Test KOTOR für iPad: Sternenkriegsklassiker für unterwegs

Das Star-Wars-Rollenspiel Knights of the Old Republic ist ab sofort auch für iPad erhältlich. Golem.de hat ausprobiert, ob die Touchscreen-Steuerung ausreichend gut für mobile Jedi-Ritter ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Star Wars: Knights of the Old Republic
Artwork von Star Wars: Knights of the Old Republic (Bild: Electronic Arts)

Fast zehn Jahre ist es hier, dass Lucas Arts das von Bioware entwickelte Knights of the Old Republic veröffentlicht hat. Erst für die Xbox, dann für Windows-PC und etwas später für Mac OS. Jetzt gibt es den Klassiker auch für das iPad. Inhaltliche Neuerungen enthält die von Aspyr programmierte Umsetzung nicht, aber die Steuerung wurde vollständig an Touchscreen-Eingaben angepasst.

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Der problematischte Teil bei Spieleumsetzungen für Tablets ist meist die Bewegungssteuerung. Hier hat sich Aspyr für ein System entschieden, bei dem wir erst mit seitlichen Wischbewegungen auswählen müssen, in welche Richtung die Hauptfigur läuft, und sie dann mit einem Nach-oben-Fingerschnipp vorwärts, oder mit einem Nach-unten-Schnipp zu uns laufen lassen. Das funktioniert in großen Gebieten ziemlich gut, in verwinkelten Gängen hingegen müssen wir häufig die Kamera nachjustieren, damit wir nicht ständig gegen Wände laufen. Praktisch: In vielen Fällen können wir auch einfach etwa auf eine Tür doppeltippen, damit der Held dorthin rennt und sie auch gleich öffnet.

  • Zum Spielbeginn erstellen wir einen Charakter. (Bilder: Golem.de)
  • In Gesprächen wählen wir unsere Antwort über die Schalter rechts oben am Bildschirmrand.
  • Die Hilfefunktion erklärt die wichtigsten Tasten auf dem Hauptbildschirm.
  • Fast wie auf Konsole und PC: Der Charakterbildschirm.
  • Das Kampfsystem funktioniert dank Pause-Taste auch unterwegs sehr gut.
Zum Spielbeginn erstellen wir einen Charakter. (Bilder: Golem.de)

Sobald in unserer Nähe ein Feind auftaucht, wechselt das Programm in den Kampfmodus und legt erst einmal eine Pause ein. In der wählen wir unsere Waffe und nehmen den ersten der Gegner ins Visier - in den meisten Fällen bedeutet das aber nur, die vom Spiel vorgenommenen Standardvorgaben zu bestätigen. Dann führt unser Held auf dem Bildschirm die Aktionen aus, bis entweder er oder die Opponenten tot sind.

Während der Gefechte können wir jederzeit auf Pause drücken, um neue Befehle zu geben, die Waffen zu wechseln oder einen Machtzauber auszuführen. Das Ganze funktioniert hervorragend - bis auf einige größere Gefechte sind wir fast zu schnell durch die Kämpfe gekommen. Außerhalb der Scharmützel können wir den Spielstand übrigens jederzeit mit einem Antippen einer am Bildschirmrand sichtbaren virtuellen Taste speichern, zusätzlich legt das Programm Autosaves an.

Vor 4.000 Jahren...

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Am Rest des Spiels hat sich, wie bereits erwähnt, wenig geändert. Die Handlung spielt erneut rund 4.000 Jahre vor Star Wars: Episode 4 und dreht sich um den Kampf gegen einen mysteriösen Sith namens Darth Malak. Spieler treten als weiblicher oder männlicher Soldat, Schurke oder Späher an und sammeln im Spielverlauf nicht nur allerlei Spezialfähigkeiten und Hightech-Gadgets, sondern vor allem ein Team an Gruppenmitgliedern um sich; der Golem.de-Test von 2003 verrät mehr.

KOTOR für das iPad kostet rund 9 Euro. Der Download schlägt mit 1,98 GByte zu Buche - allerdings muss etwas mehr als das Doppelte an Platz auf dem iPad zur Verfügung stehen, damit sich das Spiel aus dem Apple Store herunterladen und installieren lässt. Eine mit der deutschen Sprachausgabe unterlegte Version gibt es nicht. Weil iOS 6 Mindestvoraussetzung ist, müssen angehende Sternenkrieger mindestens ein iPad 2 besitzen. Die USK hatte der inhaltsgleichen Originalversion eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erteilt.

Fazit

Wer Knight of the Old Republic schon immer mal (erneut) spielen wollte und ein iPad besitzt, sollte dieser neuen Version ruhig eine Chance geben. Die Steuerung in den Kämpfen funktioniert richtig gut, die Bedienung der Menüs ebenfalls. Nur das Bewegen der Figuren finden wir nicht ganz gelungen. Eine echte Strapaze fürs Nervenkostüm ist das Herumlaufen zwar nicht, aber wir hätten es besser gefunden, wenn wir einfach die Stelle am Boden antippen müssten, zu der unser Held laufen soll - andere Spiele kriegen das ganz gut hin. Alles in allem: Schön, dass der Klassiker KOTOR nun auch für diese mobile Plattform zu haben ist. Noch schöner wäre es, wenn bald eine Umsetzung für Android folgt.

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tilmank 03. Jun 2013

Bisher das einzige, das mir wirklich Spaß gemacht hat :D Den zweiten Teil fand ich...

tilmank 03. Jun 2013

Dann spiel's halt ungepatcht^^

tilmank 03. Jun 2013

Habe mir beide sogar gekauft, und mit Abstürzen hatte ich keine Probleme - auch...

Anonymer Nutzer 31. Mai 2013

Und auch eine Android Version.



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