Test Logitech Powershell: Echte Tasten braucht das iPhone!

Konkurrenz für 3DS und PS Vita: Mit seiner Gaming-Schnittstelle für iOS macht Apple das iPhone zum fast vollwertigen Handheld. Der Powershell von Logitech ist ein typisches Gamepad dafür - wir haben es ausprobiert.

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Powershell mit iPhone
Powershell mit iPhone (Bild: Logitech)

Über 50 Millionen iPhones hat Apple allein im vergangenen Geschäftsquartal verkauft - eine gigantische Hardwarebasis für viele tolle Spiele. Und tatsächlich sind Angry Birds und Candy Crush Saga längst ein Massenphänomen, auch, weil sie ganz einfach per Touchscreen zu bedienen sind.

Inhalt:
  1. Test Logitech Powershell: Echte Tasten braucht das iPhone!
  2. 120 Spiele und ein Fazit

Aber es gibt auch andere Arten von Spielen. Etwa Actiontitel wie Call of Duty Strike, GTA San Andreas oder Tomb Raider, die eine vergleichsweise komplexe Steuerung im Raum erfordern. Das funktioniert mit einem virtuellen Gamepad oder dem Drehen des ganzen Smartphones zwar so einigermaßen - aber von der Präzision und dem Komfort eines dezidierten Handhelds ist das Spielgefühl weit entfernt.

Um den Herstellern von Peripheriegeräten die Entwicklung externer Gamepads zu erleichtern, hat Apple deshalb zusammen mit iOS 7 einen Standard namens MFi veröffentlicht - das Kürzel steht für "Made for iPhone". Einer dieser Zubehörcontroller ist der Powershell von Logitech, andere stammen von Herstellern wie Steel Series und Moga.

Typisch für MFi: Das iPhone befindet sich in der Mitte des Gamepads, der gesamte Touchscreen und alle wichtigen Knöpfe sind also weiterhin zugänglich. Der Powershell verwendet den Lightning-Connector, was auch bedeutet, dass er nur mit dem iPhone 5, iPhone 5S, iPhone 5C und dem iPod Touch der fünften Generation funktioniert.

iPhone fest in das Gamepad drücken

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Um Smartphone und Powershell zu verbinden, wird das Telefon auf den absichtlich beweglich angebrachten Connector gesteckt und dann in den Powershell gedrückt. Dort sitzt das iPhone dann zwar ohne weitere Arretierung, aber trotzdem ziemlich fest. Kratzer oder sonstige Schäden haben wir trotz mehrfachen Hineinsetzens und Herausdrückens - was durch die für Kamera und Blitz ausgesparte Öffnung an der Unterseite erfolgt - an unserem Testgerät nicht festgestellt.

Der Powershell verfügt über ein analoges D-Pad, so dass die Druckstärke eine Rolle spielt, etwa beim Beschleunigen in einem Rennspiel. Dazu kommen vier mit farbigen Buchstaben markierte Knöpfe und zwei lange Schultertasten.

Aus ergonomischer Sicht ist das Gerät durchwachsen. Die Schultertasten sind prima angelegt, und auch die vier Buchstabentasten machen einen recht gelungenen Eindruck. Größter Kritikpunkt ist das D-Pad, das zu klein und zu ungenau ist - schon eine simple Richtungsangabe in einem Spiel wie GTA oder Bastion bereitet damit wenig Spaß.

Mit einem kleinen Schieberegler soll sich der obere Ein/Aus-Schalter des iPhones bedienen lassen, was allerdings nicht richtig funktioniert, weil er zu weich ist und zu viel Spiel hat. Ebenfalls nicht optimal gelöst ist eine Art langer Schacht, über den eine mitgelieferte und etwas wabbelige Kopfhörerstecker-Adapter-Verlängerung an das Smartphone geführt wird - das ist aber schon Jammern auf hohem Niveau, denn nach ein paar Sekunden Rumfriemelei ist dieses Problemchen fast immer gelöst.

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120 Spiele und ein Fazit 
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Anonymer Nutzer 25. Feb 2014

Nicht jeder, der Treiber bzw die App von dem Controller muß das auch unterstützen Die...

Anonymer Nutzer 24. Feb 2014

mein Tipp für Arme den hier: http://www.ebay.de/itm/Bluetooth-GamePad-Controller-for...

Anonymer Nutzer 24. Feb 2014

dadurch das er zertfiziert ist erwarte ich von Apple nichts anderes als das er mehr...

Anonymer Nutzer 22. Feb 2014

Warum hast du das Gamepad gekauft? Weil es sich im Internet ganz anders angefühlt hat...

Anonymer Nutzer 22. Feb 2014

Nein,das geht schon noch klar.



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