Test Lost Planet 3: Aliens auf dem Eisplaneten

Zurück ins ewige Eis: In Lost Planet 3 muss der Spieler bösartige Aliens auf dem schon aus Teil 1 bekannten Eisplaneten bekämpfen - und nebenbei eine Verschwörung aufdecken, einen gefährlichen Konzern entlarven und sich mit Kampfrobotern seinen Weg bahnen.

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Artwork von Lost Planet 3
Artwork von Lost Planet 3 (Bild: Capcom)

Die Ereignisse von Lost Planet 3 sind zeitlich einige Jahrzehnte vor denen des ersten Teils angesiedelt. Der Spieler steuert Jim Peyton, einen Piloten, der seine Frau und die Erde zurücklässt, um auf dem gefährlichen Planeten E.D.N. III für seinen Arbeitgeber Nevec nach einer neuen Energiequelle zu suchen. Allerdings kommt alles anders als geplant: Peyton entdeckt schon bald geheime Forschungsanlagen und muss zudem feststellen, dass Nevec alles andere als hehre Ziele verfolgt. Zu allem Überfluss wimmelt E.D.N. III auch noch von bösartigen Kontrahenten - der baldige und fortan dauernde Griff zu den Waffen ist die Folge.

Inhalt:
  1. Test Lost Planet 3: Aliens auf dem Eisplaneten
  2. Betagte Grafik und das Fazit

Die Story bietet diverse Klischees, hat nichtsdestotrotz aber auch viele spannende Momente und einige Überraschungen zu bieten - sie ist einer der Hauptgründe, warum es lohnt, Lost Planet 3 bis zum Ende durchzuspielen. Das Gameplay hingegen wird schon bald sehr vorhersehbar. Immer wieder muss Peyton die gleichen Kontrahenten erlegen, vor allem die kleineren Akriden stellen sich ihm immer wieder in riesigen Mengen in den Weg. Im Grunde kann der Spieler in diesen Situationen blind den Feuerknopf betätigen - mehr als das permanente Geballer und das gelegentliche Aufsuchen von Deckungen ist kaum nötig, um der außerirdischen Brut Herr zu werden.

  • Lost Planet 3 (Bilder: Capcom)
  • Lost Planet 3
  • Lost Planet 3
  • Lost Planet 3
  • Lost Planet 3
  • Lost Planet 3
  • Lost Planet 3
Lost Planet 3 (Bilder: Capcom)

Je größer die Kontrahenten werden, desto fordernder allerdings sind auch die Kämpfe. Vor allem die mächtigen Endgegner sind teils gelungene Herausforderungen. Richtig gut wird es zudem immer dann, wenn Jim in seinen Kampfroboter steigt und im Mech aus der Ego-Perspektive auf die Akriden-Horden losgeht. Das tröstet auch über die optionalen Nebenaufträge hinweg, die oft wie eine künstliche Spielzeitverlängerung wirken; immer wieder müssen hier bereits bekannte Areale neu besucht werden.

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Betagte Grafik und das Fazit 
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