Abo
  • Services:

Test Hitman Go: Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

Artikel veröffentlicht am ,
Hitman Go
Hitman Go (Bild: Golem.de)

Hitman Go ist in knapp 70 Level und in mehrere unterschiedlich gestaltete Areale aufgeteilt. Die Umgebungen gleichen einem puristischen, stilvoll anzusehenden Brettspiel: Der Hitman muss sich rundenbasiert Schritt für Schritt auf vorgezeichneten Bahnen bewegen und so vom Start zum Zielpunkt gelangen. Dem Kerngedanken der Auftragsmörder-Reihe bleibt das Spiel erstaunlich treu: Lautloses Vorgehen und Ausschalten einer Zielperson am Ende sind auch hier gefragt. Die Bedienung ist allerdings deutlich einfacher, meist muss nur die Bewegungsrichtung des jeweiligen Zuges bestimmt werden.

  • Hitman Go (Screenshots: Golem.de)
  • Hitman Go
  • Hitman Go
  • Hitman Go
  • Hitman Go
  • Hitman Go
  • Hitman Go
  • Hitman Go
  • Hitman Go
  • Hitman Go
Hitman Go (Screenshots: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. intersoft AG, Hamburg
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven

Einfach ist Go trotzdem nicht: Unterwegs warten Wachen, die zunächst noch statisch im Level stehen, später aber ebenfalls nach jedem Zug des Spielers ihrerseits einen Zug machen. Wer ins Blickfeld der Security gerät, wird von ihnen ausgeschaltet. Wer es hingegen schafft, sich auf die Position der Wachen zu bewegen, während diese in eine andere Richtung schauen, kegelt sie selbst vom Brett.

Natürlich gibt es im Spielverlauf immer neue Extras, mit denen die Komplexität erhöht wird. Der Hitman kann etwa Gegenstände wie Steine werfen und die Wachen so in eine bestimmte Richtung locken. Ebenfalls ist Verstecken und Tarnen möglich, etwa indem ein Versteck hinter einer Pflanze bezogen wird. Auch wenn die Feinde dann in Richtung des Spielers schauen, machen sie nicht den Schritt auf ihn zu.

Für das erfolgreiche Absolvieren von Leveln gibt es Punkte, die wiederum neue Level freischalten, zudem gibt es Nebenaufgaben - etwa das Erreichen des Ziels ohne Ausschalten von Gegnern oder aber das Unterschreiten einer vorgegebenen Spielzug-Anzahl. Einige Nebenaufgaben müssen zwingend absolviert werden, um genügend Punkte für das Freischalten der nächsten Welt zu bekommen - wer zu ungeduldig ist, kann den Zugang zu einer neuen Welt aber auch gegen Bezahlung von 0,89 Euro erhalten.

Hitman Go ist derzeit noch exklusiv für iOS erhältlich, kostet 4,49 Euro und ist kompatibel mit iPhones ab iPhone 4, iPad und iPod Touch. Eine Android-Umsetzung ist laut Entwickler Square Enix Montréal derzeit in Entwicklung und soll in Kürze folgen.

Fazit

Stilvolle Optik, ein schnell ansteigender Schwierigkeitsgrad und ein für Hitman-Verhältnisse ungewöhnliches, aber stimmiges Spielkonzept: Hitman Go ist ein Puzzlespiel, das einfach zu erlernen, aber schwer zu meistern ist und Spieler mit Spaß an Knobelaufgaben schnell in seinen Bann zieht. Der Preis von 4,49 Euro ist für das Gebotene zudem angemessen - die Option, per zusätzlichem In-App-Kauf neue Level freizuschalten, ist glücklicherweise nur für sehr ungeduldige Knobelkiller wirklich notwendig.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 14,99€
  2. (-68%) 15,99€
  3. 31,99€

GrannyStylez 24. Apr 2014

Ich muss zugeben, bei der Vorstellung musste ich wirklich laut lachen! :D


Folgen Sie uns
       


Tesla Model 3 - Test

Das Tesla Model 3 ist seit Mitte Februar 2019 in Deutschland erhältlich. Wir sind es gefahren.

Tesla Model 3 - Test Video aufrufen
Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
    Verschlüsselung
    Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

    VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
    Eine Analyse von Hanno Böck

    1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
    2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
    3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

    Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
    Fido-Sticks im Test
    Endlich schlechte Passwörter

    Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
    2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
    3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

      •  /