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Test Leo's Fortune: Fellknäuel mit Schnauzer

Ein Fellknäuel wird zur Konkurrenz für Rayman und Sonic: Leo heißt der Held in Leo's Fortune, einem der bislang besten Plattformspiele für iOS, das wunderschöne Welten mit einfach zu steuernder, aber schwer zu meisternder Action kombiniert.

Artikel veröffentlicht am ,
Leo's Fortune
Leo's Fortune (Bild: 1337 & Senri)

Modemagazine und hippe Designer reden schon länger das Comeback des Schnauzers herbei - aber vielleicht verhilft erst ein Computerspiel der "Rotzbremse" zum Erfolg. Sie klebt auf Leo, dem Helden in Leo's Fortune, einem Actionspiel für iOS. Dessen Steuerung ist denkbar einfach: Mit dem linken Daumen auf dem Touchscreen wird Leo nach links oder rechts bewegt, mit dem rechten Daumen wird er durch eine Wischbewegung nach oben aufgeplustert und kann so springen oder schweben. Bei einem Wisch nach unten schlägt er mit voller Wucht auf den Boden auf.

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In fünf Welten mit insgesamt 24 Levels gilt es, das Fellknäuel heil zum Zielpunkt zu bringen - was angesichts der zahlreichen Fallen ein schwieriges Unterfangen ist. Leo kann in Abgründe stürzen, auf spitze Speere fallen, von Sägeblättern eingezwängt werden und viele andere Tode sterben. Auch sonst ist seine Welt eine echte Herausforderung: Plattformen drehen sich, der Boden unter den Füßen bricht weg. Der Schwierigkeitsgrad steigt schnell an, gutes Timing und schnelle Reaktionen sind gefragt.

  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
  • Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)
Leo's Fortune (Screenshots: Golem.de)

Looping-Passagen wollen mit dem richtigen Schwung genommen werden: Hier erinnert Leo's Fortune an den Geschwindigkeitsrausch aus Sonic. An anderer Stelle ist aber auch Knobelarbeit gefragt. Schalter müssen durch Aufplustern gedrückt oder Hebel umgelegt werden, um neue Wege freizuschalten. Ebenso gilt es, Gegenstände zu bewegen und etwa schwere Steine gekonnt mit einer Schleuder so zu platzieren, dass sie einen Hebemechanismus auslösen.

Im Spielverlauf kommen immer neue Ideen hinzu: Eine Passage wird im kleinen Wagen absolviert, oder es gilt, auf einem fahrenden Zug Hindernisse zu überspringen, ohne an Signalschildern hängen zu bleiben. Alle diese Ideen sind aus anderen Jump-and-Run- und Plattform-Spielen bekannt, werden hier aber so geschickt aneinandergereiht, dass Leo's Fortune wie ein "Best of" des Genres wirkt.

Neben dem Gameplay stimmt auch die Präsentation: Die Level stecken voller kleiner Details, Optik und Sound sind sehr stilvoll umgesetzt. Das häufig formulierte Prädikat "Konsolen-Qualität" ist hier voll und ganz zutreffend. Hinzu kommen schöne Zwischensequenzen, die die alles andere als notwendige, aber liebevoll dargestellte Hintergrundgeschichte um einen von Leo gejagten Golddieb voranbringen.

Das Spiel stammt von den schwedischen Indie-Entwicklern 1337 & Senri, die zuvor bereits Devil's Attorney und Dark Nebula veröffentlicht haben. Der Titel ist für iPhone, iPad und iPod Touch bei iTunes verfügbar, benötigt mindestens iOS 7.0 und kostet 4,49 Euro. Eine Android-Umsetzung soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Fazit

Charmant, fordernd, wunderschön: Leo hat das Zeug dazu, sich langfristig als Spieleheld in der Tradition von Rayman und Co zu etablieren. Leo's Fortune kombiniert hervorragende Spielbarkeit mit toller Optik, zahllosen Ideen und anspruchsvollem, aber immer fairem Level-Design. Ähnlich gute Plattformtitel gibt es auf iOS nur wenige.



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Sander Cohen 03. Mai 2014

Na vielleicht noch WindowsPhone, aber dann ist auch gut :D

EpicLPer 02. Mai 2014

Also ich muss sagen dass mir der Stil ziemlich gut gefällt! Erinnert vom Aussehen her...

Sander Cohen 01. Mai 2014

Finde die Steuerung ehrlich gesagt, nicht so gelungen. Weder "Touch" noch "Tasten" sind...

Dadie 01. Mai 2014

Dabei sieht das Spiel doch eigentlich ganz witzig aus. Weiß jetzt nicht wieso man die...


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