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Artwork von Killzone Shadow Fall
Artwork von Killzone Shadow Fall (Bild: Sony)

Test Killzone Shadow Fall: Bling-bling und Bum-bum an der Mauer

Schicke Lichteffekte und spektakuläre Landschaften, aber auch eintönige und stellenweise nervige Shooter-Action: Das als Starttitel für die Playstation 4 verfügbare Killzone Shadow Fall hat nicht das Zeug zum Systemseller.

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Einige der Eigenheiten der Killzone-Reihe sind seit jeher die merkwürdig vagen Anspielungen auf die deutsche Historie. Etwa das Auftreten, Verhalten und die Uniformen des außerirdischen Volks Helghast, die an Wehrmacht und Geheimpolizei erinnern. Auch in ihrem jüngsten, von Guerrilla Games als Starttitel für die Playstation 4 erhältlichen Killzone Shadow Fall spielen viele Elemente seltsam vage auf die deutsche Geschichte an. Allerdings an eine andere Epoche: Diesmal geht es um eine Mauer, die Menschen voneinander und sogar eine ganze Welt trennt.

Das riesige Bauwerk steht auf dem Planeten Vekta. Dessen Bewohner haben im Vorgänger die Heimatwelt der Helghast zerstört, also gewähren sie den nach wie vor tödlich verfeindeten Überlebenden Asyl und schützen sich selbst durch besagte Mauer. Sehr viel besser als dieser seltsam konstruierte Plot ist auch der Rest der Handlung nicht. Der Spieler steuert einen Mann namens Lucas Kellan, dessen Vater einst bei einem Fluchtversuch über die Grenze getötet wurde, und der nun im Auftrag der Vektaner als Agent arbeitet - um dann herauszufinden, dass auch seine eigenen Leute zu finsteren Taten in der Lage sind.

Shadow Fall gibt sich zumindest anfangs viel Mühe, den Spieler in halbwegs offene Umgebungen zu versetzen. Im ersten Abschnitt der eigentlichen Kampagne ist Agent Lucas in einem hübschen Waldgebiet unterwegs, das direkt neben einem riesigen Gebäude und einem Wasserfall liegt. Er kann sich hinter Bäumen verstecken und zumindest ein Stück weit selbst bestimmen, ob er den direkten Weg nimmt oder doch versucht, sich an einer Helghast-Ansammlung vorbeizuschleichen. Später geht es dann in sehr düstere Innenräume - sehr schön sind die Gebiete nicht umgesetzt, außerdem wiederholen sich die Details in den dann linearen Levels oft.

Eine kleine Besonderheit ist eine Drohne, auf die Lucas kurz nach dem Start Zugriff erhält. Der fliegende Roboter greift auf Befehl Feinde an, überlädt mit einem elektrischen Impuls ihre Schilde oder schützt Lucas mit einem Schild. An bestimmten Stellen kann sie ein Seil spannen, damit der Spieler etwa über einen Abgrund gelangt. Vor allem aber kann sie Lucas mit einem Adrenalinstoß wiederbeleben, wenn der ins Gras gebissen hat. Dauerhaft kaputtgehen kann die Drohne nicht - sobald sie selbst zu viele Treffer eingesteckt hat, verschwindet sie und erholt sich dann allmählich wieder.

Ohne zumindest einen gelegentlichen Adrenalinstoß dürften übrigens auch erfahrene Spieler kaum durch die Kampagnen von Shadow Fall gelangen. Immer wieder tauchen Gegner scheinbar aus dem Nichts auf, oder sie lauern irgendwo im Dickicht und treffen selbst auf größere Entfernungen mit fast immer tödlicher Präzision.

Das ist schon ärgerlich genug, wird aber durch das Checkpoint-System auch nicht besser: Mit etwas Pech speichert das Spiel, wenn die Lebenspunkte oder Munitionsvorräte schon aufgebracht sind, außerdem muss man immer wieder mal längere Passagen erneut absolvieren.

Multiplayer und Fazit 

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tunnelblick 03. Dez 2013

ja, so liest jeder etwas anderes aus spiele-tests. was er genau an der ps4 nicht mag...

william_w 03. Dez 2013

Kann im Menü zwischen Deutsch und Englisch umgeschalten werden. Einfach den "Options...

tunnelblick 03. Dez 2013

naja, eine menge sagen aber was anderes. eben. es ist zu wenig für einen system-seller...

hmmm 03. Dez 2013

KZ 3 ist meiner Meinung nach blosser Durchschnitt und schlechter als z.B ein Crysis 3.

Rei 02. Dez 2013

Sie haben Teil drei wohl nicht gespielt, oder nie zu ende gespielt. Denn wenn ja...



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