Abo
  • Services:
Anzeige
Das Velocity 4G von HTC ist eines der ersten LTE-Smartphones in Deutschland.
Das Velocity 4G von HTC ist eines der ersten LTE-Smartphones in Deutschland. (Bild: HTC)

Standardmäßig zu viel Schärfe

Das Velocity 4G hat eine 8-Megapixel-Kamera. In den Standardeinstellungen nimmt die Kamera Fotos im 16:9-Format auf. Die Aufnahmen haben einen großen Weitwinkel. Der verwendete Schärfefilter der automatischen Bildverbesserung lässt die Aufnahmen aber deutlich überschärft wirken. Vor allem an der Rändern von Objekten bilden sich teils Artefakte. Das gilt auch für die Videos, die in bis zu 1080p aufgenommen werden.

  • Ein erster Test am Rande des von Vodafone ausgewiesenen LTE-Gebiets
  • Eine Messung in etwa 400 Metern Entfernung vom Potsdamer Platz in Berlin, wo der LTE-Mast steht
  • Die beiden höchsten Übertragungswerte erreichten wir ...
  • ... im freien, unmittelbar bei der sichtbaren Antenne.
  • Eine Messung in einem geschlossenen Raum etwa 25 Meter von der Stelle entfernt, an der wir die höchsten Übertragungswerte erreichten
  • In den Standardeinstellungen kann die LTE-Übertragung ausgeschaltet werden.
  • Unser Entwicklergerät hatte ein versteckte Funktion, ...
  • ... mit der wir das LTE-Modul explizit aktivieren konnten.
  • Der Homescreen des HTC Velocity 4G mit Android 2.3.7. HTC will ein Update auf Android 4.0 nachliefern, sagt aber noch nicht wann.
  • Eine App von Vodafone sammelt Streaming-Inhalte im Netz.
  • Eingehende Anrufe werden bei aktivem LTE-Modul noch auf die Mailbox umgeleitet, denn das notwendige Umschalten zwischen LTE und GSM funktioniert nur bei ausgehenden Anrufen.
  • Die Kamera bietet eine  Auflösung von 8 Megapixeln.
  • Bessere Bilder erzielten wir mit abgeschalteten automatischen Anpassungen.
  • Standardmäßig nimmt das Smartphone Fotos in 16:6 auf. Außerdem können sie im 4:3-Format geschossen werden.
  • Im Velocity 4G ist eine CPU mit zwei Kernen verbaut.
  • Bei einer Diagonalen von 4,5 Zoll hat der Bildschirm eine Auflösung von 540 x 960 Bildpunkten.
  • Für die Akkulaufzeitmessungen starteten wir einen Download über das Programm AndFTP.
  • Das Velocity 4G von HTC
  • Das Velocity 4G von HTC
  • Das Velocity 4G von HTC
  • Das Velocity 4G von HTC
Die Kamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixeln.

Wird der Filter in den Bildanpassungen ausgeschaltet, wirken die Aufnahmen deutlich besser und natürlicher. Die Qualität ist dann nur minimal schlechter als die der Bilder, die mit dem iPhone 4S aufgenommen wurden. Mit dem Galaxy Nexus von Samsung aufgenommene Fotos wirken wegen der dort verbauten 5-Megapixel-Kamera deutlich verschwommener.

Anzeige

Bei Innenaufnahmen ohne Blitzlicht hat das Velocity 4G im Vergleich zum iPhone 4S Probleme beim automatischen Fokus. Mit Blitz funktioniert der Fokus zwar besser, im Vergleich zum iPhone 4S zeigen die Aufnahmen jedoch weniger Details. Damit liegt das Velocity deutlich vor dem Galaxy Nexus und nur knapp hinter dem iPhone 4S. Die Frontkamera mit 1,3 Megapixeln funktioniert auch mit Skype. Allerdings ist das Bild sowohl im Quer- als auch im Hochformat verzerrt, was an der Videotelefoniesoftware liegt.

Verfügbarkeit und Fazit

Vodafone will das HTC Velocity zusammen mit zwei verschiedenen Verträgen ab dem heutigen 1. März 2012 anbieten. Mit dem Paket Superflat Internet Plus kostet das Smartphone einmalig 99,90 Euro. Für LTE zahlen Kunden monatlich 10 Euro mehr. Dafür können sie eine Bandbreite von 21,6 MBit/s in Anspruch nehmen. Allerdings ist das monatliche Datenvolumen auf 500 MByte begrenzt. Danach wird für den Rest des Monats auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt. Insgesamt zahlen Kunden dann monatlich etwa 60 Euro ohne die Raten für das Smartphone.

Der zweite angebotene Tarif namens Superflat Internet Allnet kostet samt LTE-Option rund 100 Euro. Für das Velocity 4G verlangt Vodafone dann einmalig 49,90 Euro. Mit dem Tarif können Kunden die maximal angebotene Bandbreite von 50 MBit/s nutzen, bis das Datenvolumen von monatlich 1 GByte aufgebraucht ist.

Fazit

Mit LTE-Geschwindigkeit zu surfen, macht durchaus Spaß. Der merklich schnellere Aufbau von Webseiten beeindruckte uns zunächst. Später hinterfragten wir den Nutzen jedoch, denn Webseiten mit gehaltvollem Inhalt sind zwar schnell aufgerufen, verlieren aber ihren Reiz beim Betrachten auf dem kleinen Bildschirm. Auch für Videos von Youtube reicht eine UMTS-Verbindung. Außerdem lädt das bei Vodafone auf ein halbes oder 1 GByte begrenzte monatliche Datenvolumen für LTE nicht gerade dazu ein, bedenkenlos zu surfen.

Anders war es bei längeren Multimediainhalten, etwa beim Angebot von Vodafone, das Streaminginhalte bei TV-Sendern sammelt und anbietet. Ruckelfrei eine ganze Folge von Star Wars: The Clone Wars auf dem Velocity 4G anzusehen, war schon schick. Allerdings ist die Akkulaufzeit mit etwa drei Stunden dafür viel zu gering. Das Smartphone als WLAN-Hotspot zu nutzen, fanden wir dennoch nützlich. Verwundert hat uns auch die lange Umschaltzeit zwischen LTE und GSM und dass bei eingehenden Anrufen gar nicht umgeschaltet wird, sondern Anrufer gleich bei der Mailbox landen. Zum offiziellen Start will Vodafone das Problem aber beheben.

Gutes Smartphone, schlechtes Display

Das stark spiegelnde Display nervt vor allem deshalb, weil Lichtquellen nicht punktuell reflektieren, sondern gleich den gesamten Bildschirm unlesbar machen. Unterwegs bei Sonnenlicht mussten wir immer den Winkel verändern, um den Bildschirminhalt zu erkennen, das strapazierte das Handgelenk.

Das vergleichsweise hohe Gewicht fällt vor allem beim ersten Anfassen auf, aufgrund des Plastikgehäuses hatten wir ein geringeres Gewicht erwartet. Dennoch liegt das Smartphone gut in der Hand und macht einen robusten Eindruck.

Insgesamt ist das Velocity 4G ein überdurchschnittliches Gerät, denn die lange Akkulaufzeit bei UMTS und der Videowiedergabe sowie die Qualität der Kameraaufnahmen überzeugen - wäre da nicht die geringe Akkulaufzeit bei LTE.

 Feldversuch mit LTE

eye home zur Startseite
Maxiklin 05. Mär 2012

Die Zeiten der Minihandys ist ja glücklicherweise vorbei, habe mich immer schlappgelacht...

Maxiklin 05. Mär 2012

Also das ist nun wirklich Käse :) Video ist bei 64 KBit/s schonmal so gut wie überhaupt...

Maxiklin 05. Mär 2012

Also wenn das getestete Gerät nach 5,5 Stunden UMTS schon keinen Saft mit hat, ist da...

Maxiklin 05. Mär 2012

Da irrst du leider, und zwar sowas von :) Ich habe den einen oder anderen Mechatroniker...

Maxiklin 05. Mär 2012

Bei Smartphones brauchste kein Full HD, macht wenig Sinn :) Da reicht dicke XVGA o.ä., um...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. SCHOTT AG, Mainz
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. ista Deutschland GmbH, Essen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. 1.039,00€ + 5,99€ Versand
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Google

    Android 8.0 heißt Oreo

  2. KI

    Musk und andere fordern Verbot von autonomen Kampfrobotern

  3. Playerunknown's Battlegrounds

    Bluehole über Camper, das Wetter und die schussfeste Pfanne

  4. Vega 64 Strix ausprobiert

    Asus' Radeon macht fast alles besser

  5. Online-Tracking

    Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören

  6. ANS-Coding

    Google will Patent auf freies Kodierverfahren

  7. Apple

    Aufregung um iPhone-Passcode-Entsperrbox

  8. Coffee Lake

    Intels 6C-Prozessoren erfordern neue Boards

  9. Square Enix

    Nvidia möbelt Final Fantasy 15 für Windows-PC auf

  10. Spionage

    FBI legt US-Unternehmen Kaspersky-Verzicht nahe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

  1. Re: kann autonome Kampfsysteme auch nicht gutheißen

    plutoniumsulfat | 01:39

  2. Re: So werden Elektro-Autos schmackhaft gemacht...

    plutoniumsulfat | 01:30

  3. Re: Hast Du Zahlen??

    cicero | 01:23

  4. Re: Wie kann man ein Patend darauf beantragen?

    TrustworthyGuy | 01:20

  5. die liste geht nur bis S

    SzSch | 01:13


  1. 20:53

  2. 18:40

  3. 18:25

  4. 17:52

  5. 17:30

  6. 15:33

  7. 15:07

  8. 14:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel