Spektakuläre Animationen, Slowdowns und Fazit

Positiv überrascht waren wir von der tollen Umsetzung der unterschiedlichsten Zelda-Welten in einer aktuellen Grafikengine. Die Ebenen von Hyrule, der Wolkenhorst oder das Schattenreich hinterlassen einen stimmigen Gesamteindruck, obwohl sie aus mehreren Jahren Zelda-Historie zusammengeworfen werden. Auch das Design der Heldengruppe mit ihren spektakulären Animationen ist hübsch anzusehen.

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Der Look stimmt also, bei der Bildrate und den Details haben die Entwickler aber geschludert. Sind viele Gegner auf einmal im Sichtfeld, lassen effektreiche Spezialattacken die Bildrate deutlich sinken. Das Spiel fängt aber nicht an zu ruckeln, sondern läuft verlangsamt. Neben diesen unschönen Slowdowns haben uns plötzlich auf dem Schlachtfeld erscheinende Gegner gestört. Gerade in einem solchen Spiel ist es wichtig, die Stärke und den Umfang einer gegnerischen Armee einzuschätzen. Dann ist es umso ärgerlicher, wenn die wahre Truppenstärke durch die Hardwarekapazitäten der Konsole verdeckt bleibt, bis diese sie darstellen kann.

  • Im Abenteuer-Modus wählt der Spieler die nächste Mission auf einer Karte im 8-Bit-Look vom NES. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Unterbildschirme verraten Details über die Beute. Hier werden auch Gegenstände eingesetzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach den Schlachten gibt es häufig neue Waffen für die Helden. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Waffen lassen sich modifizieren und mit Spezialfähigkeiten ausrüsten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Angebot an spielbaren Helden wächst im Verlaufe des Abenteuers. (Screenshot: Golem.de)
  • Besondere Helden wir Darunia hier heben die Moral von normalen Einheiten auf dem Schlachtfeld. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Stufenanstieg auf dem Schlachtfeld ist besonders nützlich, da er die Lebensenergie wieder auffüllt. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir haben als Darunia eine Schwachstelle beim Feind entdeckt. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Intro und die Missionszusammenfassungen werden in englische Sprachausgabe erzählt. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Optionen dürfen Spieler aus zwei Steuerungsarten wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Link wird von einer Fee beseelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Den heißblütigen Drachenritter Volga verkloppen wir im Verlaufe der Handlung mehrfach. (Screenshot: Golem.de)
  • Manchmal ist es im Getümmel auf dem Schlachtfeld so unübersichtlich, dass wir neue Missionsziele fast übersehen hätten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Spezialfähigkeiten der Charaktere, hier Shiek, fanden wir alle interessant und sehr unterschiedlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der aus dem Zelda-Universum bekannten Bosse im Spiel: Manhandla. (Screenshot: Golem.de)
  • Manhandla mag unseren Boomerang überhaupt nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • In Hyrule Warriors betreten wir Welten aus mehreren Zelda-Epochen. (Screenshot: Golem.de)
  • Schade: In Zwischensequenzen stöhnen die Charaktere nur vor sich hin, während wir am Bildschirmrand mitlesen müssen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Missionsauswahl (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Blick auf die Übersichtskarte oben rechts verrät uns, dass wir aktuell eine Skulltula entdecken könnten. (Screenshot: Golem.de)
  • Was es genau mit dieser goldenen Glucke auf sich hatte, konnten wir im Test nicht entschlüsseln. Sie wurde aber sehr böse, nachdem wir öfter draufgehauen haben. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Dekuranha kann nur mit Pfeil und Bogen ausgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Öffnen der Schatzkisten wird wie in Zelda mit der bekannten Fanfare begleitet. (Screenshot: Golem.de)
Link wird von einer Fee beseelt. (Screenshot: Golem.de)

Der Soundtrack ist einerseits orchestral wundervoll arrangiert und bietet die bekannten Zelda-Melodien. In den Schlachten wechselt die Musik manchmal allerdings recht abrupt zum Heavy Metal. Dann bleiben unter den harschen Riffs nur noch wenige Elemente des Zelda-Soundtracks erkennbar.

Hyrule Warriors erscheint am 19. September 2014 für die Wii U und kostet rund 50 Euro. Die Sprachausgabe der Missionszusammenfassungen ist in unserer deutschen Testversion auf Englisch, alle Texte dagegen sind in deutscher Sprache. Der digitale Download ist 12 GByte groß. Online Multiplayer bietet Hyrule Warriors nicht. Zwei Spieler können aber gemeinsam mit einer Version spielen, wenn einer das Gamepad als Bildschirm nutzt. Wer kein Multiplayer spielt, kann auf dem Gamepad auch ohne TV antreten.

Fazit

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Hyrule Warriors bietet viel Tiefgang und Komplexität auf den verschiedensten Schlachtfeldern der Zelda-Historie. Der Fokus beim Gameplay liegt auf der Wahl der effektivsten Spezialattacken und Manöver für den jeweiligen Anlass. Ausrüstung und Charakterwahl müssen auch stimmen.

Wir hatten viel Spaß bei der "Verwaltung" der Schlachtfelder. Hyrule Warriors vermittelt dem Spieler gelungen das Gefühl, das Zünglein an der Waage in einem großen Konflikt zu sein.

Auch optisch kann der Titel mit spektakulär animierten Helden und schönen Szenerien überzeugen. Die Slowdowns in der Bildrate sind dagegen unschön, genauso wie das plötzliche Auftauchen von mehr Gegnern aus dem Nichts. Außerdem haben wir uns oft über die nervige Vertonung der Charaktere geärgert. Hier leidet die Atmosphäre.

Ist Hyrule Warriors nun eher was für Anhänger von Zelda oder Dynasty Warriors? Wir tendieren stark zu Letzterem. Wer die Musou-Spiele schon immer mochte, wird auch dieses mögen. Pure Zelda-Fans sollten sich allerdings bewusst sein, dass hier abseits der Figuren und dem Design ein ganz anderes Erlebnis auf sie wartet. Ein Erlebnis, das es in ganz ähnlicher Form für wenig Geld bereits in mehrfacher Ausführung zum Probespielen gibt.

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Walfleischesser 23. Sep 2014

Dollen wir doch gar nicht. Werbung regt mich auf, macht mich aggressiv. Willst du mehr...

mnementh 22. Sep 2014

Miiverse deutet das ebenfalls an, viele Posts von Leuten, deren erstes Musou-game das...

Elgareth 22. Sep 2014

Übrigens ist der ein oder andere Dynasty Warriors Titel auch durchaus in Ordnung. Hab...

Elgareth 22. Sep 2014

Also ich hatte mir mal das Zelda für Wii ausgeliehen (Twilight Princess? Das mit der...



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