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Der Director aus Jazzpunk
Der Director aus Jazzpunk (Bild: Golem.de)

Test Jazzpunk: Ein Freizeitpark aus Irrsinn

Der Director aus Jazzpunk
Der Director aus Jazzpunk (Bild: Golem.de)

Im Comedy-Adventure Jazzpunk steht die Erzählung im Vordergrund. Golem.de klärt im Test, ob das Spiel mit seinem kruden Humor einen Volltreffer landet.

Ohne ersichtlichen Grund liegt sie im ersten Level von Jazzpunk herum: eine Schachtel Pizza. Erfüllt von Hunger und Neugierde öffnen wir die Schachtel. Doch statt etwas Essbarem finden wir bloß ein kleines Display, eingelassen in den Deckel des Kartons, sowie ein digitales Zahlenpad auf ein paar Pixeln, die zufällig einer Pizza ähneln, aber selbst für die Spielfigur ungenießbar sein dürften. Zaghaft klicken wir erneut auf den Karton und werden in das Display gesogen - nur um uns kurz darauf in einer Welt wiederzufinden, in der vom Boden bis zu den Bäumen alles aus Pizza besteht.

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Nach einigen Zombie-Angriffen finden wir in der Ferne einen sicheren Unterschlupf: eine Holzhütte. In ihr sticht lediglich eine Schreibmaschine auf einem einzelnen Tisch hervor. Auf dem Papier folgende Worte: "All pizza and no pizza makes pizza a pizza." Ein Satz, der in seiner Simplizität nicht nur René Magrittes Beziehung zwischen Objekt und seiner Bezeichnung infrage stellt, sondern auch Stanley Kubricks filmisches Meisterwerk "The Shining" zitiert, in dem der ähnliche Satz "All work and no play makes Jack a dull boy" eine zentrale Rolle spielt. Kluge Parodien, aber teils auch absurd alberne Wortwitze - das sind die Stärken von Jazzpunk.

  • Das Intro von Jazzpunk strahlt in Neon-Farben. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Für den Director erledigen wir diverse Missionen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Mit Pizzaschneider und Schaufel erledigen wir Zombies und finden Unterschlupf in einer Pizza-Hütte. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Humor ist die große Stärke von Jazzpunk. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Jazzpunk lässt sich immer wieder zu IT-Witzen hinreißen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Hier sollte man besser keine Pommes bestellen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Minispiele wie Frogger lockern die Entdeckungstour auf. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nicht nett: Beim Kinobesuch nerven wir unsere Mitmenschen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Gegenstände können von allen Seiten näher inspiziert werden. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nach jeder Hauptmission entspannen wir uns kurz am Teich. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
Mit Pizzaschneider und Schaufel erledigen wir Zombies und finden Unterschlupf in einer Pizza-Hütte. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)

Das beginnt bei solch einfachen Dingen wie den Figuren, die statt Augen und Mund zwei Spiegeleier und Bacon als Platzhalter im Gesicht spazieren tragen. Oder dem Imbiss "Fission Chips", in dem der Spieler ohne Geigerzähler lieber keine Mantaplatte bestellen sollte.

Jazzpunk ist vor allem mutig genug, kulturelle, belanglose oder umstrittene Themen aufs Korn zu nehmen: egal ob Musik, Rasse, Klassengesellschaft, Film, Berufe oder beliebte Kaffee-Franchise-Unternehmen. Manchmal passiert das durch kleine Geschichten in der Geschichte, manchmal nur durch einen kurzen Gesprächsfetzen, den der Spieler beim Durchforsten der Welt aufschnappt. So sitzt auch jeder IT-Joke an der richtigen Stelle und ein Schmunzeln lässt sich trotz der Simplizität von "Do I look Fat32?" oder "Let's grab a byte to eat" kaum unterdrücken.

  • Das Intro von Jazzpunk strahlt in Neon-Farben. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Für den Director erledigen wir diverse Missionen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Mit Pizzaschneider und Schaufel erledigen wir Zombies und finden Unterschlupf in einer Pizza-Hütte. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Humor ist die große Stärke von Jazzpunk. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Jazzpunk lässt sich immer wieder zu IT-Witzen hinreißen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Hier sollte man besser keine Pommes bestellen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Minispiele wie Frogger lockern die Entdeckungstour auf. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nicht nett: Beim Kinobesuch nerven wir unsere Mitmenschen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Gegenstände können von allen Seiten näher inspiziert werden. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nach jeder Hauptmission entspannen wir uns kurz am Teich. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
Jazzpunk lässt sich immer wieder zu IT-Witzen hinreißen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)

Jazzpunk bedient somit vor allem Spieler mit einem Faible für Popkultur und Filmklassiker: Wer die Anspielungen nicht nur findet, sondern auch versteht, wird wesentlich mehr Spaß haben als jemand, der noch nie in seinem Leben Hot Shots! oder Die Nackte Kanone gesehen hat.

Viele Nebenmissionen und Fazit 

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Prypjat 17. Feb 2014

2 mal? Ist das Lizenztechnisch überhauüt vertretbar? Nicht das es da noch Ärger gibt. ;)

ggggggggggg 17. Feb 2014

und ist dabei sogar noch günstiger. Viele würden sogar bei gleicher Menge lieber das Bier...



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