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Das neue LG L40
Das neue LG L40 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Flüssig laufendes System dank Android 4.4.2

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Die Hardware-Schonkost des L40 macht das kleine Smartphone mit der Software wieder wett: Das Gerät wird mit der aktuellen Android-Version 4.4.2 ausgeliefert und gehört damit zu einer Minderheit unter den sehr preiswerten Einsteigergeräten. Diese werden meist mit veralteten Android-Varianten auf den Markt gebracht und erhalten nur in seltenen Fällen ein Update. Dementsprechend laufen sie oft nicht flüssig in den Menüs, es kommt zu Wartezeiten beim App-Start.

  • Das LG L40 hat einen 3,5 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren arbeitet ein Dual-Core-Prozessor von Snapdragon. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat 3 Megapixel und eignet sich höchstens für Schnappschüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der wechselbare Akku schafft es, das Smartphone bei der Betrachtung eines 1.080p-kodierten Videos 3,5 Stunden lang mit Strom zu versorgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • LG liefert das L40 mit Android in der aktuellen Version 4.4.2 aus, worüber eine eigene Benutzeroberfläche installiert. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zusätzlich gibt es mit Easy Home einen vereinfachten Startbildschirm, der an das Bedienfeld eines Handys erinnert. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der Funktion Quickmemo kann der Nutzer im aktuellen Bildschirm Notizen machen und ihn anschließend speichern. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
Im Inneren arbeitet ein Dual-Core-Prozessor von Snapdragon. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das L40 profitiert nicht nur von den Bugfixes von Android 4.4.2, hier zeigt sich die von Google für schwächer ausgestattete Smartphones versprochene Leistungsfähigkeit der aktuellen Android-Version merklich. Wir können trotz Dual-Core-SoC und geringem Arbeitsspeicher ohne nennenswerte Ruckler durch die Menüs scrollen, Apps starten mit einer für diese Preisklasse absolut akzeptablen Verzögerung. Auch der Stock-Browser zeigt Internetseiten weitgehend ruckelfrei an. Für anspruchsvollere Spiele eignet sich das L40 aufgrund der mangelnden Leistungsfähigkeit natürlich weniger, einfache Spiele wie Angry Birds laufen allerdings problemlos. Bei mehreren geöffneten Apps verlangsamt sich das System etwas.

Knock On und Knock Code

LG installiert auch auf dem L40 seine eigene Nutzeroberfläche. Diese beinhaltet nicht alle Funktionen , die größeren Geräte haben, einige Extras sind aber dabei. So kann der Nutzer auch beim L40 mit einer Wischgeste von unten in den Bildschirm hinein den Quickmemo-Modus aufrufen. Hier können direkt auf dem aktuell sichtbaren Bildschirm Notizen und Zeichnungen gemacht und gespeichert werden - praktisch beispielsweise für schnelle Wegbeschreibungen. Die Multitasking-Funktion des G Pad 8.3 ist hingegen nicht installiert, ebenso wenig der Multi-Window-Modus Q-Slide - dieser würde auf dem kleinen Display des L40 aber auch wenig Sinn ergeben.

Mit dabei ist allerdings die von LG als Knock On bezeichnete Möglichkeit, das Smartphone per Doppeltipp auf das Display aus dem Ruhezustand zu wecken. Ebenfalls integriert ist die Variante Knock Code: Damit kann der Nutzer durch die Eingabe eines vorher festgelegten Klopfmusters das Smartphone entsperren und direkt vom Standby-Modus in den Startbildschirm wechseln. Für den Klopf-Code stehen vier Quadranten zur Verfügung, die Entsperrmuster können maximal acht Klopfer beinhalten.

Handy-Oberfläche für Umsteiger

Das L40 eignet sich laut LG als Smartphone auch für Nutzer, die bisher ausschließlich Feature-Phones, also einfache Handys, verwendet haben. Dafür spricht zum einen der niedrige Preis, zum anderen hat LG seinen Handy-ähnlichen Launcher namens Easy Home installiert. Aktiviert der Nutzer diesen über das Einstellungsmenü, wird der Startbildschirm durch eine Oberfläche ersetzt, die der eines Handys stark ähnelt. Dieser Modus war bereits bei vorigen LG-Smartphones installiert.

Der Startbildschirm wird von einem Tastenfeld dominiert, über das der Nutzer direkt Nummern wählen kann. Im oberen Bereich ist ein Wetter-Widget integriert, direkt darunter befinden sich Schnellwahltasten. Mit diesen können Funktionen wie die Kamera, die E-Mail-App oder andere, frei wählbare Programme ausgewählt werden. Wischt der Nutzer den Easy-Home-Bildschirm nach links, steht ihm ein abgespeckter Startbildschirm zur Verfügung. Hier können weitere Apps abgelegt werden, Widgets jedoch nicht. Für unerfahrene Nutzer wie Kinder oder Anwender, denen die Standardoberfläche von Android zu unübersichtlich ist, eignet sich Easy Home sehr gut. Zusammen mit dem niedrigen Preis und der geringen Größe können wir uns das L40 gut als Handy-Ersatz vorstellen.

 Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munterAkku-Laufzeit und Benchmarks 

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Gol D. Ace 06. Mai 2014

Ebenfalls zufriedener Käufer hier. Auch wenn ich gleich gekillt werde wenn ich das...

wire-less 21. Apr 2014

Miese Ausstattung ist relativ. Das Teil ist doch "vernünftig" ausgestattet. Solange es...

schipplock 20. Apr 2014

Hi, es sind 1.5GB, die du zur Verfuegung hast. Immer noch wenig, aber wenn du die MP3...

der kleine boss 19. Apr 2014

Hauptsächliches Problem ist der geringe ROM und die Treiberunterstützung der...

war10ck 17. Apr 2014

Selbst wenn es ein 5S-Apfel zum halben Preis gäbe, das ist doch keine Alternative wenn...



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