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Viele Nebenmissionen und Fazit

Während Jazzpunk grob der Geschichte eines Agententhrillers folgt, in der der Spieler regelmäßig Aufgaben für den obskuren Director erfüllt oder Nebenmissionen annimmt, bleibt der Reiz des Spiels doch bei der puren Entdeckung von Nebenquests und witzigen Kleinigkeiten. Dieser sekundären Aufgabe geht der Spieler in der Egoperspektive mit Blick auf unterschiedliche Oberwelten im simplen Pop-Art-Look etwa zwei Stunden lang nach.

  • Das Intro von Jazzpunk strahlt in Neon-Farben. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Für den Director erledigen wir diverse Missionen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Mit Pizzaschneider und Schaufel erledigen wir Zombies und finden Unterschlupf in einer Pizza-Hütte. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Humor ist die große Stärke von Jazzpunk. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Jazzpunk lässt sich immer wieder zu IT-Witzen hinreißen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Hier sollte man besser keine Pommes bestellen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Minispiele wie Frogger lockern die Entdeckungstour auf. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nicht nett: Beim Kinobesuch nerven wir unsere Mitmenschen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Gegenstände können von allen Seiten näher inspiziert werden. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nach jeder Hauptmission entspannen wir uns kurz am Teich. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
Für den Director erledigen wir diverse Missionen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
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Die Steuerung ist simpel: laufen, springen und mit der Maus auf jeden Mülleimer, jede Tür und jeden auf der Straße spazierenden Sexroboter klicken. Mal dem abstrakten Gebrabbel eines Saxophonisten lauschen, mal im Kino Pfeife rauchen und dem Vordermann den Rauch entgegenpusten.

Einige Interaktionen schalten zudem befriedigend aufgebaute, aber stets hervorragend zur Szene passende Minispielchen frei: Auf einem PC im russischen Konsulat lässt sich Space Invaders spielen, während ein Frosch mit Laptop das Wifi-Passwort von "Starbux" nur dann findet, wenn der Spieler eine kurze Runde Frogger erfolgreich bewältigt. Das ergibt ein spielbares Sammelsurium aus Quatsch, welches das zuletzt so erfolgreiche Genre der Explorationsspiele um den wohl bis dato humorvollsten, aber gleichzeitig auch geschmacklich schwierigsten Eintrag ergänzt.

  • Das Intro von Jazzpunk strahlt in Neon-Farben. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Für den Director erledigen wir diverse Missionen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Mit Pizzaschneider und Schaufel erledigen wir Zombies und finden Unterschlupf in einer Pizza-Hütte. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Humor ist die große Stärke von Jazzpunk. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Jazzpunk lässt sich immer wieder zu IT-Witzen hinreißen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Hier sollte man besser keine Pommes bestellen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Minispiele wie Frogger lockern die Entdeckungstour auf. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nicht nett: Beim Kinobesuch nerven wir unsere Mitmenschen. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Gegenstände können von allen Seiten näher inspiziert werden. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
  • Nach jeder Hauptmission entspannen wir uns kurz am Teich. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)
Das Intro von Jazzpunk strahlt in Neon-Farben. (Foto: Kristin Knillmann/Golem.de)

Jazzpunk ist seit dem 7. Februar 2014 als Download für Windows-PC erhältlich und kostet rund 14 Euro. Wer kein Englisch beherrscht, wird hier aufgeschmissen sein. Das Spiel ist nicht in deutscher Sprache erhältlich, eine Übersetzung würde wohl auch viele nur schwer zu lokalisierende Anspielungen unwirksam machen.

Fazit

Jazzpunk ist gleichermaßen Jazz wie Punk: Es spielt sehr gut mit wenig eingängigen Referenzen und pfeift darauf, von jedem verstanden zu werden.

Wer es versteht, wird für einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden viel zu lachen haben - sich nach dem Abspann aber doch nicht ganz zufrieden fühlen. Denn der Irrsinn hat durchaus Charme, passiert aber stellenweise einfach zu plötzlich, um richtig wahrgenommen zu werden. Ein erneuter Durchgang mag Abhilfe schaffen und auch das letzte Geheimnis lüften.

Immerhin darf der Spieler jedes Detail noch selbst entdecken, statt mit Kamerafahrten oder Hinweisen auf einen möglichen Kalauer hingewiesen zu werden. Dies befriedigt jedoch nicht das Bedürfnis nach etwas mehr als ein paar intelligenten Zitaten in dem absurden Vergnügungspark von Jazzpunk. Das darf Necrophone Games gern in einem zweiten Teil nachholen.

 Test Jazzpunk: Ein Freizeitpark aus Irrsinn
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Prypjat 17. Feb 2014

2 mal? Ist das Lizenztechnisch überhauüt vertretbar? Nicht das es da noch Ärger gibt. ;)

ggggggggggg 17. Feb 2014

und ist dabei sogar noch günstiger. Viele würden sogar bei gleicher Menge lieber das Bier...


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