Abo
  • Services:

Test Hitman Sniper: Und täglich grüßt der Profikiller

Mit Hitman Go hat Square Enix gezeigt, dass auf mobilen Plattformen durchaus kreative Spielkonzepte mit dem Profikiller möglich sind. Mit dem inoffiziellen Nachfolger Sniper lädt Agent 47 erneut zu Action-Einlagen auf iOS und Android - lässt den Spieler aber immer wieder dasselbe Szenario erleben.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Hitman Sniper
Artwork von Hitman Sniper (Bild: Square Enix)

Hitman Sniper hat ein ebenso einfaches wie auf mobilen Bildschirmen einfach zu bedienendes Konzept: Passend zum Titel muss der Spieler seine Fähigkeit als Scharfschütze unter Beweis stellen. Die Ausgangslage ist dabei in jeder Mission identisch: Der Profikiller blickt von einer festen Position herab auf ein luxuriöses Anwesen, das von vielen Wachen beschützt wird und in dem sich Bösewichte tummeln. Je nach Mission gilt es, einen dieser Fieslinge ausfindig zu machen und mit einem gezielten Schuss zu erledigen.

Stellenmarkt
  1. Universität Stuttgart, Stuttgart
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Per Druck auf das Gewehr wechselt Agent47 in den Sniper-Modus, durch Berühren des Bildschirms wird das Zielfernrohr bewegt oder gezoomt und so nach dem Ziel gesucht. Jede Mission stellt einen neuen Gauner vor, den es zu eliminieren gilt, ebenso werden aber auch Nebenziele genannt - bestimmte Schussarten, Zeitvorgaben und Ähnliches mehr.

Hitman Sniper hat auch eine taktische Komponente: Mit jeder weiteren Mission lernt der Spieler mehr darüber, welche Auswirkungen seine Aktionen und welche Konsequenzen Schüsse an bestimmten Stellen haben. Manche Wache fällt lautlos den Hang hinab, andere Schüsse etwa durch Glas oder auf Autos verursachen Kettenreaktionen oder lösen Alarmanlagen aus. Die Laufwege aller Personen sind vorhersehbar, trotzdem dauert es, bis der Spieler nach und nach alle Einflussmöglichkeiten erlernt und verstanden hat.

Das große Problem von Hitman Sniper ist allerdings das immer gleiche Einsatzgebiet: So schön die Luxusvilla auch gestaltet ist, spätestens ab der zehnten Mission wird es trotz aller Nebenziele monoton, schon wieder dasselbe Gebäude in Augenschein zu nehmen.

Die Entwickler versuchen den Spieler unter anderem mit neuen Waffen bei Laune zu halten, allerdings ist das System dafür nicht durchdacht; um in den Genuss zusätzlicher Technik zu kommen, spielt der Zufallsgenerator immer eine Rolle. Alternativ können neue Waffen zwar auch gegen Echtgeld gekauft werden, in einem Premium-Titel fühlt sich das aber nicht richtig an. Hier wird offensichtlich, dass Hitman Sniper zunächst als Freemium-Titel geplant war und wohl erst im Lauf der Zeit zu einem Bezahlspiel wurde.

Hitman Sniper ist ab sofort bei iTunes (ab iOS 8.0) und Google Play (ab Android 4.1) verfügbar und kostet rund 5 Euro.

Fazit

Hitman Go war ein cleveres Puzzle-Spiel, Hitman Sniper hingegen entpuppt sich als Mogelpackung - trotz guter Spielbarkeit und gutem Grundkonzept. Dem Spiel fehlt es an Tiefgang und Umfang. So gelungen sich die ersten Missionen anfühlen, so schnell lassen auch Motivation und Spaß angesichts des immer gleichen Szenarios nach.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com
  2. und Vive Pro vorbestellbar
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymer Nutzer 17. Jun 2015

Wenn ich bedenke, dass es in den USA jede Menge Leute gab, die für ein pay-per-view...

Heretic 15. Jun 2015

Ich mein, davon gibt es mindestens 10 die mir spontan einfallen. Mit exakt dem selben...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
    Ryzen 7 2700X im Test
    AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

    Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
    2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
    3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

      •  /