Feldversuch mit LTE

Vodafone verspricht eine maximale Downloadrate von 50 MBit/s im LTE-Betrieb. Wir starteten unsere Messung am Rande des von Vodafone ausgewiesenen LTE-Gebiets rund einen Kilometer vom Potsdamer Platz in Berlin entfernt. Danach wiederholten wir die Messungen etwa alle 200 Meter. Zunächst betrug die Downloadrate etwa 3,7 MBit/s bei einem Ping von 128 Millisekunden, also in etwa vergleichbar mit der durchschnittlichen Übertragungsgeschwindigkeit über UMTS. Am Potsdamer Platz selbst erreichten wir im Freien eine maximale Downloadrate von etwa 34 MBit/s bei einem hervorragenden Ping von 62 Millisekunden. Unsere Messungen machten wir mit der Applikation Speedtest, die auf unserem Testgerät vorinstalliert war. Einige Vergleichswerte entnahmen wir der Webseite speedtest.net.

  • Ein erster Test am Rande des von Vodafone ausgewiesenen LTE-Gebiets
  • Eine Messung in etwa 400 Metern Entfernung vom Potsdamer Platz in Berlin, wo der LTE-Mast steht
  • Die beiden höchsten Übertragungswerte erreichten wir ...
  • ... im freien, unmittelbar bei der sichtbaren Antenne.
  • Eine Messung in einem geschlossenen Raum etwa 25 Meter von der Stelle entfernt, an der wir die höchsten Übertragungswerte erreichten
  • In den Standardeinstellungen kann die LTE-Übertragung ausgeschaltet werden.
  • Unser Entwicklergerät hatte ein versteckte Funktion, ...
  • ... mit der wir das LTE-Modul explizit aktivieren konnten.
  • Der Homescreen des HTC Velocity 4G mit Android 2.3.7. HTC will ein Update auf Android 4.0 nachliefern, sagt aber noch nicht wann.
  • Eine App von Vodafone sammelt Streaming-Inhalte im Netz.
  • Eingehende Anrufe werden bei aktivem LTE-Modul noch auf die Mailbox umgeleitet, denn das notwendige Umschalten zwischen LTE und GSM funktioniert nur bei ausgehenden Anrufen.
  • Die Kamera bietet eine  Auflösung von 8 Megapixeln.
  • Bessere Bilder erzielten wir mit abgeschalteten automatischen Anpassungen.
  • Standardmäßig nimmt das Smartphone Fotos in 16:6 auf. Außerdem können sie im 4:3-Format geschossen werden.
  • Im Velocity 4G ist eine CPU mit zwei Kernen verbaut.
  • Bei einer Diagonalen von 4,5 Zoll hat der Bildschirm eine Auflösung von 540 x 960 Bildpunkten.
  • Für die Akkulaufzeitmessungen starteten wir einen Download über das Programm AndFTP.
  • Das Velocity 4G von HTC
  • Das Velocity 4G von HTC
  • Das Velocity 4G von HTC
  • Das Velocity 4G von HTC
Ein erster Test am Rande des von Vodafone ausgewiesenen LTE-Gebiets
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Je näher wir uns dem LTE-Kerngebiet näherten, desto gleichmäßiger wurde der Empfang. Größeren Schwankungen war nur die Uploadgeschwindigkeit ausgesetzt. Sie lag mal gleichauf mit der Downloadrate, mal sank sie auf weniger als ein Drittel ab.

Die Werte lagen deutlich unter denen bei der Vorstellung des Geräts in Düsseldorf. Dort erreichten wir fast die maximal verfügbare Übertragungsgeschwindigkeit von 50 MBit/s. Vodafone hatte dort für ideale Bedingungen gesorgt.

Indoor nicht gleich Outdoor

Obwohl die Gegend direkt um den Potsdamer Platz von Vodafone als Indoor-LTE-Gebiet ausgewiesen war, also auch für den Empfang in Gebäuden ohne zusätzliche Verstärkerantenne geeignet sein soll, brach die Übertragungsrate in geschlossenen Räumen teils deutlich ein. Sie lag mit 10 MBit/s dennoch höher als bei einer UMTS-Verbindung.

Wir waren vermutlich die einzigen, die sich per LTE am Potsdamer Platz einbuchten, zumal Vodafone hier LTE noch nicht offiziell freigegeben hat. Laut Vodafone sollen sich bis zu 300 Nutzer an einem Mast einbuchen können, bevor die Empfangsgeschwindigkeit sinkt.

Wir mussten in dem Test-Interface, das HTC auf unserem Entwicklergerät mitlieferte, explizit den Empfang auf LTE umstellen und dann wieder auf die automatische Verbindungsauswahl zwischen LTE, UMTS oder GPRS umschalten, um den Empfang über LTE zu aktivieren.

Telefonieren nicht über LTE

Bislang schaltet die Übertragung über LTE bei ein- und ausgehenden Anrufen ab, denn noch lässt sich über LTE nicht telefonieren. SMS hingegen können versendet oder empfangen werden. Wir wollten einen Anruf bei eingeschaltetem LTE tätigen. Es dauerte ganze zehn Sekunden, bis das Smartphone das GSM-Modul aktivierte und die Telefonverbindung aufbaute. Anrufe konnten wir nicht entgegennehmen, stattdessen erhielten wir eine Nachricht per SMS von der Vodafone-Mailbox, dass ein Anruf eingegangen war. Vodafone hatte uns bei der Übergabe unseres Testgeräts auf diese Probleme hingewiesen und versprach, sie bis zur offiziellen Freigabe zu beheben.

Das Scrollen im Browser war auf textlastigen Seiten einwandfrei. Auf bildlastigen Webseiten war das Scrollen zwar flüssig, der Aufbau der bei der Bildersuche von Google enthaltenen Thumbnails aber merklich langsamer. Auf Webseiten mit eingebauten Videos war das gleiche Ruckeln zu sehen. Adobes Flash Player ist standardmäßig installiert, er lässt sich nicht entfernen und im Standardbrowser nicht deaktivieren. Der Sunspider-Benchmark lieferte durchschnittlich 2.730 Punkte. Der grafiklastige Browsermark liefert durchschnittlich 60.000 Punkte, der HTML5-Benchmark Peacekeeper durchschnittlich 30 Punkte. Im Vergleich schaffte das Galaxy Nexus mit Android 4.0 rund 100.000 und das iPhone 4S 87.000 Punkte bei Browsermark und 500 respektive 310 Punkte mit dem Peacekeeper-Benchmark.

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Maxiklin 05. Mär 2012

Die Zeiten der Minihandys ist ja glücklicherweise vorbei, habe mich immer schlappgelacht...

Maxiklin 05. Mär 2012

Also das ist nun wirklich Käse :) Video ist bei 64 KBit/s schonmal so gut wie überhaupt...

Maxiklin 05. Mär 2012

Also wenn das getestete Gerät nach 5,5 Stunden UMTS schon keinen Saft mit hat, ist da...

Maxiklin 05. Mär 2012

Da irrst du leider, und zwar sowas von :) Ich habe den einen oder anderen Mechatroniker...

Maxiklin 05. Mär 2012

Bei Smartphones brauchste kein Full HD, macht wenig Sinn :) Da reicht dicke XVGA o.ä., um...


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