Abo
  • IT-Karriere:

Test Hell Yeah: Killerkarnickel für Retrofans

Bunt, schnell und makaber: Mit "Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels" feiern ein erledigt geglaubtes Genre und der dazugehörende Grafikstil ein Comeback. Vor allem Spieleveteranen mit Arcade-Vergangenheit sollten einen Blick riskieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von "Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels"
Artwork von "Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels" (Bild: Sega)

Als untotes Kaninchen hat man in der Hölle offenbar wenig Möglichkeiten, ein bisschen Spaß zu haben. Also greift Langohr-Prinz Ash zu einem wehrlosen Gummientchen, mit dem er sich in der Badewanne vergnügt - und wird dabei prompt von Paparazzi fotografiert, die die Bilder veröffentlicht haben. Die Hintergrundgeschichte deutet es schon an: Sonderlich ernst geht es nicht zu in "Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels" vom unabhängigen, französisch-britischen Entwicklerstudio Arkedo.

Stellenmarkt
  1. OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
  2. BwFuhrparkService GmbH, Troisdorf

Spielerisch ist Hell Yeah ein mehr oder weniger klassisches Jump-and-Run, in dem es allerdings regelmäßig auch mal andere Spielmodi gibt. Aber meist springt der Spieler mit dem königlichen Kaninchen von links nach rechts durch die 2D-Umgebungen. Mal hoppelt er durch eine Flammenhölle, später auch durch lichte Wälder, den Weltraum oder grellbunte Diskolevel. Die Grafik ist eine der großen Stärken des Programms: Nicht aus technischer Sicht, aber die Entwickler legen in Sachen Abwechslung und schräge Ideen ein teilweise atemberaubend hohes Tempo vor - alle paar Augenblicke gibt es etwas Neues zu entdecken.

  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
  • Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels
Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels

Prinz Ash kann nicht nur hüpfen und rennen, sondern vor allem Feinde umbringen. Dazu bekommt er nach ein paar Spielminuten eine Kreissäge um sich herum verpasst, mit der er die meiste Zeit im Spiel kleinere Opponenten einfach wegsägt. Später gibt's weitere Kampfgeräte, vom extrafetten Lasergewehr bis zum großkalibrigen Raketenwerfer.

Um sich für die Veröffentlichung der Paparazzi-Bilder zu rächen, muss der Spieler 100 besonders heimtückische Obergegner ausschalten. Die haben natürlich besonders viel Lebensenergie und ausgefeilte Angriffsmuster, indem sie mit allerlei Flammen und anderen unangenehmen Dingen nur so um sich werfen. Wer als Zuschauer bei einer Partie Hell Yeah zuguckt, bekommt wegen all der Action auf dem Bildschirm den Eindruck, dass das Spiel unfassbar schwierig sein muss - tatsächlich liegt der Schwierigkeitsgrad eher im mittleren Bereich. Wer sich ein bisschen reinhängt, dürfte die zehn großen Welten nach ein oder zwei Tagen geschafft haben.

Neben schnellen Reflexen ist gelegentlich auch mal ein bisschen Grips gefragt: Nämlich dann, wenn Prinz Ash eine Möglichkeit finden muss, auch an scheinbar unerreichbare Stellen zu kommen - für ausreichenden Überblick sorgen eine Art Radarkarte und eine großzügige Herauszoom-Funktion. Dazu kommen teils etwas langatmige Unterhaltungen mit Gegnern, Zufallsbekanntschaften oder dem Tentakel-Butler Nestor. Hell Yeah enthält zahlreiche Verweise auf Klassiker der Spielehistorie, von 8-Bit-Titeln bis hin zu Serien wie Mortal Kombat.

"Hell Yeah - Der Zorn des toten Karnickels" ist ab dem 3. Oktober 2012 für Windows-PC über Steam für rund 13 Euro und für Xbox 360 und Playstation 3 über die jeweiligen Netzwerke für rund 15 Euro erhältlich.

Fazit

Wer rasante Action und makaber-ironische Witzeleien mag, kommt bei Hell Yeah auf seine Kosten. Stärken des Programms sind die teils wahnsinnigen Ideen bei der Grafik, aber auch das abwechslungsreiche Gameplay. Auf Dauer kann das auch mal auf die Nerven gehen, weil es so gut wie keine ruhigen Passagen zwischendurch gibt - aber dann legt man halt das Gamepad mal für ein paar Minuten aus der Hand. Unterm Strich eine Empfehlung vor allem für Spieler, die mit Jump-and-Runs großgeworden sind.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Captain 01. Okt 2012

und das ist auf ein Wort zurückzuführen.... steam...

Captain 01. Okt 2012

Der Preis ist mehr als ok, würde sogar noch nen 10er für ne steamfreie Version drauflegen...

derKlaus 29. Sep 2012

Das bekommt ja dank Kickstarter auch einen neuen Teil. OK, der hat auch eine gewisse...


Folgen Sie uns
       


IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  3. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

    •  /