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Grid 2 ohne dedizierte Grafikkarte

Grid 2 sieht aus wie die letzten Rennspiele von Codemasters, zum Beispiel Dirt Showdown. Es nutzt mit Ego 3.0 die gleiche Grafikengine. In der Außenperspektive erscheinen ruckartig Reflexionen von Häuserfassaden und Bäumen auf dem Lack der Autodächer. In der Motorhaubenperspektive klappt das Scrollen dagegen flüssig. Einige Schattenwürfe der Objekte am Streckenrand erscheinen erst sehr spät im Sichtfeld des Fahrers, was ebenfalls stört.

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Ein weiterer Effekt, der uns nicht gefällt, ist das digitale Störsignal, das bei jeder Gegner- oder Bandenberührung auf den Bildschirm gezeichnet wird. Diese Darstellungsfehler sind äußerst hässlich. Abschalten lassen sie sich nicht.

Auf Desktop-PCs mit aktuellen Grafikkarten hätten die oben genannten Einschränkungen nicht sein müssen. Codemasters hat der Optimierung auf Laptops deutlich mehr Beachtung geschenkt.

In den Optionen gibt es alternative Grafikeffekte für Intels Grafiklösungen in Ivy-Bridge- und Sandy-Bridge-Prozessoren und eine zuschaltbare Batterieanzeige für Laptops. Ein dedizierter Laptop-Modus senkt den Energieverbrauch und ermöglicht längere Laufzeiten ohne Steckdose.

Wir haben Grid 2 auf einem Windows-7-Notebook mit Intel Core i5 3317, sprich Ivy-Bridge-Grafik ausprobiert. Das Rennspiel stellt auf Wunsch die Einstellungen automatisch ein und gibt das Bild in der nativen Auflösung für den Monitor aus. Intern wird die 3D-Grafik aber mit verringerter Auflösung berechnet und hochskaliert. Der Kompromiss aus Detailstufe und Bildrate ist besser als beispielsweise bei einem aktuellen Need for Speed oder Shift 2, die sich beide nicht einmal in den niedrigsten Einstellungen spielen ließen.

  • Da ein Rückspiegel fehlt, müssen Spieler per Knopfdruck nach hinten sehen.
  • Grid 2 bietet die bekannte Rückspulfunktion, um Fahrfehler nachträglich auszumerzen.
  • In Paris wird in der Nähe des Eifelturms gerast.
  • Die Wiederholungen bieten nur feste Kamerawinkel, die wenig spektakulär wirken.
  • Grid 2
  • Oft müssen wir uns zwischen zwei Gegnern hindurchschlängeln, ohne ins Trudeln zu geraten.
  • Im Saisonmodus wird das Auto mit Sponsoren zugeklebt.
  • Eine Startaufstellung in Grid 2
  • Die Grafikqualität von Grid 2 ist auf Intels Grafikchips Sandy und Ivy Bridge beeindruckend.
  • Mit dem Golf lässt es sich nur schwer driften, dank Vierradantrieb.
  • Grid 2
Oft müssen wir uns zwischen zwei Gegnern hindurchschlängeln, ohne ins Trudeln zu geraten.

Grid 2 erscheint am 31. Mai 2013 für PC, Xbox 360 und Playstation 3. Wir haben die PC-Version getestet, die eine Aktivierung über Steam erfordert.

Fazit

Grid 2 ist einzigartig optimiert und daher absolut portabel. Auf einem Ultrabook sieht es, verglichen mit anderen Rennspielen auf dieser Plattform, konkurrenzlos schick aus. Davon abgesehen hat uns Codemasters Rennspiel aber überraschend oft gelangweilt. Der Karrieremodus ist wenig motivierend und monoton. Verglichen mit der freien Welt eines Forza Horizon gibt es in Grid 2 wenig zu tun. Durch die triste Präsentation kommt kein echtes Saisongefühl auf. Hier hätten Interviews nach den Rennen, eine Charakterentwicklung, KI-Gegner mit Persönlichkeit oder Koop-Modi für etwas Aufsehen gesorgt.

Grid 2 wirkt unaufgeregt und abgeklärt und liefert das gewohnt gute Fahrgefühl eines Codemasters-Rennspiels. Der Mehrspielermodus kann motivieren, sofern genug Freunde beim Rivalen-Modus mitmachen. Dass wir uns jedes Auto online erneut freispielen müssen und nur langsam im Rang aufsteigen, ist aktuell aber arg mühsam.

 Gutes Fahrgefühl und Mehrspielermodus
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Dieselente 22. Jul 2013

wusste garnicht das tablets, pc´s, etc nur zum zocken sind.....

quadronom 31. Mai 2013

Yeah! Hauptsache man kan wieder driften. Am Anfang mochte ich das bei GRID überhaupt...

Phreeze 30. Mai 2013

ahhh project cars, jap, geil, wird gekauft !


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