. Hier müssen Spieler den Jump-and-Run-Klassiker vom NES bewältigen, indem sie den Ball gegen einen riesigen Monitor spielen, wo sich eigentlich das Tennisnetz befindet. Der Spieler muss den Abstand zum Monitor korrekt einschätzen und die richtige Schlagart auswählen, um an Münzen und Items zu kommen oder Gegner auszuschalten.

Für das 3DS-Mario-Tennis hat Nintendo die Steuerung zugänglicher gemacht. Top Spin, Slice, Stoppball, Lob und Schmetterball sind nach wie vor vorhanden, allerdings hat der Schmetterball nun seine eigene Taste - es müssen nicht mehr zwei Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Alle Schlagvarianten sind auch jederzeit auf dem Touchscreen sicht- und antippbar. Wer sich also nicht die Kombination von "A->B" für den Stoppball merken möchte, tippt einfach mit dem Daumen auf den Touchscreen. Optional können Spieler auch mit dem Gyrosensor des 3DS zielen. Die Spielkamera nähert sich in diesem ziemlich unübersichtlichen und ungenauen Modus der Spielfigur an und schaut ihr über die Schulter.

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Mario Tennis Open

Eine weitere Alternative eröffnet sich durch die Automatiktaste "X". Situationen, in denen sich Spieler einen Vorteil erkämpfen (meist schon nach dem ersten Return), werden vom Spiel durch einen farbigen Kreis auf dem Spielfeld gekennzeichnet. Läuft der Spieler in diesen hinein und drückt die Automatiktaste, wird ein besonders effizienter Spezialschlag ausgeführt, beispielsweise ein extra hoher Lob oder kurviger Slice. Mit Hilfe dieser Automatik lässt sich Mario Tennis Open problemlos durchspielen. Für Kenner der Serie dürfte der Titel sogar etwas zu leicht geraten sein.

Glücklicherweise sind in Mario Tennis Open aber auch Online-Mehrspieler-Matches möglich. In ihnen entfaltet das Spiel seine Komplexität. Während sich die CPU-Gegner nämlich immer an die farbig markierten Vorschläge für Spezialschläge halten und dadurch vorhersehbar sind, können Spieler im Online- oder VS-Modus überraschen, indem sie ihre Schläge selbst auswählen.

 
Video: Mario Tennis Open - Star Open Match

Ein besonderes Lob hat die Musik verdient. Gerade die Komposition für das Star Open Match und das Arrangement des Super Mario Galaxy Theme sind echte Ohrwürmer, motivieren und versprühen gute Laune. Die Internetseite Gamexplain bietet die Songs momentan auf Youtube an, einen eigenen Soundtrack verkauft Nintendo noch nicht.

Mario Tennis Open für den 3DS ist von der USK ab 0 Jahren freigegeben und kostet circa 40 Euro. Mit einem Spielmodul können bis zu vier Spieler im VS-Modus zusammen spielen. Jeder, der sein eigenes Modul hat, kann auf die eigenen personalisierten Charaktere zugreifen.

Fazit

Die plumpe Portierung von Mario Tennis für die Wii war eine pure Enttäuschung. Mit Mario Tennis Open für 3DS hat Nintendo aber alles richtig gemacht. Das herausragende Spielgefühl der bisherigen Serienteile wurde gelungen umgesetzt und die Steuerung ist zugänglicher, ohne an Komplexität zu verlieren. Die Einzelspielerduelle gegen die KI sind zwar etwas zu berechenbar und leicht, dafür bietet der neue Onlinemodus den idealen Ausgleich. Die Minispiele sind außerdem originell und recht knifflig. Bei der musikalischen Untermalung haben sich die Komponisten Motoi Sakuraba (Camelot) und Koji Kondo (Nintendo) selbst übertroffen und sogar mehr Ohrwürmer als im aktuellen Mario Kart 7 geschrieben.



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