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Ein hitziger Kampf, trotz Eiszauberei
Ein hitziger Kampf, trotz Eiszauberei (Bild: Golem.de)

Flexible Heldenschule

Im Gegensatz zur linearen Geschichte bietet die Charakterentwicklung in Reckoning viel Freiheit. Spieler legen sich anfangs nicht auf eine einzige Klasse fest, sondern können ihren Helden bei jedem Stufenaufstieg beliebig weiterbilden. Der Besuch bestimmter NPCs ermöglicht sogar die Neuverteilung aller bereits eingesetzten Fähigkeitenpunkte. Die Fertigkeitenbäume der drei Grundkategorien Zauberkraft, Raffinesse und Macht laden mit interessanten Kombinationsmöglichkeiten zum Experimentieren ein.

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  • Kingdoms of Amalur: Reckoning (Screenshot: Golem.de)
  • Kingdoms of Amalur: Reckoning (Screenshot: Golem.de)
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Kingdoms of Amalur: Reckoning (Screenshot: Golem.de)

Waffen und Rüstungsteile sind schon im Spielmenü am Charakter zu sehen, wenn er sie angezogen hat. Fast jeder besiegte Gegner lässt Gold und Gegenstände fallen, die Spieler beim Aufheben mit der aktuellen Ausrüstung komfortabel vergleichen können. Insgesamt hätte das Menü des Spiels übersichtlicher sein dürfen, die dort integrierte Plunderkiste ist trotzdem eine nette Idee. Dorthin verschieben Spieler alles, was sie selber nicht brauchen und zerstören oder verkaufen wollen.

Das Echtzeit-Kampfsystem von Reckoning erinnert eher an Beat'em Ups als an andere Rollenspiele. Die direkte Steuerung ermöglicht Kombos aus unterschiedlichen Waffen und Zaubern. Die funktionieren sehr gut, sind einfach durchführbar und werden spektakulär dargestellt. Dank seiner flüssigen Animationen schlägt Kingdoms of Amalur in diesem Bereich sogar Skyrim, dessen Spielfiguren im Kampf oft unfreiwillig komisch aussehen.

Die taktischen Möglichkeiten des Kampfsystems muss der Spieler aber nur selten ausreizen. Standardangriffe mit starken Waffen und gekonntes Ausweichen führen in der Regel zum Erfolg. Ein besonders mächtiger Spezialangriff, der durch getötete Gegner aufgeladen wird, bleibt deswegen häufig ungenutzt. Mit ihm verlangsamt der Spieler Feinde und gewinnt zusätzliche Erfahrungspunkte, wenn er wiederholt eine kurzzeitig eingeblendete Taste drückt.

Reckoning ist ab dem 9. Februar 2012 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Die PC-Fassung kostet rund 50 Euro, die Konsolenversionen sind für knapp 60 Euro zu haben. Die beim Onlineportal Origin für PC erhältliche Downloadversion und die im Laden erhältliche Fassung müssen aus Kopierschutzgründen bei Origin freigeschaltet werden. Die bei Steam verfügbare Downloadversion muss der Spieler nur bei Steam angemeldet haben. Hierzulande erscheint das Programm vollständig lokalisiert, aber ohne inhaltliche Schnitte. Die USK hat eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt.

Fazit

Kingdoms of Amalur: Reckoning wirkt die meiste Zeit nicht wie eine Einführung, sondern als wäre es bereits das MMO "Copernicus", an dem 38 Studios gerade arbeiten.

Ohne Multiplayermodus ist die Welt aber zu leblos: Weil die Handlung für einen Solotitel nicht packend genug erzählt wird, läuft der Spieler häufig gelangweilt durch grafisch eher schlicht präsentierte Fantasy-Kulissen. Die Dialoge sind mit ungewöhnlich klingenden Namen und vielen Informationen gefüllt, nicht aber mit spannenden Geschichten.

Das direkte Kampfsystem ist dagegen ein großer Pluspunkt. In keinem anderen aktuellen Rollenspiel schlagen, schießen und zaubern Spieler so dynamisch wie in Kingdoms of Amalur: Reckoning.

 Test Kingdoms of Amalur Reckoning: MMO-Welt ohne Onlinemodus

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LH 08. Feb 2012

Sind es auch, alles andere sind unbewiesene Gerüchte.

Anonymer Nutzer 08. Feb 2012

Das mit Tor meinst du doch nicht im ernst ? Es hat tolle Grafik dann höhrt es aber auf...



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