Test Grow Home: Herzallerliebster Roboter

Pflanzen hochklettern, eine offene Welt erkunden und ganz nebenbei den Heimatplaneten vor der Zerstörung retten: Roboter Bud hat im Geschicklichkeitsspiel Grow Home einiges zu tun - und er sorgt mit viel Charme in einem außergewöhnlichen Szenario für Begeisterung.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Grow Home
Artwork von Grow Home (Bild: Ubisoft)

Sauerstoff: Darum geht es in Grow Home. Der kleine Roboter Bud - was für Botanical Utility Droid steht - sucht eine neue Pflanzenspezies, die seinen Heimatplaneten mit frischer Luft versorgen kann. Dafür pflanzt er immer neue Triebe an und lässt sie in die Höhe wachsen, um so Stück für Stück nach oben zu klettern. Die Spielwelt von Grow Home besteht aus zahlreichen kleinen, frei schwebenden Inseln. Auf denen befinden sich Pflanzen, Berge, Wasserfälle, Höhlen und einiges mehr.

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Das Programm von Ubisoft ist ein Mix aus Plattform-Spiel, Geschicklichkeit und Sammelaufgabe: Felsen und Pflanzenstränge wollen erklommen, tiefe Abgründe vermieden und viele Kristalle eingesammelt werden. Letztere dienen zum Ausbau praktischer Extras, etwa eines Jetpacks, um Höhenunterschiede zu überwinden. Hinzu kommen Pilze als Sprungflächen, Blätter zum Schweben, aber auch gelegentliche Teleporterpunkte, die das Reisen vereinfachen und nach einem tödlichen Sturz in die Tiefe als Wiedereinstiegspunkt dienen.

  • Grow Home (Screenshot: Golem.de)
  • Grow Home (Screenshot: Golem.de)
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  • Grow Home (Screenshot: Golem.de)
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Grow Home (Screenshot: Golem.de)

Ein Großteil der Faszination von Grow Home entsteht aus der eigenwilligen Präsentation. Vor allem Bud ist herzallerliebst. Wenn er läuft, wirkt er sympathisch unbeholfen - die Schwerkraft macht ihm zu schaffen und lässt ihn so wirken, als hätte er Gleichgewichtsstörungen oder am Abend zuvor etwas über den Durst getrunken.

Auch seine Kletteraktionen (der Spieler bedient per Schultertasten des Gamepads beide Hände einzeln) sind grandios in Szene gesetzt. Die Umgebungsgrafik wirkt zwar karg und punktet nicht mit vielen Details, passt sich dafür aber mit der angenehmen Hintergrundmusik der Stimmung wunderbar an.

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Wer Spaß an Grow Home haben will, sollte Bud unbedingt per Gamepad steuern. Die Bedienung per Tastatur und Maus ist zwar möglich, aber unkomfortabel. Auch mit dem Gamepad gibt es allerdings gelegentliche Frustmomente - vor allem beim Klettern, etwa wenn die Kamera sich ungünstig positioniert oder ein ungewollter Schritt einen Sturz in den Abgrund nach sich zieht.

Grow Home startete ursprünglich als Experiment von acht Personen beim Ubisoft-Studio Reflections, mit der Zeit stieg die Begeisterung der Entwickler für ihre Idee aber so stark an, dass daraus ein eigenständiges Spiel wurde - das nun als PC-Titel via Steam für knapp 8 Euro zu kaufen ist und den Spieler gut vier Stunden beschäftigt. Eine offizielle deutsche Altersfreigabe durch die USK gibt es nicht.

Fazit

Grow Home ist nicht perfekt. Die Grafik wirkt teils spartanisch, die Kamera kann nerven, die Bedienung ist etwas hakelig. Dafür punktet das Spiel mit immens viel Charme, einem ebenso ungewöhnlichen wie sympathischen Helden und einem überraschend unkonventionellen Spielprinzip, das den Titel zu einem kleinen, unerwarteten Überraschungshit macht.

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Bouncy 09. Feb 2015

ja genau :D Als IT-Profi stelle ich mich gerne zur Verfügung, das für dich...

Majin 09. Feb 2015

Gibt es hier wieder einen Uplay-Zwang? Ansonsten wäre das Spiel recht interessant. Falls...

Kevin17x5 08. Feb 2015

Ach einfache Polygone wie bei virtua racing 32x in 320x240 - das sollte machbar sein...



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