Test in Originalgröße: Hyperloop One fährt erstmal statt 1.200 nur 113 km/h

Das US-Unternehmen Hyperloop One hat seinen Fahrschlitten in Originalgröße in Nevada erfolgreich getestet, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dabei sollen 113 km/h erreicht worden sein. Von der Zielgeschwindigkeit des Hyperloops ist das noch weit entfernt.

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Da fährt der Schlitten von Hyperloop One
Da fährt der Schlitten von Hyperloop One (Bild: Hyperloop One/Screenshot: Golem.de)

Hyperloop One hat nach eigenen Angaben am 12. Mai 2017 das erste Mal seine Hyperloop-Technologie in einer Vakuumumgebung in voller Größe getestet. Allerdings geschah dies privat, der US-Fernsehsender CBS zeigte jetzt ein kurzes Video des Tests. Der Sender CNBC berichtete als Erster von dem Test, der allerdings sehr kurz war. Das Testfahrzeug erreichte rund 110 km/h und soll für 5,3 Sekunden von den Stützrädern abgehoben haben. Im Video wird das Abheben ausschnittsweise oder als Zeitraffer kurz gezeigt. Die Teststrecke ist 500 Meter lang, wie The Verge berichtet.

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Der Hyperloop bewegt sich in einer weitgehend luftleeren Röhre, er nutzt Magnetschwebetechnik - so sind Luftwiderstand und Reibung stark reduziert. Dadurch soll der Hyperloop künftig rund 1.200 Kilometer in der Stunde zurücklegen. Doch davon sind die Entwickler noch weit entfernt.

Mitbegründer Shervin Pishevar beschrieb den Test als "Kitty Hawk Moment" des Unternehmens in Anlehnung an den ersten Motorflug der Gebrüder Wright. Nun soll ein neues Geschwindigkeitsziel erreicht werden - 400 km/h.

Hyperloop ist ein neuartiges Verkehrsmittel, das 2013 von Elon Musk erfunden wurde. Es verkehrt in einer Röhre, in der ein weitgehendes Vakuum herrscht. Die darin schwebenden Kapseln bewegen sich über der Schiene, gehalten von einem Magnetfeld. Zudem erzeugen sie ein Luftpolster, auf dem sie schweben. Es wird durch einen Kompressor mit vor den Fahrzeugen abgesaugter Luft erzeugt, der im jetzigen Test nicht zum Einsatz kam. Ein Linearmotor treibt die Kapseln an, die Güter oder Passagiere transportieren können.

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Musks Konzept ist Open Source. Derzeit arbeiten mehrere Akteure an der Umsetzung: Neben Hyperloop One beschäftigt sich auch Hyperloop Transportation Technologies (HTT) damit. Das kanadische Transpod ist das dritte Unternehmen, das sich mit der Umsetzung von Musks Hochgeschwindigkeitstransportmittel beschäftigt. Das vierte Unternehmen, Arrivo, The Arrival Company besteht aus ehemaligen Mitarbeitern von Hyperloop One.

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NukeOperator 16. Jul 2017

Was die Sache jetzt nicht gerade besser macht... Der Kompressor für den Restgasdruck...

Melogski 14. Jul 2017

Da dieses Transportmittel nur für die Personenbeförderung vorgesehen ist und den Waren...

Malukai 14. Jul 2017

Ich dachte bei der Überschrift zuerst sie hätten endlich mal eine dieser Transportkapseln...

M.P. 14. Jul 2017

Vielleicht haben viele hier auch Chefs, die immer mit genialen "Ideen" herein geplatzt...



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